Samstag, 6. April 2019

2 + 1 ...



Ja, es hat tatsächlich geklappt! War es im letzten oder 
im vorletzten Jahr, dass mir die Idee kam, die gekauften 
Frühjahr-Dekotöpfchen mit Schachbrettblumen gleich 
nach der Blüte nicht ins Land, sondern ins Hochbecken 
am Teich zu setzen?

Zwar besteht auch hier die Gefahr, dass sich die Schnecken 
an ihnen vergreifen, aber sie stehen im Moment sonnig und 
im Sommer meist wechselfeucht. So wie auch an ihrem Natur-
standort in den Feuchtwiesen. Und kaum sind sie verblüht, 
geben schon bald darauf die Binsen den zarten Stengeln Halt.

Schade, dass mir in diesem Jahr nun keine 3 kleinen Töpfe 
mit überwiegend weißen Schachbrettblumen begegnet sind. 
Denn der feucht-sonnig erhöhte Standort scheint wesentlich 
besser für sie geeignet zu sein als die beiden Randbereiche 
vom Teich …

Fotos: S.Schneider


Aber bis aus meiner kleinen weißen Auslese mal eine so traumhaft 
üppige Kibitzei-Fläche entsteht - wie sie im Laufe der Zeit im Garten 
von Loretta und Wolfgang entstanden ist - muss ich mich wohl noch 
einige Jahre gedulden …


Lerchensporn im Teich



Das ist mal wieder so ein gescheiterter Versuch zu einer 
Denn dort, wo sich der rosa und der weiße Lerchensporn 
gemeinsam tummeln, soll im Regelfall eine der Farben 
umziehen. Der weißen Variante bleibt der vordere und 
mittlere Teil des Gartens vorbehalten. Und Rosa darf 
sich an der Ostgrenze austoben.

Doch die Knollen dieser Blütenstände waren mal wieder 
viel zu tief in der Erde, und brachen beim Ausgraben ab. 
Nun bringen sie neben der leuchtenden Sumpfdotterblume 
etwas mehr Farbe in den sonst noch sehr grünen Teich.

Nicht immer sind unsere extrem bewegungsfreudigen 
Katzenmädchen an etwas mehr Farbe im Teich schuld …

Fotos: S.Schneider


Hier wird's bald weiß ...



Täuscht mich mein Zeitgefühl, oder ist es für 
die Spornblume nicht auch noch etwas zu früh?

Während hier an der Teichmauer nun immer mehr 
weiße Blätter unserer Magnolie zum Boden segeln, 
bereiten sich immer mehr Triebe der Spornblume 
auf ihre Blütezeit vor.

Und auch an den Holundern am Rand unseres Wäldchens
entdeckte ich bereits vor 1 Woche erste Blütenansätze.

Doch die Taglilien-Knospen - im gestrigen Post auf 
dem Blog 'Ein Garten in der Steiermark' - die sind 
wohl kaum an zu toppen …

Fotos: S.Schneider


Und jetzt noch einmal in Farbe ...



Morgens war der Himmel noch etwas milchig-grau verhangen, 
aber am Nachmittag konnte sich unsere Kupfer-Felsenbirne 
dann endlich vor einem strahlend blauem Himmel präsentieren. 

Foto: S.Schneider


Schmuddel-Flo


Während ich mich über die strahlend weißen Blüten 

… freute sich eine schmuddelige Flo am Boden 
über den zumindest provisorisch gefegten Weg.

Foto: S.Schneider


Blüten unterm Liegestuhl



Garten im Wandel: Wo sich einst im Schatten des Efeu-Apfelbaumes 
mitten im Liegestuhl Farne und Waldmeister tummelten, fühlen 
sich jetzt Buschwindröschen und Elfenblume geborgen. Und leider 
haben sich hier auch reichlich Brennessel eingeschlichen …

Einen Sommer lang darf dieser Pflanzenmix hier noch verweilen, 
aber dann kommt hoffentlich Ordnung in dieses wilde Treiben.
Denn auch wenn gepflasterte Flächen inzwischen verpönt sind, 
so benötigen wir doch noch etwas mehr Lebensraum im Garten. 
Aber im Idealfall werden fast alle Stauden und Zwiebelblumen 
aus diesem Bereich rechtzeitig im Herbst sortiert und umgesiedelt.

Fotos: S.Schneider


Am Abend noch gern besucht ...



Jetzt fängt die Blütezeit unseres üppigen Kirschlorbeers 
im Vorgarten wieder an. Seine erste vorwitzige Blütenrispe, 
damals eiskalt erwischt. Aber seit Februar konnte man ihm
fast beim Wachsen zusehen. Und seit Ende März öffneten 
sich vereinzelte Blüten. Zwar sind die meisten Rispen im 
Vorgarten noch geschlossen, aber vor dem Küchenfenster
entdeckte eine Biene diese versteckte Nahrungsquelle 
im Abendlicht.

Und selbst ein Tagpfauenauge fand hier noch sein Abendmahl.

