Wenn morgens mal wieder alles ganz anders kommt …
Eigentlich wollte ich heute doch nur darüber berichten, dass
bei uns am frühen Morgen fast alle mit Akkubatterien betrieben
Lichterketten nur noch glimmten. Und so fragte ich mich ganz
ernsthaft, ob ich nun wieder alle Microketten neu mit Batterien
bestücken sollte. Denn wenn ich mich so auf den Blogs umschaue,
dann wurde fast überall bereits am Wochenende entweihnachtet
und ganz schnell auf Winter oder sogar schon Frühling umgestellt.
Haben dann nach dem 6. Januar beleuchtete Sterne und
in kahlen Zweigen hängen - noch ihre Berechtigung? Zwar
gibt es da ja die kirchliche Tradition Mariä Lichtmess,
nach der die Weihnachtszeit erst am 2. Februar endet.
Aber wenn selbst auf Domradio.de darauf hingewiesen
habe ich dann - ganz ohne eine Religionszugehörigkeit -
überhaupt die Berechtigung mir den Brauch einfach
anzueignen? Ich entschied mich ganz einfach für ein 'Ja'
und tauschte frühmorgens wieder die Batterien ...
Und während ich mich in der Dunkelheit in all' dem
elektrischen Lichterglanz sowie dem echten Kerzen-
schein einer Laterne noch so richtig wohl fühlte, und
die drei Katzenmädchen sich derweil ziemlich lange
in der ungewöhnlich frühlingshaften Nacht im Garten
austobten, stellte ich mich ganz allmählich auf den
nächsten Verwaltungs-Arbeitstag am Küchentisch ein.
schein einer Laterne noch so richtig wohl fühlte, und
die drei Katzenmädchen sich derweil ziemlich lange
in der ungewöhnlich frühlingshaften Nacht im Garten
austobten, stellte ich mich ganz allmählich auf den
nächsten Verwaltungs-Arbeitstag am Küchentisch ein.
Aber ich hatte mich mal wieder verkalkuliert: Zunächst
schniefte Flo nur ab und an, als sie sich kurz vor 8 Uhr
neben mir ins Bett unter die Leuchte legte. Doch bald
darauf sah ich eine rote geschwollene Stelle unter
ihrem linken Nasenloch. Zunächst vermutete ich, dass
mal wieder eines der gefressenen Katzengräser total
verquer saß. Denn schon so manches Mal zogen wir
den so gern grasenden Katzen einen kleinen scharf-
kantigen Halm vorsichtig aus der Nase. Nur dann
entdeckte ich plötzlich einen langen roten Strich
auf blanker Haut oberhalb der Schnurrhaare und
links am Kinn auch noch eine größere rote Wunde.
Katzengeschrei hatten wir während ihres Freigangs
nicht gehört. Also lag die Vermutung nah, dass sich Flo
mal wieder mit einer Ratte auf unserem Friederike-
Rosen-Hochbeet angelegt hatte. Und da das Näschen
bei der Wund-Begutachtung schon dicker wurde,
rief ich gleich bei unser Tierärztin an …
So lag Flo noch einige Zeit mit schmerzendem Köpfchen
unter der wärmenden Glühlampe im nachweihnachtlichen
Lichterglanz, während wir uns fertigmachten. Um 10 Uhr
hatten wir den Termin. Und die Tierärztin bestätigte
unsere Vermutung mit dem Nagetier-Biß. Die beiden
großen Wunden waren weniger besorgniserregend, aber
unter dem Näschen war die Haut richtig tief geschlitzt.
In dem Fall war nach der Wundreinigung und der Gabe
eines Schmerzmittels ein Antibiotikum nun leider schon
wieder angebracht. Und jetzt sind wir die nächsten
5 Tage morgens und abends gut mit der Tabletteneingabe
beschäftigt. Und eine Spot-on Wurmkur ist nach der
Wundheilung auch dringend erforderlich.
Nach der Rückkehr zog es Flo dann vor in einer Ecke
im kühlen Schiffskeller zu kauern. Wolfgang fuhr endlich
zu seinem Termin ins Büro. Und ich wanderte mit Leine
und Leckerlies zur 'Villa Gurke' um Finja zu suchen. Denn
unsere Streunerin war zu dem Zeitpunkt schon wieder
fast 8 Stunden außer Haus. Und wenn wir den optimalen
Zeitpunkt am Vormittag verpassen, dann bleibt sie meist
bis zum Abend oder sogar noch viel länger verschwunden.
Doch ich hatte Glück, und wir spazierten gemeinsam
bei herrlichem Sonnenschein nach Hause.
Und während ich mich dann nach der Mittagszeit endlich
an meinen Schreibtisch begeben konnte, lag Finja unter
meiner wärmenden Leuchte im Bett, und der kranken Flo
machte ich an Wolfgangs Bettseite die Tolomeo an. Und
wie fast jeden Tag spielte ich für das quirlige Krümelchen
dann zwischendurch immer mal wieder Türöffner-Tag.
Gegen 19 Uhr verschob ich mein leider bis dahin noch
nicht erledigtes Arbeitspensum dann lieber auf den
nächsten Tag. Ich fiel erschöpft ins Bett. Und den
abendlichen Lichterglanz verschlief ich - wie so oft.
Foto: S.Schneider

19 Kommentare:
Recht hast du mit dem Batterienwechsel... In den eigen vier Wänden soll man es so haben wir es einem gefällt.
@ Ein garten in der Steiermark
Danke für die Bestätigung ;-)
Interessant fand ich den Link zum Domradio. Denn der Lichterglanz bis zum 2. Februar wir in touristisch erschlossenen Gebieten gern beibehalten. Brauchtum ist eben auch für Marketingzwecke hilfreich …
Bei mir hängt es stark vom Wetter ab. Manchmal kann ich so viel Licht schon Ende Januar nicht mehr ertragen und mal geht es sogar noch weit bis in den Februar hinein - bzw. es reduziert sich mit der Zeit. Ich glaube, da kommt meine innere Naturuhr eher zum Tragen - und die ist noch auf Winter eingestellt :-)
Na liebe Silke,
das meine ich doch, dass wir noch ein wenig von den Lichterketten vertragen können. Insbesondere bei diesem grausligen Wetter im Norden.
