Samstag, 21. Dezember 2019

21. Dezember 2019




Licht in der Nacht

Ich wünsche dir ein sonniges Gemüt und dass dich auch 
der dunkelste Tag des Jahres nicht davon abbringen kann, 
hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

Es ist besser ein Licht zu entzünden, 
als über die Dunkelheit zu klagen.
Konfuzius


Licht in der Nacht haben wir schon lange in unseren Räumen. 
Und im Treppenhaus erstrahlte der alte Apfelast aus dem Garten 
meiner Mutter bereits vor einer Woche im Lichterglanz. Doch 
erst heute früh schmückten Wolfgang und ich unser 'Bäumchen'.

… Achtung verführerische Deko-Werbung …
Wahrscheinlich war es Schicksalsfügung, dass ich vor einiger Zeit 
mal wieder den Silber und Rosen-Blog besuchte und gleich darauf 
im dazugehörigen Shop in der vielfältigen Weihnachtswelt stöberte. 
Und die Pfauenfarben faszinierten mich so sehr, dass ich schon bald 
bei Johanna bestellte.

Nur mit Glitter und Glimmer waren die wundervollen Teile, die 
ich mit meinen bereits vorhandenen Pfauen und grün-blauen Kugeln
und Ketten kombinieren wollte, so gar nicht katzengerecht. In dem 
Moment bedauerte ich es sehr, dass unser Katzenfenster zum Hof 
wohl noch lange nahezu dekofrei bleiben sollte, und die herrlich 
schillernden neuen Elemente wieder einmal nur ein Bestandteil 
einer meiner zukünftigen Weihnachts-Sammlungen werden sollten.

Doch manchmal hat es auch Vorteile in den tiefen des eigenen 
Blogs zu verweilen. Denn plötzlich stellte ich mir die Frage, 
warum ich nochmals die bunten Ornamente des letzten Jahres 
hoch oben am alten Apfelast aufhängen wollte 

Foto: W. Hein


Der miesi-Adventskalender für den guten Zweck
hält heute hinter dem Türchen Nummer 21 wieder etwas 
für Ordnungsliebende bereit. Doch heute geht es eher 
um die Ordnung im Büro.


Freitag, 20. Dezember 2019

20. Dezember 2019




Wärmender Ingwertee

Welch ein Glück: nach einem ausgedehnten Spaziergang 
erfrischt und mit glühenden Wangen nach Hause zu kommen, 
die kalten Finger an einer Tasse heißen Tee wärmen und 
es sich so richtig gemütlich machen. 

Hier das Rezept für einen wärmenden Ingwertee: 
Ingwerwurzel in dünne Scheiben schneiden. Mit einem Liter 
kochendem Wasser überbrühen, fünf Minuten ziehen lassen 
und dann durch ein Sieb in eine Thermoskanne gießen. 
Das tut gut!


Ja, nach der gestrigen Zwiebelsuppe könnte ich es heute 
vielleicht einmal mit Ingwertee versuchen, um meinem 
noch immer nicht verschwinden wollenden Herbsthusten 
die gelbe Karte zu zeigen …

Aber es war nicht das kalte Winterwetter, das bei mir 
wahrscheinlich zum x-ten Rückfall führte, sondern das 
herrliche Frühlingswetter am Dienstag. Als ich nach 
einigen sonnigen Gartenfotos in Katzenbegleitung 
noch einen längeren Plausch über den Gartenzaun 
über die im nächsten Frühjahr nachzuverdichtende 
grüne Grenze mit unserer nördlichen Nachbarin hielt. 
Dabei hatte ich mich vielleicht etwas verkühlt, und 
übte mich gestern dann leider trotz des wundervollen 
fast windstillen und warmen Wetters überwiegend 
im Betthüten. 

