Montag, 9. Dezember 2019

9. Dezember 2019




Die Farben des Advents

Grün und Rot, die beiden Farben des Advents, 
tun uns gerade in der kalten, dunklen Jahreszeit gut. 
Während das mangelnde Sonnenlicht einen müde 
und antriebslos werden lässt, wirkt die Farbe Rot 
in die andere Richtung: vitalisierend und neue Energien 
schenkend. Und angesichts der kahlen, grauen Bäume 
und Sträucher schenkt uns die Farbe Grün die Hoffnung 
auf den kommenden Frühling. Sie symbolisiert die 
erwachende Natur und im religiösen Sinn den Glauben 
an ewiges Leben.


Auch wenn es in den letzten Tagen eher grau, windig 
und oftmals recht feucht war, empfand ich die Tage 
trotzdem noch gar nicht als so dunkel und deprimierend. 
Heute Nacht leuchtet ein fast voller Mond am etwas 
verschleiertem Himmel. Und Finja streift schon wieder 
seit 2 Uhr durch die Nacht. 

Auch die Farbe Grün vermisse im Winter überhaupt nicht, 
durch seine teils immergrüne Bepflanzung auch zu dieser 
farblos ist. Denn in all' dem Grünmix lenken zur Zeit  
die Aufmerksamkeit auf sich. Und daher brauchen wir uns 
die Farben Grün und Rot auch nicht ins Haus zu holen ...

Was mich an diesem Kalenderblatt nun ganz besonders wundert: 
Es wird über die Farben Grün und Rot geschrieben, aber sowohl 
dieses - in das Kranzmotiv eingesteckte Briefchen, als auch das 
Kalenderblatt selbst, zeigen überwiegend Rot mit ganz viel Gold 
auf weißem Untergrund. Da wurde der Text anscheinend nicht 
passend zu den Kalender-Druckfarben gewählt - denn die sind 
Rot, Gold und Blau-Violett ;-)

Aber dafür können die kleinen Mäuschen und die ganz frisch 
bei Ebay ersteigerte alte Spieluhr aus meinem DekoGerümpel
helfen. Die tragen nämlich die Farben der Weihnachtszeit …

Foto: S.Schneider


wird heute hinter dem Türchen Nummer 9 wieder etwas 
gut verpackt, das nähbegeisterten sicherlich Freude macht
 und für mehr Ordnung sorgt ...



20 Kommentare:

Claudia hat gesagt…

Guten Morgen liebe Silke,
ja, grün und rot gehört einfach zu den Farben von Weihnachten dazu :O)
Sorry, muss mich heute ein wenig kurz halten, kömme später nochmal vorbei ;O)
Ich wünsche Euch einen guten Start in eine schöne neue Woche!
♥️ Allerliebste Grüße,Claudia ♥️

Schwabenfrau.blogspot.com hat gesagt…

Hallo Silke,
Grün und Rot sind die Weihnachtsfarben und werden es auch bleiben.
Wenn auch viele Grau, Beige oder Weiß bevorzugen.

Ich muß gestehen, ich habe auch nur Weiß und Rot sind nur die Blumenblüten.
Eine schöne Spieluhr hast du ersteigert.

Ich wünsche dir und deinen süßen Katzen alles Liebe.
Unsere Penelope ist gestern 8 Jahre alt geworden. Wie die Zeit vergeht, ich weiß noch, wie sie zu meinem Sohn kam und Henry der 11 ist, sie gar nicht so recht akzeptieren wollte. Aber nun können sie gar nicht mehr ohne einander.