Allerdings habe ich festgestellt, dass die Batterien in den Mehrfachpacks offensichtlich unterschiedliche Leistungsdauer haben müssen. Einige Ketten leuchten und leuchten, während andere schnell den Dienst versagen. Schade! Ich gehöre aber ohnehin zu denen, die sich nicht von der Lichtquelle des Christbaumes trennen können und so leuchtet´s bei mir also noch ein wenig weiter, auch wenn bei anderen schon die Osterhasen Einzug halten.
Gute Besserung für die Miezi.
Liebe Grüße MM
Sehr sehr schön, der beleuchtete Zweig, liebe Silke!
Hast Du ihn eng mit einer batteriebetriebenen Lichterkette umwickelt? Also ich hab keine Probleme damit, die Lichterketten auch mehrmals mit Batterien zu bestücken um diese Zeit!
Was ist denn erst mit den Auto-Akkus der Elektro-Autos? Damit kann mir also keiner kommen .... ich mache das so, wie es für mich gut ist. Und das ist ja nun nur im November/Dezember bis in den Januar hinein bei uns der Fall.
Ich bin auch nicht katholisch und überhaupt gehe ich da auch nicht nach kirchlichen Feiertagen, obwohl ich Christin bin und einer evangelischen Kirche angehöre! Aber was haben Lichterketten mit Kirche zu tun??? Oder Christbäume? Die ja eher heidnischen Ursprunges sind! Auch wenn sich das in den Kirchen mittlerweile so eingebürgert hat.
Ohje, ich erinnere mich noch an unsere frühere Katze Minka, die mal mit einem angebissenen Ohr heimkam, vermutlich auch von einer Ratte. Mein Sohn beobachtete auch mal einen langen schweren Kampf zwischen Ratte und Katze ... Aber wie ist das in solchen Fällen mit einer Ansteckungsgefahr für den Menschen? Denn Ratten tragen ja auch allerlei Krankheitserreger mit sich? Untersucht der Tierarzt gleich auf diese Möglichkeiten, damit man sich unter Umständen gleich mit schützen lassen kann? Frei laufende Katzen schleppen ja auch ständig Mäuse mit ins Haus ... es würde mich schon mal interessieren, wie man da seine eigene Gesundheit langfristig schützen kann.
Ja, so eine Streunerin war unsere Minka damals auch, bis sie dann lange vermisst wurde und wir schon dachten, wir finden sie nicht mehr. Danach kam sie dann zu meiner Mutter in die Wohnung - aus die Maus! Sie hat sich aber letztendlich an das Wohnungsleben gewöhnt. Es wäre in dem Stadtteil sowieso kaum machbar gewesen und viel zu gefährlich!
Was ist Tolomeo? Hört sich nach einer Lampe an?
Liebe Grüße auch hier
Sara
PS: So, um diese lästigen Spamabfragen zu umgehen, kommentiere ich jetzt hier mit dem Blogger-Konto. ;-)
@ MM
Ich hoffe, dass ich das MM richtig deute - es hat mich gestern nach dem anstrengenden 'Entweihnachten' in BS zunächst ziemlich nachdenklich gemacht - wer sich dahinter verbergen könnte ;-) Aber ich glaube ich liege richtig …
Meine Mutter stellte gestern - als ich so gegen 18 Uhr fast alles wieder verpackt hatte, dann auch fest, dass jetzt alles wieder ziemlich kahl aussieht. Dabei hat sie ihren 'Weihnachtsbaum' ja ganzjährig im Zimmer stehen.
Zum Umdekorien bin ich bei ihr leider noch nicht gekommen. Denn die ganzen Klamotten zumindest wieder ins 1. OG zu schaffen, war doch schon ein ziemlicher Fitness-Akt. Vor einigen Jahren fiel mir das ohne wehes Knie noch wesentlich leichter ;-( Aber trotzdem war es schön, all' die Teile nochmals in die Hand zu nehmen, zu verpacken und für mindestens 10 Monaten schlafen zu legen. Witzig war, dass meine Mutter feststellte, dass spätestens in 8 Wochen die Raumspar-Hasen dann wieder ihren Platz bekommen. Vermutlich aber sogar schon früher. Nicht, weil die Geschäfte es propagieren, sondern weil sie so toll bei meiner Mutter ins Blumenfenster zu ihren Übertöpfen passen. Nur die dazu passenden Eier können ja länger auf dem Boden bleiben. Ich richte mich da eher nach meiner inneren 'Natur'-Uhr, die von Jahr zu Jahr wetterabhängiger ist. Und wenn das Wetter im März/April meint, dass es dann Zeit für Schnee ist, dann passe ich die Deko dementsprechend an. Schließlich haben wir auch einige Hasen auf Skiern ;-)
Und bei uns genieße ich noch ganz ohne schlechtes Gewissen den Lichterglanz. Mir scheint, dass wir eventuell ab Ende Januar doch etwas Winter bekommen könnten.