Aber zumindest schaute ich gestern im richtigen Moment 
kurz in unseren Teich am Haus: Denn in dem Teich wohnt 
nun tatsächlich wieder ein Fisch! Vor einigen Monaten war 
eine Flo nämlich fremdfischen und brachte ihren Fang ganz stolz 
zu uns in den Schiffskeller. Wolfgang ergriff damals blitzschnell
 das zappelnde Tier und beförderte es in den Teich. Und danach 
war der Goldfisch nicht mehr zu sehen. Doch inzwischen lichtet 
 und gestern zog der rot-glänzende Fisch mit einigen kleinen 
Schuppen-Fehlstellen recht gemütlich seine Bahnen ganz dicht 
unter der Wasseroberfläche. Nun brauchen wir also mindestens 
einen Gesellschafter für ihn, oder müssten herausfinden, wo 
unsere Flo fremdfischen geht …

Es wäre also allerhöchste Zeit es dem Fisch im Gartenteich 
gemütlicher zu machen. Nur das wäre mit meiner Erkältung 
nun gar keine gute Idee das Schilf zu schneiden und einige 
Blätter sowie abgeknickte Halme aus dem Teich zu entfernen. 

Es wird schon spannend, ob wir an diesem Wochenende 
Denn bei diesem Frühlingswetter brauchen wir eigentlich 
keine Weihnachtsdeko im Garten. Da wären die Zweige 
in ein paar Wochen als Winterschutz für die viel zu 
voreiligen Pflanzen sicherlich hilfreicher.

Und da ich im Moment nicht so ganz fit bin, war ich glücklich, 
als Wolfgang mir heute gegen 2 Uhr das Adventskalender-Foto 
abnahm. Denn wir warten schon wieder auf Finja. Sie ist seit 
gestern gegen 14 Uhr außer Haus. Das Wetter ist anscheinend 
viel zu schön, um drinnen zu verweilen. Und durch das sonnig-
warme Wetter spielen die Hormone wohl vieler Tiere schon 
wieder verrückt. Denn die Vögel singen teilweise so fröhlich 
wie im Frühjahr. Da ist es schwer in Winterstimmung 
zu kommen …

Daher ist diese eher winterliche Szene aus dem Erzgebirge 
mit den über viele Jahre zusammengesammelten russischen 
Musikern und Gabenbringern auch nur eine Kurzzeit-Deko. 
Inzwischen sind all' die Figuren und Bäume schon wieder 
in ihren Kartons verpackt und warten auf bessere Zeiten. 
Denn das verspielte Krümelchen würde sicherlich auch 

Foto: W.Hein


das Türchen Nummer 20 erstaunlicherweise unheimlich 
gut zu unserem Fisch-Thema - auch wenn es sich bei 
dem angebotenen Stück um ein Säugetier handelt. Aber 
da halte ich mich jetzt mal zurück. Denn für die schon 
seit Jahren geplante Hafen-Spelunke im Puppenhaus 
meines Urgroßvaters, ist das Teil leider viel zu groß 


Donnerstag, 19. Dezember 2019

19. Dezember 2019




Das Glück zu helfen

Ich wünsche dir ein gutes Gespür für das, was 
die Menschen um uns herum gerade brauchen. 
Es tut gut, für andere da zu sein.

Jede gute Handlung, die ein Mensch vollbringt, 
lässt einen Engel zu seiner Seite niedersteigen, 
der ihn nie mehr verlässt.
Aus dem Talmud