Lieben Gruß und danke für deinen Kommentar.
Eva

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Meine Großmutter hatte weiß-silber als Weihnachtsfarben, wir eher bunt und ich selbst bin erst spät auf rot-grün gekommen, als ich längst eine eigene Familie hatte. ;-)
Grün vermisse ich im Winter auch kaum, jedoch die bunten Farben und Düfte, vor allem aber die Helligkeit.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Claudia
Lass Dir Zeit, der Kalender läuft doch nicht weg ;-) Wie Du merkst, komme ich jetzt ja auch seltener bei Dir vorbei und kommentiere bisweilen auch weniger. Manchmal passt es eben nicht. Und das sollte nach all' den Jahren doch überhaupt kein Problem sein ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Eva
Seitdem wir bloggen - also mit den Vorbereitungen für die ersten Fotos auf Wildwuchs aus 2006 - habe ich oft die Farben gewechselt. Da gab es mal Orange-Rot, Pink-Violett-Grau, Petrol-Dunkelblau-Grau, Weiß-Silber, Rot-Grün-Beige, Apricot-Braun-Gold, Tannengrün-Dunkelblau, Rot-Weiß, Apfelgrün, Eisblau und verspielt bunt oder nostaligisch silber mit alten Kugeln. Nur vieles davon ist wegen unserer tolldreisten Mädchen im Moment nicht möglich. Denn all' die Dinge sind schon teils aus Kindertagen, aus meiner Studentenzeit oder seit 2008 liebevoll bei Ebay zusammengesammelt …
Aber es zeichnet sich bei mir immer mehr ab, dass ich Tannengrün und andere immergrüne Zweige vor allem als Mix zwar schön in der Deko finde, sie mich aber bedingt durch die beengten Wohnverhältnisse zu sehr bedrängen. Daher sehe ich sie im Moment lieber nur vor der Gartentür. Und da vieles von dem Grün-Mix auch giftig für Katzen ist, möchte ich das Risiko bei unseren Teilzeit-Freigängerinnen nicht eingehen. Denn Finja kam im vorletzten Sommer mal mit reichlich Schaum vorm Maul total verstört aus dem Garten zurück, so dass ich sie gleich zum Tierarzt brachte. Im Nachhinein hatte sie vielleicht nur einen sehr bitteren Käfer gefressen, denn wenn Katzen etwas überhaupt nicht schmeckt, dann spucken und speicheln sie ziemlich lange. Aber in dem Moment - vor allem kurz vor der Mittagszeit - war mir das Risiko zu groß. Zum Glück ging es ihr bald darauf wieder gut. Aber da ich unsere 3 Katzenmädchen nicht immer in allen Räumen beobachten kann, verzichte ich zur Zeit lieber auf Grünzeug-Deko. Und der Wunsch Rot zu sehen, der hängt bei mir ganz extrem vom Wetter ab. Meist finde ich die Kombination von Weiß und Rot Mitte Januar sehr schön - wenn es frostig ist und doch mal Schnee liegt …

Die Spieluhr war übrigens ein Zufallstreffer und gar nicht geplant. Eigentlich wollte ich nur ein Reh-Konvolut ersteigern. Aber im Nachhinein gab es nur ein schönes geschnitztes größeres Reh und diese ganz besonders schöne verstaubte Spieluhr, die mich jetzt neben dem LED-Bogen am Bett erfreut :-)

Ich gehe mal davon aus, dass es in nächster Zeit wieder Bilder von Henry und Penelope bei Dir zu sehen gibt. Hatte ich das richtig in Erinnerung, dass Du bald wieder Catsitter für die beiden bist?

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Mit der Helligkeit habe ich zur Zeit kein Problem. Und im Moment genieße ich wirklich die langen Nächte.
Welche Farbvarianten wir inzwischen schon hatten, daran kannst Du Dich sicherlich teilweise noch erinnern. Und den größten Teil unser Weihnachtsfarben der letzten 20 Jahre habe ich ja bei @ Eva genannt …
Aber wie ich dort ja schon schrieb, ich ertappe mich immer häufiger dabei, dass meine Farbvorlieben extrem wetterabhängig sind. Und wenn ich alle Deko-Kisten hier jederzeit im Zugriff hätte, würde ich mich inzwischen auch ganz spontan umentscheiden, wenn sich das Wetter ändert. Aber da unsere Katzenmädchen noch so verspielt sind, richte ich mich mit der Deko im Moment noch eher danach was einigermaßen katzensicher ist :-)

Mit Düften habe ich mit zunehmendem Alter in unseren Räumen auch immer mehr Probleme. Am liebsten mag ich es sauber und duftneutral. Das ist für unsere Katzen auch wesentlich angenehmer. Denn Citrusdüfte sind ohnehin nix für sie. Und Vanille-/ Bratapfelduft etc. genieße ich dann lieber bei meiner Mutter im Weihnachtszimmer ...