Bis dahin habe ich dann vielleicht auch endlich die Wollmützen für die Meisenknödel fertig, die ich im letzten Herbst zufällig auf einem Gartenblog entdeckte: http://e-schriefer.blogspot.com/2018/12/hortensien-im-dezembergarten.html
Nur, da bei uns die Vögel zur Zeit noch genug Nahrung im Garten finden, sah ich es nicht als so dringlich an. Aber ich stelle es mir witzig vor, wenn diese Meiseknödel mit Mützen vor unserem Küchenfenster zur Straße von Lichterketten erhellt werden. Also habe ich da gar keine Hemmungen die alten Ketten dort erst Ende Januar zusammen mit den Meisenknödeln in den kahlen Wachholderzweigen zu installieren. Dort im Vorgarten ist mir am Haus nämlich viel immergrünes eingegangen und das ist das eine schöne Alternative. Licht im Garten geht doch eigentlich immer ;-)
Bei den Batterie-Microketten habe ich nach dem ersten Schwung im vorletzten Herbst nun nur noch 100er einer Firma nachgekauft. So passen bis auf 2 grün-gelbliche Ausreißer auch die Lichtfarben zum Glück gut zusammen. Und gerade jetzt finde ich es witzig und angenehm, wie die unterschiedliche 'Haltbarkeit' der Akku-Batterien für ständig wechselnde Lichtstimmungen sorgt. Heute glimmt z.B der 'Engelrahmen' nur ganz leicht, dafür kommt der LED-Bogen mehr zur Geltung, die Kette im Gartenfenster ist dafür heller, die blühenden Barbarazweige werden angenehm angestrahlt und von den neuen Sternen leuchtet nur der mit Stromkabel, während die anderen 3 mit Batterien nur dezent glimmen. Bisweilen gefällt mir das so gut, dass ich die Batterien nicht mehr so schnell tausche wie in der Weihnachtszeit. Da wollte ich möglichst viel Licht haben … Aber gerade durch die grau-matschige Zeit der letzten Tage finde ich es teils auch tagsüber sehr angenehm die Ketten noch anzuhaben. Nur gestern war es morgens so sonnig schön, da waren alle um 9 Uhr einfach aus. Praktisch, dass sie einen Schalter haben ;-)
Flo geht es schon wieder gut heute hat sie mich ab 1:30 Uhr so genervt, dass ich sie nach dem 3 Versuch kurz vor 2 Uhr in den Garten entließ. Gegen 4 Uhr kam sie wieder rein und wärmt mir nun die Beine. Nur blöd, dass wir ihr jetzt 5 Tage lang ein Antibiotikum geben müssen. Schon das 3. Mal in ihrem noch so jungen Leben - sie ist doch erst 2 Jahre und etwas über 7 Monate alt. Wenn das in dem Tempo bei ihr weiter geht habe ich Bedenken wegen möglicher Resistenzen ...
Liebe Silke,
Du hast ganz recht mit dem Lichterglanz, auch bei mir leuchten noch alle Lichtelemente und Ketten, hab auch nochmal Batterien gewechselt :O)
Die arme Flo, ich hoffe, es geht ihr schon besser ( ich bin noch am nachlesen, sorry!) Da hatte es sie ja übel erwischt! Ich wünsche ihr gute Besserung und schicke liebe Kraulerchen - für alle Miezen - mit!
Ja, so gehen Tage oft anderes aus als geplant ....
Ich wünsche Euch ein zauberhaftes Wochenende!
♥️ Allerliebste Grüße,Claudia ♥️
@ Sara
Ob ich nun für mehr Gemütlichkeit Kerzen anhabe, den Kamin anschmeiße, diese neumodischen Pseudo-Kaminfeuer ohne Wärmeentwicklung anstelle oder Lichterketten egal ob Akku-batteriebetrieben oder mit Strom aus der Steckdose anknipse ist ökologisch betrachtet wirklich spannend. Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass Wegwerfbatterien sinnvoll sind. Und wenn ich mir anschaue, was für riesige Regale voller Wegwerfbatterien in den Läden zur Weihnachtszeit stehen, finde ich das schon bedenklich.
Ebenso hatte ich vor einigen Wochen zufällig keine reduzierte Außenleuchten mit Sensor entdeckt, die wir gut für unseren schlecht beleuchteten Hauseingang gebrauchen können. Der erste Wegwerf-Batterie-3erSatz ist jetzt schon nach ca. einem Monat durch. Da wird mir ehrlich richtig schlecht bei dem Gedanken, was das für Batteriefresser sind.
Daher lohnt sich bei uns eine Ladegerät mit diversen Akkus allemal. Und soweit ich mich erinnere haben wir Akkus mit 500 Ladezyklen. Ich bin also gespannt, wie lange die in unserem Haushalt halten.
Zum Thema E-Auto habe ich mir ganz bewußt nochmals einen gebrauchten Benziner Pluriel gekauft, den ich hoffentlich noch lange fahren kann. Denn im Verbrauch liegt er bei meinem Fahrverhalten maximal zwischen 6 bis 7l auf der Strecke H-BS und zurück, denn eigentlich brauche ich nur dafür ein Auto. Klar ist es ein Luxus in dem Fall überhaupt noch ein eigenes Auto zu haben, das ich nur 1 bis 3x pro Woche nutze, aber diesen Luxus gönne ich mir. Und bedingt durch mein Nutzungsverhalten ist der Wagen auf jeden Fall wirtschaftlich und auch ökologisch sinnvoller als ein neues oder gebrauchtes E-Auto.
Ich hatte ja zufällig über Deine Blogroll Arno von Rosen mit seinem Post 'die nachhaltige Erde 2.0' entdeckt. Das, was Wolfgang da an 2 Stellen unter dem Post als Kommentar hinterlassen hat, ist auch meine Meinung zur E-Mobilität und dem Verhalten der Gesellschaft im Allgemeinen.
@ Sara Teil 2
Wie ich ja schon bei @ ein Garten in der Steiermark schrieb, finde ich es witzig, dass kirchliches Brauchtum jetzt fast nur noch dort stattfindet, wo es Marketingzwecken dient - also im Erzgebirge, Wintersportorten etc. Ansonsten ist selbst die katholische Kirsche ja anscheinend so schnell-lebig geworden, dass sie Mariä Lichtmess kaum noch die Bedeutung zukommen lässt, wie es früher einmal war. Aber ab und an wird auf den Blogs dieser 2. Februar ja noch als Begründung herangezogen, weihnachtliche Gemütlichkeit nach dem 6. Januar noch weiter zu erhalten. Darum fand ich es einfach spannend mich mal näher damit zu beschäftigen. Und erstaunlicher Weise passt das auch gut zu meiner inneren 'Natur'-Uhr, die diese Wärme und Gemütlichkeit irgendwie im Januar noch braucht. Vielleicht etwas heller und frostiger, aber schon als Kind habe ich mich sehr schwer damit getan, dass nach dem 6. alles ganz schnell weggeräumt und die Räume blitzblank sauber gemacht wurden. Da macht sich eben halt bemerkbar wie unterschiedlich Menschen den Winter/die Jahreszeiten empfinden und was sie dafür/dagegen tun ...