Puh, heute verlief der frühe Morgen leider 
mal so ganz anders als geplant …

Nachdem ich schon gestern die Idee mit dem Matrosenengel 
an der Leiter - umgeben von den alten Luffa-Bäumen hatte, 
fehlte mir aber Wolfgang, um mir die Klappleitern zu suchen. 
Denn die hatte er irgendwann einmal themenorientiert in 
unserem Fundus verpackt. Als er die Leitern nachts endlich 
aus unseren vielen Boxen herausgefischt hatte, befand 
ich mich natürlich gerade im Tiefschlaf. Und als unsere 
Streunerin Finja nach über 23 Stunden dann müde und 
sehr hungrig gegen 1 Uhr nach Hause kam, wurde ich erst 
allmählich wieder wach. Zwar bekam ich dann noch meinen 
Morgenkaffee ans Bett gebracht, und Wolfgang entließ  
Flo und Krümel in die Nacht. Doch er war nach seinem 
Arbeitstag und diesem Mäusepost in der Werkstatt dann 
leider mal zu müde, um schon weit nach Mitternacht 
noch eine Auftragsarbeit anzunehmen. Und leider fiel mir 
so gar kein Platz ein, wo ich den Kalender zusammen mit 
der angelehnten Leiter, dem nicht mehr so glanzvollen 
Engel und den verblassten Bäumen in unseren Räumen 
fotografieren konnte. Nach einigen Stunden kam mir 
die rettende Idee. Und so versuchte ich vor unserer 
Katzen-Kratzmatte auf dem Fußboden umher zu robben, 
um dieses ziemlich gelb-braune Motiv einzufangen - 
ohne dabei selbst zu viel Schatten zu werfen. Und als 
ich dann endlich eines der Bilder ausgewählt hatte, 
war das schon bereitgelegte Textblatt ganz plötzlich 
verschwunden. Doch wie ich schon richtig vermutete, 
schlummert Flo ganz selig neben mir auf dem noch 
zusammengefalteten Papier. Und eben gab sie es frei.

Foto: S.Schneider


hält hinter Türchen Nummer 19 etwas genial ausziehbares 
für Ordnungsliebende bereit. Und ich gebe zu, wenn es 
im Maßstab 1:12 wäre, dann würde ich für unsere Hella 
auch heute sofort mitbieten. Doch in unsere reale Welt 
passt das schöne Stück leider nicht 


Mittwoch, 18. Dezember 2019

18. Dezember 2019




Ballast abwerfen

Während früher die Adventszeit immer auch Fastenzeit war, 
genießen wir heute schon vor dem 24. Dezember Weihnachts-
gebäck, Glühwein und vieles mehr. Es gibt aber auch eine Art 
seelische Fastenzeit: sich von allem befreien, was man nicht 
mehr braucht. Das beginnt beim Ausmisten des Kellers und 
der Wohnung und führt im nächsten Schritt zum Nachdenken 
darüber, wie man sein Leben vereinfachen und worauf man 
verzichten kann, um dann genug Zeit dafür zu haben, 
was einem wirklich wichtig ist.


Kalenderblatt Nr. 18 war wirklich eine harte Nuss: 
Denn für einen begeisterten Sammler ist wohl nichts 
schwieriger als 'Ballast' abzuwerfen …

Allerdings dachten Wolfgang und ich bei dem ersten Teil 
des Textes sofort an den seelischen Ballast, von dem man 
sich befreien sollte. Und da haben sich vor allem in diesem 
fast vergangenen Jahr die beruflichen unsicheren und 
oftmals sogar auch recht unzufriedenen Momente ziemlich 
vermehrt und damit das Leben erheblich erschwert.

Das Ausmisten des Kellers, der Garage etc. sind bei uns - 
wenn überhaupt - nur an trockenen und wärmeren Tagen 
möglich. Denn dafür braucht es Platz zum Sortieren, 
Sinnieren, Saubermachen und Zwischenlagern der dann
nicht mehr benötigten oder zu entsorgenden Dinge. 
Und den gibt es in unseren beengten Wohnverhältnissen 
nun mal kaum im Haus. Also wird diese Empfehlung 
auf später vertagt ...