Sara - Waldgarten hat gesagt…



Ja, daran erinnere ich mich noch!
Lange dunkle Tage waren noch nie meins, seit meiner Kindheit nicht. Im Sommer lebte ich auf. Mein Naturell ist einfach ein wärme- und helligkeitsliebenderes.
Mit Farben und Wetter habe ich auch so meine Erfahrungen, z.B. mag ich eigentlich kein Gelb, aber im vorigen Waldgartenhaus entdeckte ich auf einmal Gelb im Vorfrühling. Das fand ich zu der Zeit sehr angenehm, später jedoch nicht mehr. Da kam die alte Abneigung wieder hervor. Bei mir beschränkt sich sowas dann eher auf Kleinigkeiten, ein paar Blümchen oder ein, zwei Teilchen auf dem Tisch. Mit Katzen stelle ich mir das auch schwierig vor, jedenfalls jungen. Meine Mutter hatte damit auch so ihre Probleme. Durch die Katzen konnte sie vieles nicht mehr stehen lassen, was früher möglich war. Aber als unsere Kinder klein waren, ging manches auch nicht.
Mit den Düften meinte ich die Düfte der Natur, draußen ... im Frühling, wenn vieles beginnt zu duften, das ist für mich eine der schönsten Zeiten des Jahres. Im Haus mag ich es auch weniger. Reagiere auf manches auch allergisch. Mein Mann verträgt das noch weniger, so dass ich auch keine Duftlampen mehr aufstellen kann.
Ich habe wenige natürliche Düfte, die ich sehr gerne mag, wie einen Weihnachtsduft aus natürlichen Ingredienzien, Orange dominiert, das mag ich sehr gern, aber kein "kalter" Zitrusduft. Und nichts Künstliches. Vanille in echt finde ich sehr angenehm, aber die meisten dieser Düfte riechen eher künstlich.
Da nehme ich lieber mal ein schönes Parfüm, wenn auch selten. ;-) Und das auch meist eher im Winter, der duft-losen Zeit ... (in der Natur!)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Stimmt, wenn würde ich wohl auch eher im Winter zum Parfüm greifen. Aber als ich vor einigen Wochen mal meine Kosmetik-Schublade durchsortierte, hatte ich nicht das Verlangen nach einem Duft an mir.
Ab und an zieht mal der Duft der uralten Duft-Teelichter mit Bratapfel, Zimt, Vanille & Co zu mir ans Bett. Die habe ich nämlich immer noch im Regal und sie reagieren trotz Umverpackung je nach Luftfeuchtigkeit mal mehr oder weniger. Eigentlich wollte ich sie schon längst meiner Mutter zum Abfackeln mitnehmen, aber sie ist durch meine alten Kerzenvorräte noch gut versorgt. Und so bleiben sie dies Jahr noch bei mir. Denn mit den Winter-Duftkerzen vergangener Jahre von Rossmann komme ich immer noch gut klar. Die empfinde ich nicht als so extrem künstlich. Aber inzwischen würde ich wohl immer nur eine Duftkerze mit neutralen kombinieren, damit es nicht zu gewaltig wird.
Dafür liebe ich den Duft von Flo, wenn sie morgens mit dem frischen Geruch von Moos, Laub und Nachtfeuchte ins Bett kommt. Oder an feuchten Tagen, wenn ich den gerade aus der Erde spießenden Waldmeister wahrnehmen kann, oder Hedi Grimm mir als Duftwolke am Morgen beim Türöffen entgegen schlägt. Das sind zwar inzwischen sehr seltene, aber deswegen umso kostbarere Momente ..
Schon komisch diese Diskrepanz zwischen nicht riechen können - abhängig von der Tagesform, und dem Düfte nicht ertragen können.
Aber vom Sehen können kenne ich das Problem bei mir jetzt ja auch seit etwas über einem Jahr: Mal ist alles kaum ein Problem, und plötzlich reicht mir normale Beleuchtung am Abend und die richtige Lesebrille kaum aus. Vor allem morgens vor der ersten Tasse Kaffee fühle ich mich manchmal wie ein blindes Huhn ;-(