Letztendlich ist der Beste Schutz eine regelmäßige Wurmkur. Wenn Freigängerkatzen Kontakt zu Kindern haben bzw. mit Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, sollte eine Katze wohl sogar 1x im Monat entwurmt werden. Unsere Tierärztin empfiehlt in unserem Fall alle 3 Monate. Und unser Hausarzt sah sogar das Giardien-Problem damals als nicht so dramatisch an. Wenn wir irgendwann gesundheitliche Probleme unklarer Ursache haben, sollte wir solche Faktoren auf jeden Fall im Hinterkopf haben.
Ja, mal wieder unbewußte Werbung für ein Leuchtendesign von Artemide, mit dem wir damals unsere Räume komplett ausgestattet hatten. Aber mir war es in dem Fall auch einfach zu doof zu dort einzufügen 'Werbung wegen Markennennung' Irgendwo hört's echt auf …
Macht auch Sinn, dass Du das Profil beibehälst. Mich nervt Wordpress zeitweilig sehr, da z.B beim 'Ein Fachwerkhaus im Grünen' ich meine Kommentardaten nicht irgendwo speichern kann und jedes Mal neu eingeben muss. Das hat mich schon so manches Mal vom Kommentar abgehalten. Abgesehen davon, dass ich Deinen Blog auch mit meinem alten Safari noch besuchen kann. Wolfgangs-Wordpress Blog, aber so 'neu' ist, dass ich mit meinem alten System noch nicht einmal sein Seite ansehen kann. Und bei Achim's Garten ist die Bild-Darstellung ganz anders als mit einem neuen Browser. Da läuft Blogger zumindest bei mir noch besser - egal welches Layout dort gewählt wurde. Wordpress hat da so manche Tücke im Detail bis alles gut eingestellt ist ...
@ Claudia
Bis auf das blöde Antibiotikum hat sie es schon fast überstanden. Die Wunden ist verschorft, das Näschen trieft nicht mehr, sie ist 'frech' wie sonst auch: Sie hat mich heute früh ab 1:30 Uhr 3x so genervt, dass ich sie kurz vor 2 Uhr schon in den Garten entließ, und nun liegt sie glücklich im Bett auf meinen Beinen ;-) Montag kommt dann noch die Wurmkur dran, da die 2x Antibiotikum am Tag ziemlich umhauen, und da gehen wir lieber ein paar das Risiko ein, dass sie jetzt Würmer hat, als sie mit Medikamenten zu bombardieren. Denn vermutlich hatte sie zu Weihnachten die Leukose-Impfung nicht gut verkrafet. Da ist unsere Tierärztin vielleicht etwas zu bequem oder betriebswirtschaftlich orientiert. Die hätte nämlich Katzenschnupfen + -Seuche, Tollwut und Leukose an einem Tag geimpft. Aber so, wie alle drei Katzenmädchen nach der Leukose fast 2 Tage durchhingen, war es eine gute Entscheidung …
Im Moment glimmt bei mir einiges nur noch, aber ich tausche nach Lust, Laune und Wetter. Und wenn das Wetter meint, dass es im März noch Schnee geben soll, dann bleiben manche der Ketten vielleicht auch bis dahin hängen. Das tolle ist ja, dass man sie tagsüber mit ihren dünnen Drähten kaum sieht ...
Guten Morgen liebe Silke,
Schön mit Euren Lichterketten! Warum komme ich da eigentlich nie drauf? Hier sind nur im Küchenfester die Sterne mal an, wenn ich am Frühstück sitze... und ansonsten haben wir echte Kerzen zum Mittag und ich oft abernds, aber natürlich auch nur unter Aufsicht.
Die Weihnachtsbäumchen hab ich gestern weggepackt, wobei Hischam meinte: die Weihnachtszeit geht eigentlich so lange, wie die Sonntage im Kirchenjahr "nach Epiphanias" gezählt werden - und das ist ja fast bis Ostern...
Somit hab ich in der Küche dann gestern auch noch die roten Wachskerzen erneuert und lasse meine Deko noch für etwas länger. Kann doch jeder halten, wi er mag! Und ich finde: gerade jetzt ist alles so trist und grau - da braucht mal noch paar Lichtlein oder Lichterketten -
Hatte die letzten Tage wenig Lust auf PC und lese jetzt erstalles nach.
Schönes WE Euch mit allen Dreien
LG Mascha
PS: ich rieche oft am Katzenfell, wo meine wieder jagen war - in meinen herbstens extra angelegten Laubhaufen haben sich wohl auch Mäuse versteckt und die Katze riecht nach Moder...
@ Mascha
Ja, wenn Flo von draußen morgens zum Kuscheln ins Bett kommt, dann sage ich ihr fast immer, dass sie nach Mief und Muff riecht ;-) Dabei passt das viel besser zu Finja, die ja wohl unter dem zusammengebrochen Dach in der Villa Gurke übernachtet. Gestern hat Wolfgang sie leider um 19 Uhr nochmals rausgelassen - jetzt warten wir wieder auf sie. Er kann sie wohl ab 10 Uhr nachher wieder dort suchen.
Flo hingegen hat mich heute früh schon um 1:30 Uhr geweckt, war aber schon mehrmals im Haus - Krümelchen auch, und beide schlafen auch sporadisch ein paar Stunden. Sie riechen auch nach Laub, Moos und waldig-feucht. Der Garten hat so viel zu bieten. Ich mag das, wenn sie den Geruch reintragen :-)
Gestern habe ich bei meiner Mutter 'entweihnachtet'. Die 3 großen Messingsterne passten nicht mehr. Und die einzige Lichterkette hatte ich in echte Kiefer geflochten - die musste nun wirklich raus.