Doch bis es an den zahlreichen Blüten des Kirschlorbeers 
wieder laut brummt und summt, wird es wohl noch ein 
paar Tage dauern …

Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 4. April 2019

zweiköpfiger Bärlauch-Schmetterling



Bereits vor einigen Tagen war dieser Bärlauch-Schmetterling 
in der Wiese gelandet. Doch heute entdeckte ich an ihm schon 
den zweiten Knospen-Kopf. Im Moment schreitet das Frühjahr 
wieder so unheimlich schnell voran: Der weiße Storchschnabel, 
der oben am Bildrand seine ersten Blättchen zeigt, blühte 
früher im Juni oder Juli. Und vorne am Wiesenrand erscheinen 
an einem recht frühen Storchschnabel schon erste Knospen …

Foto: S.Schneider

  
 Sehr stimmungsvolle Bärlauch-Bilder, Infos zum Sammeln und 
Rezepte gibt es hier auf dem Blog 'ein Fachwerhaus im Grünen'.


einfach grau ...



Die Kupfer-Felsenbirne fängt mit der Blüte an, aber 
vor diesem Einheitsgrau fällt das überhaupt nicht auf.

Da wäre es wohl doch besser gewesen, wenn ich 
die Taxustriebe links und die Wachholderspitze rechts 
gestern nicht extra wegen ihrer beginnenden Blüte 
entfernt hätte. Denn dann hätte sie nun zumindest 
einen kontrastreicheren dunkelgrünen Hintergrund. 
Doch ich hoffte ja auf ein herrliches Himmelbau ...

Foto: S.Schneider


Nachtrag Samstag 6. April 2019:
Auch gestern präsentierte sich nur dieser graue Foto-Hintergrund, 
vor dem die geöffneten Blüten nur ganz schwach zu erahnen waren.
Und mit 'RAL 9003' dürfte der Farbton wirklich gut getroffen sein!


Mittwoch, 3. April 2019

Cäsar geht schon mal vor ...


Kurz nach 12:00 Uhr - Cäsar erschien schon zum 3. Mal im Garten. 
Wahrscheinlich stimmte heute sein Futterservice mal wieder nicht. 
Denn 2 Würstchen-Snacks hatte der Kater bereits auf dem Hof 
bzw. vor dem Hauseingang gefangen, und anscheinend hatte er 
trotzdem noch immer Hunger.

Als ich ihm nun nochmals die Garagentür zum Südhof öffnete, 
um ihn aus dem Garten zu geleiten, ging er schon mal vor. 
Und mitten auf der Hoffläche platzierte er sich gleich darauf 
ganz erwartungsvoll.

Normalerweise bekommt er inzwischen nur noch kleine Snacks 
und kein Feuchtfutter mehr von uns. Aber ein so hungriger 
schwarzer Kater kann ziemlich aufdringlich werden. Und da 
Flo und Krümel bei seinem Erscheinen nun ständig ins Haus 
flüchten, um dort auf einen katerfreien Garten hoffen, holte 
ich ihm ein Schälchen Feuchtfutter der Mädchen aus dem Haus.
Cäsar hatte wirklich noch Hunger, denn sein Schälchen wurde 
blitzblank ausgeschleckt …

Und während der Kater sein Mittagsmahl einnahm, sah ich mich 
mal wieder etwas genauer auf unserem wilden Hof um:

Ich mag dieses winzige kleine frühe weiße 'Unkraut', das sich 
überall in den Fugen des hässlichen Betonpflasters breit macht 
und später fast unscheinbar vertrocknet. Vor allem, wenn es 
schon bald im gelben Fingerkraut untergeht …

Wo kommst du denn her? Ich hatte vor Jahren zwar einen 
weißlich-violetten mehrjährigen Silberling hinter dem Haus 
im Wildwuchsgarten. Aber diesen violetten gibt es nur bei 
meiner Mutter im Garten. Vielleicht ist dieser Sämling 
mit irgendeinem Topf eingewandert.

Trotz überwiegend weiß-blau-gelbem Frühjahrs-Farbkonzept 
darf er hier aber bleiben, denn zwischen Akelei, Gras, Laub 
und den blühunwilligen Narzissen mach er eine gute Figur.

Und hier - an einer noch etwas kahlen Stelle, sind ein paar 
Containerpflanzen eingezogen … 

Nach Friederikes Garten-Besuch hatte ich meine Kübelpflanzen 
leider arg vernachlässigt. Und der trockene Sommer hatte auch 
dazu beigetragen, dass einige Pflanzen aufgaben. Doch dafür 
siedelten sich in den verlassenen Töpfen andere Pflanzen an: 
Mutterkraut, Akeleien und sogar ein etwas größerer Holunder 
zogen vor einigen Tagen an den Totholz-Haussockel um.

Tja, und diese weißen Scilla blühten noch vor wenigen Tagen 
richtig üppig. Aber mit zunehmendem Grün entwickelt sich 
wohl auch wieder die gefräßige Schnecken-Population. Oder 
wer kann das sonst sein?

Die pfirschichblättrigen Glockenblumen fühlen sich zwischen 
Zitronenmelisse, Knoblauchsrauke, Akelei und anderen Sämlingen 
zur Zeit anscheinend noch recht wohl. Doch wer setzt sich in 
dieser spontanen Pflanzgemeinschaft irgendwann durch?

Ganz erstaunt bin ich, dass sich die weißen Hyazinthen aus der 
Frühlings-Deko der vergangen Jahre hier so gut entwickeln. 
Früher kamen sie nach der Blüte als Gruppenpflanzung an den 
Lenzrosenweg in den Wildwuchsgarten. Doch dort sind sie 
bis auf wenige Blätter jetzt ganz verschwunden. Da ist der 
sonnig-heiße Südhof wohl wirklich ein besserer Standort …

Fotos: S.Schneider