Es gibt wohl wirklich Sommer- & Wintertypen. Ich habe vorhin gerade festgestellt, dass ich mich wirklich sputen muss all' die Pläne, die ich für dieses Jahr habe bald anzugehen. Denn je nach Wetter ist meine motivierte Phase im schlimmsten Fall schon wieder Ende März/Anfang April vorbei. Ich bin wohl wirklich extrem wetterfühlig in Bezug auf Temperaturen. Inzwischen geht meine Motivation wahrscheinlich schon bei über 20° C in den Keller. Und je heißer es wird, um so mehr leidet auch die Stimmung - nicht nur, weil dann auch die Gelenke immer empfindlicher reagieren, anschwellen und schmerzen. Auch die intensive Sonneneinstrahlung ist spätestens ab dem Frühsommer anscheinend nix mehr für mich. Darum leide ich ja auch darunter, dass unserem südlichen Nachbarn gerade die Bäume und Sträucher ein Dorn im Auge sind, die mir den nötigen Schatten spenden, damit ich im Sommer überhaupt noch in den Garten gehen mag …
Da sind wir wirklich extrem unterschiedlich ;-)
Auch in Bezug auf Kleidungsfarben hat sich jetzt immer mehr herauskristalisiert, dass ich das frühe Apfel-/gelb-grüne Frühlingsgrün bevorzuge und das herbstlich intensive Rot-Orange in Kombination mit Schwarz und dunklem Grau. Das wurde mir erst richtig bewusst, als mir unsere Nachbarin mit einem Merino-Dreieckstuch in beige eine Freude machte. Zum Glück durfte ich es dankend ablehnen.
Ich habe zwar aus vergangen Zeiten noch sehr schöne sonnengelbe Kleidung - auch wassergelb ist dabei, aber in den nächsten Jahren kann ich mir nicht vorstellen, dass ich dazu greife. Aber da ich eh' nicht mehr hineinpasse, stellt sich das Problem zur Zeit für die Frühlings- & Sommermonate ja nicht ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara - Teil 2
Im Garten mag ich das Gelb von Winterlingen, Mahonien, der Scheinhasel, vom Perlschweif und der Elfenblume. Auch an Lenzrosen gefällt es mir, aber es sind wirklich nur ganz bestimmte Farbnuancen, die mich dort erfreuen. Und im Haus habe ich Gelb so gut wie verbannt - selbst in der Deko. Nur die ganz alten 7 Pappmaché-Hasen von Metzen, die würde ich wohl gern mal wieder auf der langen Außenfensterbank verwenden. Aber das hängt davon ab, in welchem Monat Ostern liegt, wie das Wetter dann ist und da ich kaum glaube, dass wir den Sichtschutz zum Südhof im Katzenfenster mal wieder entfernen, habe ich von der Deko ja gar nix mehr. Also sollte ich dann für die kitschig-schräge Hasenreihe auch noch einen anderen Platz suchen …

So, jetzt steht bei uns noch die Weihnachtsdeko, ich tippe im Lichterglanz in der Dunkelheit und denke schon wieder über Ostern nach, obwohl ich noch nicht einmal auf Winter umdekoriert habe ;-)