… Achtung Deko-Werbung …
unbeauftragt und selbst bezahlt

Natürlich gibt es auch in meinem DekoGerümpel-Fundus 
so manchen Fehlkauf. Oder zumindest Dinge, die noch nie 
bzw. nur ein Mal benutzt wurden. Dazu gehören zum Beispiel 
auch diese kleinen farbigen Engel. Leider ersteigerte ich sie 
bei Ebay zu einem Zeitpunkt, als ich mich noch nicht gut genug 
mit der Produktion der Wendt & Kühn Figuren auskannte. Denn 
es gab eine Zeit - so ab Anfang oder Mitte der 70er bis kurz 
nach der Wende - in der die Produktionsbedingungen für solche 
Export-Figuren immer schwieriger wurden. Die Qualität der 
Farben, die Proportionen, die Gesichtszüge und vor allem 
der Pinselstich der Augen veränderten sich. Sie haben selten 
den Charme oder individuellen Character, den ihre älteren 
Geschwister besitzen. Heutzutage schaue ich bei den 
angebotenen alten gebrauchten Figuren viel genauer hin.
Nun könnte ich mich also theoretisch von diesen bunten 
Fehlkauf-Engeln trennen, da sie nur unnötiger und auch 
platzfressender Ballast sind. Doch sie sind auch ein 
Zeitzeugnis. Und wenn sie über Augenhöhe zum Beispiel 
ganz oben auf diesen Bilderrahmen stehen, dann kann ich 
ihnen gar nicht so genau in die Augen sehen. Nur in diesem 
Jahr ist der Platz schon durch die Margeritenengel besetzt. 
Aber es kommen sicherlich auch andere Zeiten. Doch 
heute mussten sie nach dem Fototermin gleich wieder 
zusammen mit Petrus in ihre Schachtel zurück, denn 
bei dem feucht-windigen Wetter waren zwei unserer 
drei grauen Katzenmädchen frühmorgens nur 
ganz kurz on Tour 

Foto: S.Schneider


ist auf jeden Fall keine gute Idee, um sich selbst von Ballast 
zu befreien: Neben der Feuersalamander Lehrkarte kommt 
Einkochkessel wird später einmal unsere zur Zeit noch recht 
kleinen getopften Weihnachtsbaum-Sämlinge im Wohnraum 
beherbergen. Aber trotzdem schaue ich jetzt gleich auch 
noch bei Türchen Nummer 18 vorbei 


Dienstag, 17. Dezember 2019

17. Dezember 2019




Ein Kind des Universums

Du bist ein Kind ein Kind des Universums, nicht weniger 
als Bäume und die Sterne: Du hast das Recht, da zu sein. 
Und ob es dir nun bewusst ist oder nicht: Ganz sicher 
entfaltet sich das Universum so, wie es ihm bestimmt ist. 
Lebe daher in Frieden mit Gott, wie auch immer 
du ihn dir vorstellst.
Max Ehrmann


Die kleine Sternenkinder-Sammlung um den Vater Mond 
herum sollte eigentlich erst im Januar ihren Auftritt haben.
Doch bei diesem heutigen Kalenderblatt passten sie zu gut.
Nur hatten wir beim frühmorgendlichen Foto-Shooting 
natürlich die Rechnung ohne unsere gerade erwachten 
und ziemlich aktiven drei Katzenmädchen gemacht. 
Und so ist jetzt Finja mit im Bild …

Foto: W.Hein


zeigt heute hinter dem Türchen Nummer 17 etwas, 
das für den Kalender gespendet wurde, da es schon
längere Zeit in einem Nachlaßschrank schlummerte.


Montag, 16. Dezember 2019

16. Dezember 2019




Frisches Tannengrün

Der harzige, herbe Duft von frisch geschnittenem Tannengrün 
gehört einfach zur Adventszeit dazu. Das ätherische Öl 
der Tanne - sei es in einem heißen Bad oder in der Duftlampe - 
wirkt wärmend, durchblutungsfördernd und stellt das seelische 
Gleichgewicht wieder her. Seine antibakteriellen Eigenschaften 
helfen, Erkältungen abzuwehren. Genau das Richtige für 
die kalte Jahreszeit!


Dieses kleine Weihnachtsbäumchen Marke Eigenanbau 
ist zu 100% Bio. Ob es sich hierbei noch um ein Fichtenkind, 
der beiden am 5. Dezember 2011 gefällten - und damals  
über 30 Jahre alten Fichten an der Südgrenze handelt, 
oder ob es ein Sämling unserer mächtigen Douglasie 
gleich rechts neben dem Steg ist, weiß ich leider nicht. 
Denn ich kann Nadeln und Zweige der beiden Bäume 
nicht vergleichen, da unsere Douglasie inzwischen 
erst in etwa 5m Höhe mit den Verzweigung an ihrem 
dicken Stamm beginnt. Eine Fichte hätte ich ja noch 
als greifbares Anschauungsmaterial, von unserem 
sich übrigens trotz des viel zu trockenen und heißen 
erstaunlich gut entwickelt, und schon fast wieder 
Baumform angenommen. 

