Mittwoch, 22. Mai 2019

Gelb an einem grauen Morgen



Nach der kleinen Regenzeit ist der Garten noch immer 
sehr feucht, und der Himmel ziemlich grau. In solchen Momenten 
tut das Sonnengelb der Sumpf-Schwertlilien richtig gut. Zwar 
wollten wir nie so viel Gelb im Teich, aber diese Wasserpflanze 
gehört zum Garten - denn sie war schon vor uns da. Als ich 
den Garten im August 1995 nach langer Zeit wieder sah, standen 
die Schwertlilien fast vertrocknet in Balkonkästen im Randbereich 
des kleinen Betonteiches am damaligen Wintergarten …

Und im Gegensatz zu den herrlich blauen Iris sibirica und 
anderen wundervollen blauen oder weißen Iris-Varianten 
fühlen sich die Gelben bei uns im Teich noch immer wohl. 
So wohl, dass wir allmählich zu viele von ihnen haben.

Foto: S.Schneider


Dienstag, 21. Mai 2019

Ganz plötzlich über Nacht ...


Schon gestern zeichnete es sich ab, dass es in 
unserem Teich bald wieder gelb blühen würde.
Und genauso, wie damals ganz früh morgens 
zeigten sich heute - bereits am frühen Morgen, 

Und während die Dünenrose - als erste Rose 
in diesem Gartenjahr, nun allmählich verblüht, 
bringen jetzt die Schwertlilien etwas mehr Licht 
in die noch ziemlich grüne Teichlandschaft ...

Foto: S.Schneider


Im regenfeuchten Garten



Bei diesem feucht-warmen Regenwetter muss Finja 
erst einmal genau überlegen wie sie ihren Tag gestaltet.
Ob bei diesem nassen Wetter die Mäuschenjagd auch so 
erfolgreich wie gestern ist? Flo hat jedenfalls schon 
einiges zum Erkunden am Teich entdeckt und streift 
trotz ziemlich nassem Fell wieder ganz freudig 
durch den Garten 

Foto: S.Schneider


In der feucht-grünen Wildnis


 und ihr Blick über den Teich in die Ferne schweifte, 
machte sie sich auf den Weg.

Heute merkte man ihr an, dass es sie eigentlich trotz Regen
nach draußen zog. Aber meist leistete sie uns nach einem 
kurzen Kontrollgang dann doch lieber im Haus Gesellschaft …

Foto: S.Schneider


Die perfekte Strategie ...


Mittags - beim Blick in den ziemlich regenfeuchten Garten, 
fühlte ich mich ganz plötzlich ins Jahr 2002 zurück versetzt:
Damals saßen im August an einem Dauerregentag 7 gefräßige 
Nacktschnecken an einer herrlich blütenbesetzten Eisenhut-
Rispe, und zwangen den hohen Blütenstengel durch das nicht
unerhebliche Nacktschnecken-Gewicht zu Boden, so dass 
weitere Schleimer bequem aufsteigen konnten.

Bei dieser zierlichen blau-violetten Akelei reichte nun offensichtlich 
schon das Gewicht einer mittleren Nacktschnecke aus, um den Stengel
nach unten zu biegen. Ein etwas größerer brauner Schleimer steuerte 
geradewegs auf eine andere Blüte zu. Und im Umfeld machten sich 
Babyschnecken zur ihr auf den Weg. Nur eine eher schwarz-braune 
Nacktschnecke zog es wohl zu ganz anderen Genüssen in der Wiese. 
Vielleicht war der Bärlauch ihr Ziel …

Foto: S.Schneider


Montag, 20. Mai 2019

Morgens an Friederikes Tisch ...



Einerseits ist es ja schade, dass das von Friederike verbogene 
Tischgestell noch immer keinen passenden Platz gefunden hat,
 und uns wohl noch einige Zeit die Betonfläche verstellt. Aber 
andererseits ist so eine Staudenstütze für die hohe blaue Akelei 
im Moment nicht zu verachten. Und auch das Geißblatt sowie 
die wuchsfreudige Rose Sea Foam finden diese waagerechte 
Rankhilfe anscheinend auch gar nicht so schlecht …

Foto: S.Schneider


Akeleien mit Katze



Während Fina und Flo schon wieder fremde Gärten durchstreifen, 
genießt Krümel noch ein Weilchen den Ausblick ins Hopfen-Dickicht.

Foto: S.Schneider


weiße Weigelie als Hummel-Frühstück



Während der creme-blaue Beinwell nun fast abgeerntet ist, 
hat eine Hummel früh morgens die ersten geöffneten Blüten 
der weißen Weigelie für sich entdeckt 

Tief eintauchen und dann schnell weiter, bevor eine Konkurrentin 
die anderen Blüten an dem kleinen Strauch für sich beansprucht.

Noch lässt sich die Weigelie Zeit, 

und manche Blütenbüschel sind noch fest verschlossen.

Es gibt also für so manche Tage Blühpotenzial.

Aber leider hat sie als Kübelpflanze zeitweilig arg 
unter den heißen Sommern gelitten. Und nach 
all' den Jahren in Topfkultur könnte sie im Beet 
sicherlich schon wesentlich größer sein. 

Doch im Moment bin ich einfach nur glücklich, dass 
sie lebt, grünt und blüht. Und bald bekommt sie dann 
mal wieder einen größeren Topf. Denn ein oder gar 
zwei Jahre muss sie noch als Kübelpflanze ausharren, 
bevor ich es mit ihr im Beet versuchen kann. 

Ihre herrliche Vorgängerin ist mir vor etwa 10 Jahren 
leider plötzlich eingegangen. An dem Standort gab es trotz 
diverser Schnittmaßnahmen irgendwann zu wenig Licht, 
Luft und Regenwasser. Und mit dieser Weigelie möchte ich 
es nun an einem günstigeren Standort versuchen. Doch den 
müssen wir erst vom Hopfen befreien 

Fotos: S.Schneider


Jetzt kann der Regen kommen ...



Inzwischen hat sich die weiße Vexiernelke wieder erholt. 

Aber gestern boten sie und viele andere Kübelpflanzen 
auf der Betonfläche einen so traurig-durstigen Anblick, dass 
ich mehrere Stunden am Nachmittag mit dem ausgiebigen 
Wässern einiger Gartenbereiche verbrachte. Und meist kommt 
nach so einer längeren Gieß-Aktion dann der Regen zu uns 

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Dienstag 21. Mai 2019:
Der Regen kam zum Glück nicht wie angekündigt bereits am 
frühen Abend mit Gewitter und Starkregen, sondern erst 
nach Mitternacht. Und bis auf wenige Momente hörte es sich 
eher nach herrlichem Landregen an.


Es geht so schnell!



Ist es nicht erst einen Monat her, dass die Kermesbeere 

Jetzt erscheinen schon an 3 Stauden erste Blütenkerzen.

Und die Pflanzen versperren mir inzwischen den Weg.

Das Rosenpflanzen an den 3 Obelisken ist jetzt bis zum Herbst 
verschoben. Denn hier wäre der Schaden beim Pflanzen nun 
viel zu groß. Schließlich sollen die Vögel ja auch in diesem Jahr 
wieder reichlich Kermesbeeren bei uns ernten 

Fotos: S.Schneider