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Zu 1)
So geht mir das auch. Im Sommer war mir das meist zu üppig, bis auf leichte Düfte gelegentlich vielleicht. Eigentlich denke ich aber nur in der dunkleren kühleren Jahreszeit daran.
Zimmerdüfte verwende ich kaum noch wegen meines Mannes, aber auch ich reagiere auf manche Düfte mittlerweile allergisch. Orangenduft mag ich aber sehr, solche Wintermischungen, die aber nicht so einseitig zimt- oder Spekulatiuslastig sind. Vanille gefällt mir auch sehr, wenn es kein so künstlicher Geruch ist. Halten die Teelichte tatsächlich jahrelang den Duft? Ich hatte mal sowas liegen, da war der Duft dann aber doch nach zwei, drei Jahren so ziemlch verflogen. Die habe ich dann verschenkt. Wenn, zünde ich eine Duftlampe mit ätherischen Ölen an, das sind naturreine Öle. Trotzdem bin ich auf manche allergisch. Aber wie gesagt, das kann ich nur selten machen, mein Mann erträgt keine starken Gerüche im Haus. Dafür ertrage ich vor allem abends nach 20 Uhr keine Essensgerüche mehr. Das finde ich geradezu widerlich. Selbst wenn es sich um leckere Gerichte handelt. Abends ist Ruhemodus bei mir ...Daher könnte ich nirgends wohnen, wo spät noch gekocht wird. ;-) Oder gar in der Nähe eines Lokales ...
Im Garten mag ich ab Frühling die Rosendüfte oder was da alles so duftet. Moos, Laub, sowas weniger, das gehört zwar mit zu den Jahreszeiten, aber das empfinde ich nicht als absolute Wohlgerüche in dem Sinne, bestenfalls als "interessant". Aber Moos gibts meines Wissens in Parfums auch ...

Tja, das Sehen ... das hat sicher auch etwas mit der Tagesform zu tun, aber Sehen ist eben auch altersbedingt und da spielen dann ganz viele Faktoren zusammen eine Rolle. Vieles wird übers Nervensystem gesteuert. Beim Hören ist es ähnlich, Stichwort Hörbahn ... da reichen sicherlich Probleme der Wirbelsäule oder Halswirbelsäule um manches zeitweise einzuschränken/verändern. Ich weiß da vom Sehen - bei einer Halswirbelsäulenbeschädigung war ich mal kurzzeitig fast blind. Dadurch wird es mit den einseitigen Belastungen und Anstrengungen ab einem gewissen Alter immer schwieriger ... bei einigen kommt noch ein nicht konstanter Blutdruck hinzu ...
Bei Dir mit dem Kaffee hört sich nach niedrigem Blutdruck an. Da kann ich jetzt nicht mitreden, da ich selten Kaffee trinke, nur unterwegs oder in Gesellschaft mal. Zuhause Schwarzen Tee, aber auch Kräutertees. Davon ist nicht unbedingt mein Wohlbefinden abhängig. Eine Gleitsichtbrille trage ich schon seit meinem 45. Lebensjahr, da ich das Hin- und Hergemache mit 2 Brillen nicht mochte. Ohne würde ich verschwommen sehen, dann würde ich mich auch wie ein "blindes Huhn" fühlen. Grauenhafte Vorstellung! Wie gut, dass es heute solche Hilfsmittel gibt - oder wie Sabine hier schreibt

https://www.lifestylebybine.de/ein-jahr-mit-hoergeraeten-nie-wieder-ohne

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Das war in früheren Zeiten ein frühes Dahinvegetieren. Ohne Brille könnte ich kaum sicher Autofahren. Ich bin wirklich froh, dass man sich mit Brille jugendlich - wie immer - fühlt, zumal ich mit meiner randlosen sehr leichten Brille kaum das Gefühl habe, eine Brille zu tragen.

Ja, die unterschiedlichen Typen gibt es wohl, obwohl ich es auch immer nicht so recht nachvollziehen kann. Mein Mann mag den Herbst am liebsten oder was ihm am besten bekommt. Für mich sind es eindeutig der späteren Frühling und Sommer. Egal, wie heiß auch immer es werden mag ... trotzdem ist das für mich die beste Jahreszeit. Bei Gelenkbeschwerden ist es bei mir genau umgekehrt, je wärmer, desto besser. Allerdings habe ich auch keine Entzündungen, bei denen Kälteanwendungen eher das Mittel der Wahl sind, z.B. sogar die Kältekammer (Kryotherapie). Bei mir macht vor allem die HWS mal Probleme. Aber das sind sog. Abnutzungserscheinungen oder durch Fehlgebrauch, Fehlhaltung ...