Aber wie ich oben in den Kommentaren schon schrieb, ich brauche eigentlich keine Begründung dafür wann ich noch wie viel Licht in Form von Lichterketten in Haus & Garten habe. Das sagt mir mein Wettergefühl wann es an bestimmten Stellen nicht mehr passt bzw. ich dann andere Deko brauche.
Kerzenlicht ist wirklich ganz anders. Ein Kleinwenig vermisse ich es. Aber seit Weihnachten habe ich zumindest auf dem Treppenpodest eine Laterne von meiner Schwiegermutter frühmorgens an, die wirklich katzensicher ist. Und zusammen mit dem Zinkstern und der Pfauendeko ist das ein ganz anderes Licht als die LED-Ketten/der LED-Schwibbogen. Die Kombination in einem Raum konnte ich nicht ertragen. Was Lichtfarben anbelangt, bin ich wahrscheinlich im Laufe der Jahre hochsensibel geworden. Zum Glück sind unsere alten 75Watt Glühlampen zu den LED-Microketten mit Akkus farblich noch zu ertragen. Aber im Anfang hatte ich unter dem Licht wirklich gelitten. Zumal es bei den Ketten auch Farbausreißer geben kann. Davon habe ich leider 2 erwischt, die ich wenn überhaupt wohl nur in einem anderen Raum verwenden kann. Aber ansonsten sind die wirklich ideal und selbst bei uns recht katzensicher ;-)
Nach Deinem letzten - mich sehr ansprechenden Post, hatte ich schon vermutet, dass Du mal eine Pause brauchst …
Ich hinke nur zeitlich hinterher. Die Bilder sind da, aber mir fehlt im Moment nachts die Ruhe sie zu betexten. Bei uns gibt es in der 'Schichtwechsel-Zeit' seit einigen Tagen viel Diskussionsbedarf über Gegenwart, zukünftige Probleme und Chancen, da fehlt mir dann zwischen Türöffner spielen und Bildersortieren nun mal die Zeit zum Posten. Mal schauen, wann wieder etwas mehr Ruhe eintritt und sich ein teils verlagerter roter Faden abzeichnet ...
Ja, mit Katzen hat man nie Langeweile ;-)
Ich hab übrigens seinerzeit noch Glühbirnen aufgekauft (oh weia, Umweltsau! ;-) )und freue mich jetzt, davon noch Vorrat zu haben, denn ich mag LED-Deckenbeleuchtung überhaupt nicht. Die überm Arbeitstisch ist höchstens mal zum Puzzeln an... ansonsten hab ich mir von 2/3 Jahren die kunsthandwerkliche Tischlampe nur deshalb gekauft, weil die noch Fassung für 60-Watt-Birnen hatte und ich hier ringsum in Baumärkten ect. nur noch Fassungen für LEDs bekommen konnte. Will ja auch nix anschmoren lassen.
Du machst mir aber jetzt Lust, wenigstens endlich mal meine weisze Kugel-Lichterkette irgendwo zu installieren, die ist nicht weihnachtlich, sondern neutral und warum liegt die eigentlich nur in der Kiste? -
Ja dann hoffe ich mal, die Abenteurerein findet sich bald von selbst wieder ein!
LG Mascha
@ Mascha
Ich hatte einerseits wegen mir och rechtzeitig Glühlampen besorgt, aber auch wegen Maus & Allegra, denn Rotlichtlampen sind teuer und das Glühlampenlicht liebte die Maus von Anfang an. Nur am Lebensende mochte sie keine Wärme mehr ...
Ich hatte das Glück, dass ich noch hellhörig wurde, als die 60 Watt Glühlampen verschwanden. Da gab es in einer Schmuddelecke noch 75 Watt Glühlampen: https://graue-katzen.blogspot.com/2011/08/und-wenn-es-wieder-kalter-wird.html
Vor allem sind sie auch praktisch, um unseren Mädchen die Zecken und Flöhe aus dem Fell zu wärmen:
https://graue-katzen.blogspot.com/2011/10/so-wichtig-sind-warmelampen.html
Und von daher haben sie bei uns wirklich einen guten Mehrfachnutzen. Zumal wir in der Übergangszeit selten heizen und dann ist Licht und Wärme in der Kombination ideal. Aber das interessierte ja die EU-Kommission nicht. Nur leider schrumpft unser Vorrat jetzt merklich und irgendwann müssen wir wohl doch auf Warmlicht LED umstellen. Ich bin nur froh, dass diese fürchterlichen Energiesparlampen an uns spurlos vorüber gegangen sind. Aber die letzten Glühlampen werden wir dann wohl wie einen kleinen Schatz hüten und unseren Katzen dann wohl Wärmflaschen ins Bett legen. Denn diese Katzen-Heizmatten funktionieren so gut wie gar nicht. Zumindest brauchen unsere Mädchen nach dem Gartenspaziergang dann mehr Wärme ...
Inzwischen haben wir auch maritime Ketten mit kleinen Fischerkugeln. Nur in den letzten Jahren machte das keinen Sinn. Aber den 'Engelrahmen' mal als beleuchtetes Aquarium umzugestalten wird bestimmt auch witzig. Nur im Sommer wird es dann wohl seltener an sein. Denn dann halte ich meist Sommerschlaf = Bin meist erst gegen 8 Uhr einigermaßen wach und falle gegen 21 Uhr oftmals schon totmüde ins Bett. Da muss ich dann wohl das nachholen, was ich im Winter nicht wegschlafen mag ;-) Daher ist mir Licht in der Dunkelheit dann auch so wichtig. Also in dem Bereich bin und bleine ich wohl eine Umweltsau/spare das im Sommer eventuell aber auch woanders wieder ein :-)
@ Silke
Da hast Du schon recht, was Wegwerfbatterien betrifft. Ich rechne allerdings den Gesamt-Jahresverbrauch hoch und da komme ich auf sehr wenig, weil ich sonst nichts habe, was batteriebetrieben wird. Ich habe zwar auch Akkus, doch einige sind kaputt gegangen, da sie bei uns zu lange ungenutzt herumliegen. Insofern "lohnen" sich dann wiederum Batterien - leider ...