Auf jeden Fall scheint es den verschiedenen Baumsamen 
zu gefallen. Denn dort habe ich in den letzten Jahren 
schon so manches kleine Baumkind entdeckt, vorsichtig 
ausgebuddelt, in heimischer Erde getopft und später 
wieder im Garten ausgesetzt. Nur leider sind mir einige 
der kleinen Bäumchen in den letzten Sommern häufiger 
auch mal vertrocknet. Und so gibt es zum Ende dieses 
Jahres nur noch den kleinen Weihnachtsbaum und 
ein winziges Muckelbäumchen 

Bewusst habe ich die Unterschiede von Tannen, Fichten 
und all' den anderen Weihnachtsbaum-Varianten schon 
lange nicht mehr wahrgenommen. Denn nach 1980 gab 
es bei uns keinen echten gekauften Weihnachtsbaum 
mehr. Ab dann reichten große Grünschnitt-Zweige aus 
dem eigenen Garten. Und obwohl wir 1995 eine damals 
schon recht alte hohe Blautanne mit diesem Garten 
geerbt hatten, leidet sie inzwischen an der schattigen 
nördlichen Grenze so sehr unter der üppigen Blutbuche 
im Nachbargarten, dass sie kaum noch wahrnehmbar ist.

Und so bleibt dieser kleine Nadelbaum Marke Eigenanbau 
nun einfach ein getopfter Weihnachtsbaum - egal ob 
Fichte oder Douglasie. Nur ganz bestimmt keine Tanne.

Seit gestern akklimatisiert er sich im Treppenhaus. Denn 
vor einiger Zeit hörte ich, dass sogar gefällte Bäume 
die warme Weihnachtsstube länger ertragen, als Bäume, 
die gleich von draußen aus der Kälte in die warme Stube 
gebracht werden. Ob unser Bäumchen überhaupt dem 
stressigen Klima im wärmeren Wohnraum ausgesetzt 
wird, das steht noch in den Sternen. Denn unsere Flo 
schaute sich den Topf mit Inhalt beim Foto-Shooting 
sogleich sehr interessiert an. Und meist wird trotz 
ausgiebigem Teilzeit-Freigang gern an fast allen 
Naturmaterialien aus dem Garten geknabbertwenn 
sie ins Haus gebracht werden. Und 'Tannen' sollen 

Foto: W.Hein


etwas, das unserem Weihnachtsbäumchen 
in einigen Jahren sicherlich gut stehen würde, 
wenn es als großer getopfter Weihnachtsbaum 
noch immer in die warme Stube kommen soll 


Sonntag, 15. Dezember 2019

15. Dezember 2019




Das Schneeglöckchen

Ich wünsche Dir die Lebenskraft dieser Blume, die sich 
von Kälte, Eis und Schnee nicht unterkriegen lässt und 
zu ihrer Zeit blüht. Jedes Werden in der Natur, im Menschen, 
in der Liebe, muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit 
zum Blühen kommt.
Dietrich Bonhoeffer


Also bei uns konnte ich am schattigen Wiesenrand bis jetzt 
noch keine kleinen grünen Schneeglöckchen-Spitzen erahnen.
Aber wahrscheinlich hätten sie die gefräßigen Nacktschnecken 
bei diesem milden Wetter dann auch wieder vor mir entdeckt.

… Achtung Deko-Werbung …
unbeauftragt und selbst bezahlt
Und da bei uns die Zeit der Schneeglöckchen noch nicht 
gekommen ist, musste ich dieses alte Blumenmädchen 
von Klemm und Ellmann kurz wecken, damit es sich zum 
Kalenderblatt gesellt. Ich staunte nicht schlecht, als ich 
vor einigen Tagen das Ebay-Kaufbild dieses Mädchens 
in mein Erzgebirgs-Archiv einsortierte. Denn da lachte 
mich unter 'habe ich schon' ein Mädchen mit roten Pulli 
und Mütze mit einem Schneeglöckchen in der Hand an. 
Glücklicherweise handelte es sich dabei um ein etwas
älteres Modell - also die ältere Schwester. 