Im Garten habe ich natürlich schon auch gern, wenn es da auch schattigere Bereiche gibt. Bin trotz alledem kein Typ, der gerne stundenlang in der Sonne bratet! - Also wir bewohnen zwar ein Sonnen-Haus, aber durch meine inzwischen älteren Augen kann ich das volle Sonnenlicht auch nicht mehr gut vertragen. Daher habe ich die Jalousien oft halb herunter im Sommer. Und um uns nachts vor zu großer Hitze zu schützen, haben wir Hitzeschutz-Vorhänge. Insofern kann ich das durchaus nachvollziehen. Wärme und auch Hitze am Tage - für mich kein Problem, aber bitte nicht nachts! Da kann ich dann auch nicht schlafen. Wir helfen uns bei extremen Temperaturen dann schon mal mit der transportablen Klimaanlage, doch das sind wenige Male im Jahr. Hatte ich in meinem Blog ja aufgeführt.

An Kleidung würde mir Grün sicherlich stehen, aber ich trage mir Vorliebe Schwarz und Rot. ;-) Früher auch mal Blau. Gut, Blue Jeans trage ich immer noch. Uhh beige ist meine absolute Anti-Farbe! Gegen Gelb habe ich eine Abneigung seit meiner Kindheit, als ich mit 11/12 ein gelbes Kleid tragen mußte, das ich nicht ausstehen konnte. ;-) Das hatte dann auch noch eine große braune Schnalle am Bauchnabel, ganz grauenhaft! Meine Mutter hatte einen ganz anderen Geschmack als ich, sie war eher ein Chanel-Typ, während ich halb der Rockertyp bin. ;-) Vor allem lässig, wenn ich elegant natürlich auch - mal - mag ... aber keinesfalls Chanel, das ist was für Dämchen ... nix für mich!

Sara - Waldgarten hat gesagt…

Zu Teil 2)
Winterlinge mag ich auch gern, da ist es mir auch egal, wenn sie Gelb blühen, Mahonien ebenfalls. Bei der Elfenblume nehme ich es wegen der schönen Blätter hin. Perlschweif habe und kenne ich leider nicht, Scheinhasel haben wir nicht, an Lenzrosen ist es aber minimal, das Gelb, oder? Butterblumen sind mir schon zu gelb, also der Löwenzahn ...

An Ostern verschwende ich noch keinen Gedanken. Wir verreisen dann auch, so umgehe ich elegant die Sache mit der Deko.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ich glaube, ich hatte es schon mal geschrieben - Zitrusdüfte gehen bei Katzen gar nicht, denn die sind für sie unangenehm. Aber zum Glück bin ich wenn wohl eher immer noch der zimtige Bratapfel, Vanille oder Moschus-Typ. Aber, wie schon geschrieben - in letzter Zeit kaum noch.

Wenn neige ich wohl eher zu Bluthochdruck, aber das hängt von so vielen Faktoren und auch Umständen ab … Im Moment - nach den 2 Gartentagen, habe ich jetzt wieder weniger Probleme mit dem Sehen nach dem Aufstehen. Dafür tun jetzt logischerweise Rücken, Beine und Hände weh ;-) Daher bin ich auch froh, dass ich nun einfach unterschiedliche Lesebrillen für die beiden Laptops habe. Den witzigerweise brauche ich für Wolfgangs eine andere Sehstärke als für meinen. Aber ich bin noch immer im 1,0 oder 1,5er Bereich. Nur ohne ist es seit 2 Jahren doch zu anstrengend. Gerade hier bei den kleinen Kommentarfeldern, bei IBAN-Nummern, Rosendornen im Finger und Zecken-Nymphen …