Da wir ansonsten auch sparsam mit dem Strom sind (es werden immer alle Lichter im Haus ausgeknipst, wo wir uns gerade nicht aufhalten), habe ich, ganz ehrlich, kein sonderliches Problem damit, jetzt mal ein wenig mehr Beleuchtung zu nutzen, wobei das tatsächlich relativ wenig ist bei uns. Die LED-Außenlichterkette schalte ich z.B. persönlich ein und nur dann, wenn wir zuhause sind. Es gibt also keine Zeitschaltuhr, die zu einer festgelegten Zeit die Kette anschaltet, denn das würde sie auch dann tun, wenn wir nicht daheim sind. Oder morgens, wenn wir dann noch nicht aufgestanden sind zum Beispiel ...
Was grundsätzlich das Auto betrifft, haben wir festgestellt, dass wir, je älter wir werden, das Auto um so dringender brauchen. Nicht jeder kann kilometerweit mit dem Fahrrad seine Einkäufe transportieren, auch mit einem E-Bike nicht. Diese Dinger sind übrigens sehr schwer, so ein Teil muß man auch körperlich bewältigen können! Das kann nicht jeder ältere Mensch. Es passieren auch nicht ohne Grund viele Unfälle damit! Ich fahre nur dort, wo es mir nach meinen körperlichen Kräften möglich ist und nicht, wo mich ein Elektroantrieb hinbringt. Und sei es nur "unterstützend". Allerdings habe ich mit über 40 sehr spät erst den Führerschein gemacht und davor mit Kind und Kegel, immerhin Dreien davon, alle Einkäufe immer per Rad erledigt oder zu Fuß. Wenn ich damals mal was von Umwelt sagte, kamen nur blöde Reaktionen. Wir sind als Familie nie in den Urlaub geflogen, wo andere jährlich wenigstens 1 x ins Flugzeug stiegen ... also ich habe in der Tat noch Potential. :-)
Wer so zentral wohnt, dass er alles vor der Haustür hat im Alter, braucht sicherlich kein Auto. Bei uns jedoch sieht das deutlich anders aus. Wir transportieren auch immer noch so Einiges, das ginge anders gar nicht. Wir haben auch - noch - 2 Autos, das wird sich entweder dann ändern, wenn wir tatsächlich ins Rentnerdasein abtauchen sollten oder wenn wir in eine Stadtwohnung ziehen. Dann gäbe es - zumindest nur noch eines. Denn mein Mann besteht in jedem Fall auf einem Auto! Ich bräuchte es dann nicht mehr unbedingt ... Wobei man in einige Gegenden ohne Auto tatsächlich schwer kommt. Wenn ich nur an den Rosarium-Besuch denke - sowas dann mit der Bahn oder einen Busreiseunternehmen womöglich - nix für uns! Oder Gegenden im Harz - einige Verbindungen wurden ja wegrationalisiert und warum sollte man darauf verzichten, da und dort hinzufahren. Sicher könnte man auch einen Leihwagen mieten, aber da wir auch zum Einkaufen und für anderes ein Auto brauchen, schon des Zeitfaktors wegen, stellt sich diese Frage gar nicht.
Man könnte nun sagen, wozu diese Ausflüge, aber die Natur vor Ort hat ja kaum noch was zu bieten, es ist tatsächlich sehr vielschichtig ...
Unsere Autos sind übrigens auch ziemlich alt, sie fahren aber noch gut und die Reparaturen halten sich sehr in Grenzen. Wozu also neue kaufen? Wir fahren sie, bis sie durch sind. Das Eine ist von 2007! Der andere wurde wenige Jahre später angeschafft. Es sind unsere ersten Autos, die von Anfang an neu waren. Alle anderen haben wir stets gebraucht gekauft und auch solange gefahren, wie sie es taten. Ebenfalls Benziner ....
@Silke 2
Die Kommentare bei Arno von Rosen habe ich jetzt mal gelesen. Das Problem eines "immer dann zur Verfügung stehenden" Fahrzeuges ist auch, das der Mensch lieber seinen eigenen Raum hat. Wie ja auch Wolfgang schreibt. Die meisten kennen es von Bussen, wie man angerempelt wird, mit Essen ungefragt kontaminiert und all solche Dinge, von alten Menschen, die auf Rollatoren angewiesen sind, ganz abgesehen, die angepöbelt werden, Busfahrer bremsen scharf oder helfen gar nicht erst. Meine Mutter hatte einst einen Unfall wegen eines blöden Busfahrers ... In der Bahn ähnliches mit Alkohol ... da habe ich schon sehr oft Sachen erlebt! Die Öffentlichen stehen bei mir in keinem so guten Licht und genausowenig die Taxen! Ich möchte sehr ungern in ein vollgek... Taxi steigen müssen, selbst wenn es dürftig gereinigt wurde. Oder mit Rauch vollgenebelt, denn diese Dinge erlebt man, wenn man öfter Taxi fährt. Es sind Menschen unterschiedlichster Couleur, die diese Fahrzeuge nutzen. Und ich verstehe mehr als gut, wenn jeder sein eigenes haben möchte. Genau wie Wolfgang es ja selbst schreibst - es muß uns Spaß machen in dieser Gesellschaft und einen Mehrwert versprechen. Jeder hat was Anderes, was ihm wichtig ist. Wer Sammeltaxis liebt, soll er sie bestellen ... mein Ding ist das nicht. Hat aber nichts mit Menschenunfreundlichkeit zu tun, nur will man sich nicht allen Zumutungen aussetzen müssen, im Alter schon gar nicht mehr!
Und genauso wäre es, wenn "alle" ihre Elektrokarossen mehr oder weniger gleichzeitig aufladen wollten ... Null Energie ...