Aber es führte mir mal wieder vor Augen, wie merkwürdig 
und extrem ungeordnet dieses Jahr für mich verlief …

Foto: S. Schneider


hinter dem Türchen Nummer 15 heute aber auch nicht 
so perfekt geordnete Verhältnisse, sondern eher 
eine Art Überraschungs-'Box' 


Samstag, 14. Dezember 2019

14. Dezember 2019




Wärmende Gewürze

Für die meisten von uns sind Lebkuchen, Stollen, 
Weihnachtsplätzchen & Co unverzichtbare Zutaten 
der Vorweihnachtszeit. Allein schon der Duft von 
Vanille, Zimt und Nelken gibt uns ein Gefühl von 
Wohlbefinden und Geborgenheit. Und tatsächlich 
gelten Nüsse und Gewürze, die wir traditionell für 
die Weihnachtsbäckerei verwenden, als wärmende 
Nahrungsmittel, die uns sozusagen von innen heraus 
mit dem nasskalten Dezemberwetter versöhnen.


… Achtung Werbung …
unbezahlt und unbeauftragt - nur der blanke Sammel-Wahnsinn.

Endlich ist es vollbracht! Gestern nahm ich mir nun die dafür
nötigen Stunden Auszeit, um all' die gesammelten Figuren und 
Buden vom Romy Thiel Weihnachtsmarkt auf der Fensterbank 
in Allegras ehemaliger Kleiderkammer aufzubauen. 

Im letzten Jahr verteilten sich die beiden Tietze-Schwibbögen 
geschäft im Weihnachtszimmer meiner Mutter. Doch in diesem 
Jahr stand ihr mal eher der Sinn nach meiner weihnachtlichen 
Porzellan-Sammlung. Und da ich in nächster Zeit in unseren 
Räumen noch nicht mit Porzellan und drei teilweise auch mal 
ziemlich gelangweilten Katzenmädchen experimentieren will, 
bot sich dieser Deko-Wechsel an.

Und der Text über die wärmenden Gewürze der Weihnachtszeit 
passt in dieser stimmungsvollen Weihnachtsmarkts-Szene doch 
am besten zur Glühweinbude und dem Lebkuchenhändler ...

Foto: S.Schneider


hinter dem Türchen Nummer 14 heute etwas aus Uromas Zeiten, 
das nun nach einer neue Aufgabe sucht 


Freitag, 13. Dezember 2019

13. Dezember 2019




Beschwingt in den Tag

Vertraue den Flügeln, die dir gegeben sind. 
Du hast sie verdient. Du weißt, wie man 
fliegen kann.
Karen Goldman

Die beiden anderen Texte von Jean Paul und 
Friedrich Schiller lasse ich hier mal weg …


Ob nun gerade Freitag der 13. beschwingter wird?

Dieses Motiv, das ich bereits gestern am Nachmittag 
aufnahm, war es 'hinter den Kulissen' auf jeden Fall. 
kleinen Schubladen-Box, gerade nach dem passenden 
Winkel für die Eule und das Kalenderblatt suchte, 
kam eine Krümel von links angeschossen, trat mit der 
rechten Pfote ziemlich dicht neben die empfindliche 
Figur und flog von dort geradewegs auf die Fensterbank. 
Es hätte nicht viel gefehlt, und die erst vor einigen Tagen 
bei Ebay erworbene Eule hätte Schaden genommen. Ich 
weiß schon, warum ich lackierte Figürchen im Moment
nur hoch oben auf Bilderrahmen ansiedele 

Foto: S.Schneider


hält heute hinter dem Türchen Nummer 13 zwei alte - 
und für mich immer noch sehr vertraute Dosen bereit. 
Ich kann mich jedenfalls noch gut daran erinnern, 
dass mich diese beiden Motive lange durch meine 
Kinderzeit begleiteten. Doch irgendwann waren sie 
wohl verrostet und wurden entsorgt. Diese hier sind
aber noch top! Doch bei den Dosen werde ich nicht 
mitbieten, denn seit heute früh weiß ich, dass ich 
nun auch die stolze Besitzerin der Feuersalamander-
Lehrtafel bin. Und die bereitet mir nun schon genug 
Platz-Probleme ;-)