Meiner Mutter geht es mit ihren Gelenkbeschwerden so wie Dir. Einerseits ist es vorteilhaft, dass wenn es ihr schlechter geht, ich fitter bin und dann viel lieber im Garten werkele - so wie gestern. Da schaute sie nur kurz raus und ging wieder ins hHaus, während ich bis zur Abenddämmerung voll Freude im Garten blieb. Andererseits ist es auch blöd, dass wir uns dann auch immer häufiger verfehlen. Vor allem wenn die Sommer so heiß sind, dass ich kaum noch aus dem Haus gehen mag.
Allerdings schotte ich mich dann nicht so ab, wie Du. Im Gegenteil, die Fenster zum Süden sind dann ganztägig weit geöffnet und es weht ein leichter Sommerwind durchs Haus. Runtergezogene Jalusien, Wärmeschutzrollos oder gar Rolläden sind mir ein Graus - dann fühle ich mich erdrückt und eingesperrt. Aber so unterschiedlich sind halt die Empfindungen ;-)

Den Perschweif hatte ich mal auf Wildwuchs gezeigt, aber der ist nie aus dem Topf rausgekommen und dann auch im Extremwinter eingegangen. Aber irgendwann würde ich ihn gerne wiederhaben. Löwenzahn mag ich zwischen dem frischen Grün in unserer Wiese im Halbschatten. In der Sonne gefällt er mir weniger. Aber in den letzten Jahren füllte er in der Wiese eine Blühlücke, so dass ich ihn dann sehr gerne mag. Und vielleicht komme ich ja doch irgendwann einmal zum Ernten von Blättern und Blüten … Die Lenzrosen Sally & Frühlingssonne sind gelb. Aber ihre Blüten habe ich leider schon lange nicht mehr gesehen. Doch im Idealfall blühen sie in diesem Jahr. Es scheint wirklich etwas dran zu sein: Wenn Orientalis im Sommer unter der Hitze leiden sind sie im Folgejahr blühfreudiger. Zumindest sieht es im Moment bei meinen Kübelpflanzen so aus.
Überhaupt stehen die Zeichen durch bei beiden extrem milden sonnigen Tage so sehr auf Frühjahr, dass ich schon gerne an Osterdeko denke, obwohl bei mir noch Engel & Co stehen. Da wurde ich vom Wetter plötzlich überrannt. Aber wahrscheinlich kommen mir die letzten Tage bald nur wie eine Urlaubsreise in wärmere Gefilde vor …
Irgendwo hatte ich aufgeschnappt, dass es in den USA wieder ganz plötzlich ziemlich kalt wurde. Das würde ja bedeuten, dass wir auch schon bald Winter bekommen. Also nutze ich lieber noch die angenehme Gartenzeit zum Pflanzen & Aufräumen und dekoriere dann bald auf Winter um, um dann von Ostern zu träumen. Es ist halt alles ziemlich durcheinander geraten …
Ganz erstaunt war ich, dass wir gestern bei Eckhard erst für den 28. Februar einen Schnitt-Termin für die beiden Weiden bekommen konnten. Sonst sind sie schon komplett ausgebucht. Eigentlich sollten sie dann auch die Birke kappen, aber da sollte ich bei dem warmen Wetter wohl früher ran. Ich befürchte sonst verblutet sie uns. Und bei den Weiden ist es wahrscheinlich auch spannend, wie grün sie Ende Februar schon sind. Aber vielleicht ist der Boden dann auch noch stark gefroren. Ich kann mich erinnern, dass am 13. März mal kein Frühlingstopf in die Erde kam, da alles noch gefroren war. Wetter wird wohl immer mehr ein unberechenbares Abenteuer!

Sara - Waldgarten hat gesagt…

@Silke (1)
Hmm, daran kann ich mich jetzt nicht so direkt erinnern, ich weiß es jetzt auch nicht, wie es bei den Katzen meiner Mutter war (Zitrusduft). Meine Mutter hatte ja eigentlich auch kaum Duftlampen oder ähnliches an. Ihr selbst waren solche Düfte wohl "zu viel".