Ich bin echt froh, dass ich in jungen Jahren weder Führerschein noch Auto besaß, dadurch war ich dem täglichen Stau, der seinerzeit schon herrschte, weniger ausgeliefert und konnte während der Fahrt zur Arbeit und zurück relaxt lesen. Zu der Zeit wurden in Bussen noch keine Döner und Ähnliches gegessen, es wurde überhaupt nicht ständig gegessen, wie das heute der Fall ist. Insofern war das Busfahren noch einigermaßen erträglich. Voll waren die Busse aber allemal ...
Indessen glaube ich nicht, dass sich sehr viel zum Positiven wandelt - das zeigt schon die Menschheitsgeschichte ... bestenfalls durch Katastrophen, Kriege etc., durch Teil-Aussterben des Menschen ... man kann hingucken, wo man will ....
Mag der Mensch Intelligenz besitzen, leider nützt sie ihm, wenn es drauf ankommt nicht viel .... Sonst wäre es nicht so wie es ist ...
Jetzt habe ich mehr dazu geschrieben, als ich wollte. ;-)
@Silke 3
Jetzt sehe ich, dass ich noch nicht alles gelesen hatte.
Mit den Kirchen sieht es ja leider teilweise auch nicht mehr gut aus. Und WER ist "die Kirche", das sind die Mitglieder, die Menschen, dieser Gemeinschaft. Ich denke, es ist darüber hinaus unsere Zeit, die so schnellebig ist, da passen sich die meisten mehr oder weniger an. Wie das bei der Katholischen Kirche ist, weiß ich nicht, da ich nicht katholisch bin und kaum Berührungspunkte habe, aber bei den Evangelischen gibt es nicht ohne Grund inzwischen auch Gottesdienste für Ausgeschlafene, früher undenkbar! Wer hätte schon so lange im Bett herumgelegen???
Und sonst sind manche Bräuche ja eh heidnischen Ursprunges, auch der sog. Christbaum, den die Christen irgendwann übernommen haben. Es kommt eben auf die Sichtweise einer Sache an. Es gibt ja sogar Christen, die Homöopathie als Teufelswerk ablehnen!
Unser Baum mußte heute weichen. Es war so schön sonnig, kam mir schon so frühlingshaft vor trotz der kalten Temperaturen, dass ich den Baum einfach nicht mehr sehen mochte. Ganz spontane Entscheidung! Wieder 2 Lichterketten weniger. ;-) Die allerdings mit Strom betrieben wurden! Sonst aber ging es mir auch wie Dir - ich habe einen speziellen Termin des Abschmückens und Baumrauswurfes auch nie so verstanden. Manchmal hätte ich den Baum auch gern noch länger stehen gehabt, andere Jahre wiederum nicht. Das war bei mir sehr individuell und je nach Situation der einzelnen Jahre. 2010 war z.B. ein malerischer Winter, da passte es auch länger für mich.
Was die Wurmkur betrifft .... was aber, wenn trotz der Wurmkur zwischen den Kuren Würmer auftreten und auf den Menschen übergehen? Oder wenn andere Erreger übertragen werden? Es gibt ja noch so einige andere ... und nicht jeder ist ständig immunschwach, aber es kann so Phasen im Leben geben, wie ich das auch nach de Tod meiner Mutter hatte ... und was, wenn man davon nichts ahnt ...?? Wobei es den Ärzten oder Tierärzten ja bekannt sein müßte, ob und wie häufig Menschen durch von Haustieren übertragene Organismen erkranken.
Ah ok, das mit der Leuchte - kein Problem, ich finde das auch albern!
Hmm, da muß ich dort mal schauen in dem Blog. Manche haben das in ihrem System nicht eingestellt, man könnte sie darum bitten. Das habe ich auch schon öfter gemacht. Manchen ist das einfach nicht bewusst.
Diese Wordpress-Blogs mit den übergroßen Bildern, die die Blogger-Sidebar zerschießen, kommen für mich auch nicht infrage. Das werde ich noch in meiner Blogger-Sidebar austesten. Ich meine aber, das sind diese Magazin-Layouts, die ich sowieso nicht leiden kann! Jedenfalls für meinen Blog! Mich erschlagen diese riesengroßen Bilder. Da bekomme ich leicht Augenschmerzen oder Kopfweh! Meine Bilder im neuen Blog finde ich auch schon zu groß, werde mal schauen, ob es im freien Blog eine Möglichkeit gibt, die zu verkleinern. Ich sitze ja nicht meterweit weg! Dass sie so groß sein müßten.
Ich denke, wenn man ein gutes Blog-Design hat, müßte das überall passen, aber das sind i.d.R. keine freien Designs oder Themes, wie sie da genannt werden. Ich habe gelesen, dass man schon einiges dafür springen lassen muß. Macht ja auch viel Arbeit, sowas zu erstellen. Aber es wäre durchaus eine Überlegung wert, wenn man dafür ein "perfektes" Theme bekäme, das in jedem Browser einwandfrei funktioniert, denn sonst ärgert man sich oder andere auch wieder ewig herum.
Liebe Grüße
Sara
@ Sara
Die Bedenken hatte ich im letzten Jahr auch - wenn die ganzen Akkus etwa 10 Monate unbenutzt liegen bleiben … Aber da wir die Lichterketten und auch diverse LED-Taschenlampen zum Fotografieren der Bärengeschichten ganzjährig in Benutzung haben; Wolfgang oft nachts mit der Taschenlampe um die Häuser zieht, um Finja zu suchen; und diverse Fernbedinungen Batterien brauchen, lohnt es sich bei uns. Und damit manche in der Zwischenzeit nicht zu lange ungenutzt liegen bleiben, tausche ich sie auch immer mal wieder durch. Doch ich bin gespannt, wie viele Jahre sie halten. Aber in dem Fall macht nur der Versuch klug …
Die Zeitschaltuhren habe ich bei mir inzwischen abgeschafft und auch die Timer nutzte ich bisher noch garnicht - wie ursprünglich angedacht. Denn es war auch tagsüber meist so grau und dunkel, dass die Ketten fast den ganzen Tag liefen. Denn wenn ich Zuhause bin, dann habe ich ja auch etwas davon. Inzwischen ist es allerdings etwas weniger Licht. Ich finde es spannend, wie ich automatisch auf mehr Tageslicht/Sonnenlicht reagiere und morgens nun bei Sonnenschein einige Lichtquellen ausschalte oder ganz bewusst manche Batteriepacks nicht mit neuen Akkus bestücke.
Allerdings bei den Glühlampen bin ich eher der Stromverschwender. Denn das häufige Licht an und aus schadet den alten 75 Watt Glühlampen viel zu sehr. Da überlege ich schon, wann das Schalterbetätigen sinnvoll ist. Denn die Glühlampen sind bei uns noch immer ein kostbares Gut … Da bin auch ich ganz bewusst eine 'Umweltsau' wie Mascha so treffend über sich bei der Glühlampenbenutzung schrieb. Da gibt es andere Bereiche, wo ich versuche meinen ökologischen Fußabdruck etwas zu reduzieren …
Selbst bei uns sind die Supermärkte so weit entfernt, dass es mit einem Hackenporsche und Gelenkschmerzen schon recht beschwerlich wäre den Lebensmittelbedarf im Alter selbst zu besorgen. Da wären wir ohne Auto teilweise auf Bringdienste oder Nachbarschaftshilfe angewiesen. Und als Wolfgang 1 Monat nicht mit dem Auto fahren durfte und meiner nicht fahrbereit in der Einfahrt stand, habe ich für unseren Wasserkistenbedarf auch einen Lieferservice bestellt. Im Angebot der Werbewoche brachte er mir die 8 Wasserkisten dann sogar günstiger ins Haus, als wenn wir sie in mehreren Touren mit dem Auto geholt hätten. Ich vermute die Bringdienste sind im Kommen. Meine Mutter wohnt diesbezüglich zentraler.
Aber auch sie bedauert, dass sie z.B ohne Auto nun nicht mehr ins Café ins Reitlingstal kommen kann. Und als ich mir vorgestellt habe, wie lange, wie beschwerlich und vor allem auch wie teuer für mich bei der aktuellen Verbindung mit Bus & Bahn der Weg zu meiner Mutter nach BS wäre, da war mir klar, dass es in dem Umfang und bei der gewünschten Spontanität wie ich es möchte, ohne eigenes Auto nicht möglich ist. Aber den wagen nutze ich halt nur für diese Strecke und größere Lebensmitteleinkäufe.
So einfach ist es nun mal nicht alle Bedürfnisse der Bevölkerung unter einen Mobilitäts-Hut zu bekommen ...
@ Sara - Teil 2
Ich sehe auch das Hauptproblem bei der mangelnden Bereitschaft die eigene Komfortzone zu verlassen, um sich gemeinsam mit anderen irgendwo hin zu bewegen ;-) Ich fand damals schon Reisebusse ziemlich nervig. Nicht nur, weil jemand zu viel Knoblauch gegessen hatte oder sich mit Kölnisch Wasser erfrischte. Auch da zeigte sich schon, dass einige keine Rücksicht auf andere/die Gemeinschaft nehmen - zum Beispiel, die ewig zu spät Kommenden, die sich nicht an vorgegebene Abfahrtszeiten hielten, so dass alle warten mussten.
Und Rücksichtnahme ist inzwischen in vielen Bereichen ein Fremdwort. Vor einigen Wochen war ich zwar angenehm überrascht - als ich mal U-Bahn fuhr, dass nach dem Einsteigen noch nicht alle gleich in ihrem Smartphone versanken, aber das zeigt doch ganz deutlich, dass kaum jemand noch etwas mit seinem Umfeld zu tun haben will und lieber gleich wieder in internette Welten abtaucht.
Ich gehe auch davon aus, dass gemeinschaftliche Mobilität nur dann funktionieren könnte, wenn sie konkurrenzlos günstig wird und dadurch Anreize zumindest in Großstädten schafft. Außerhalb der Städte müssen andere Ideen greifen. Das Thema ist halt vielfältig und die Politik denkt leider nicht ganzheitlich und trotzdem individuell. Außerdem bin ich auch davon überzeugt, dass immer irgendwelche Wahlen/politische Interessengruppen engagierte und gut durchdachte neue Wege verhindern werden.
Es ist halt wirklich schon nach 12 und die Konsequenzen werden sicherlich auch wir in den nächsten Jahren noch zu spüren bekommen. Aber die Fehler liegen halt auch schon weit zurück. Ich bin mir auch sicher, dass es erst irgendwelche Katastrophen geben muss, um wieder mehr gemeinschaftliche Bereitschaft zu erreichen. Da war das Hochwasser im August 2002 ein gutes Beispiel. Aber aus den Fehlern wurde ja auch nur teilweise gelernt. Der Mensch ist von Natur aus wohl eher beratungsresistent ;-(
@ Sara - Teil 3
So, wie ich bei allen Beschwerden bei uns immer auch eine Neuroborreliose in Erwägung ziehe, so ist das eben auch bei uns mit Würmern & Co. Das ist halt ein Risiko, das man eingeht, wenn man mit Tieren zusammenlebt. Aber dafür wird das Immunsystem ja auch durch die besonderen Glückshormone gestärkt, die so ein Zusammenleben im Idealfall mit sich bringt …
Ganz ehrlich, dann besteht auch die Gefahr, dass Dir morgen ein Flugzeug auf den Kopf fällt ;-)
Stimmt, das gute lesbare Design wird immer schwieriger mit den unterschiedlichen Empfangssystemen. Ich glaube alle wird man nie richtig gut erreichen. Irgendwer wird immer meckern, dass dieses oder jenes in dem Browser oder dem Endgerät nicht gut funktioniert. Ich bin da ziemlich egoistisch - Hauptsache ich kann meinen Kram gut lesen :-)
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