Für meinen PC habe ich auch eine sog. PC-Brille. Ansonsten komme ich aber mit meiner Gleitsichtbrille auf allen Geräten gut klar. Das einzige ist, man muß aufpassen, dass man seine Halswirbelsäule nicht überstreckt. Der untere Sehbereich ist der kleinere, den ich an den Geräten, wenn es um Nahsicht geht, jedoch nutze und das ist dann schon mal mit einem "langen Hals" verbunden, tut mir leider nicht so gut. Ich müßte mich ständig kontrollierne. Daher habe ich schon überlegt, ob ich dann nicht auch eine andere Brille nehmen sollte. Aber meist vergesse ich es doch. Die Brille ist eben nur zweiten Natur geworden, zumal die Gleitsichtbrille sich anfühlt wie "keine Brille" (bei mir). Nur am PC wechsele ich schon, da ich da dann auch den Abstand von ca. 80 cm habe und das dann unangenehm wird, wenn ich an dem Bildschirm länger mit überstrecktem Hals sitze.

Die Altersweitsichtigkeit betrifft ja leider die meisten Menschen, genauso wie der Graue Star, ab 40 aufwärts geht es dann mit den Brillen los. Nur wer kurzsichtig ist, bei dem gleicht sich die Sehstärke dann zu einer geringeren hin aus, was ein gewisser Vorteil ist, aber ich bin weitsichtig. ;-) Mittlerweile bin ich bei ca. 3,5 angelangt, wobei nicht beide Augen gleich sind.
Ich würde diese Schrift hier in Deinem Blog ganz verschwommen sehen ohne Brille, habe ich gerade mal probiert, es wäre also komplett aussichtslos, irgend etwas erkennen zu wollen. Nicht einmal durch Augenzusammenkneifen! Aber bis 40 hatte ich ein sehr gutes Sehvermögen und brauchte nie eine Brille. Da hat sich durch das Computerzeitalter auch einiges zum Negativen gewandelt, da ich leider sehr viel und teils auch lange Zeiten am Bildschirm verbrachte. Kann man sehr gut am Handy ausprobieren. Schaut man lange aufs Display, sieht man auch mit Brille längere Zeit verschwommen. - Aber es ist nun nicht mehr zu ändern. Doch auch deshalb wird es für mich inzwischen viel weniger mit jeglicher Bildschirmarbeit. Das Auge ermüdet auch eher, je älter man wird. Ich wollte es früher nie glauben, wenn andere, Ältere, mir das sagten, es ist aber leider so!

Sara - Waldgarten hat gesagt…

(2)
Wie die Lage Eures Hauses genau ist, weiß ich ja nicht, auch wenn Du mal irgendwo eine Skizze hattest. Unser Haus ist praktisch mitten in der "Prärie", das ist hier eine ganz furchtbare energetische Sonneneinstrahlung und das sage ich, die die Sonne liebt! Unglaublich energetisch, anders als an allen Orten, wo wir je gewohnt haben. Das dann von praktisch allen Seiten, das wird unerträglich für die Augen! Wenn es nicht mehr die jüngstne und blendempfindlichen Augen sind, also die Vorboten des Grauen Stares, den quasi jeder bekommt (ich hab ihn zwar nicht, aber die Vorboten kann man halt schon erkennen). Sowie die Blendempfindlichkeit im Dunkeln beim Autofahren steigt, ist das ein sicheres Zeichen lt. Augenärzten dafür. Nun versuche ich natürlich danach zu leben, aber niemand kann sicher sein, dass es ihn nicht doch auch häreter trifft.
Ich bin also gezwungen, die Jalousien halb herunter zu lassen, damit nicht das volle Sonnenlicht hereinknallt sondern ein diffuseres Streulicht herrscht. Natürlich mag ich es auch nicht dunkel haben, aber es muß ja für den Sehsinn erträglich sein! Sowas kann man schwer beschreiben, es hat nichts mit "anderen Empfindungen" zu tun im Sinne von vornherein anders zu empfinden als ein anderer Mensch oder anders empfinden zu wollen ... das sind Auswirkungen von beschädigten Augen, Altersaugen ... Sowas hatte ich im Waldgartenhaus z.B. noch nicht.
Türen öffnen können wir in unserer Gegend auch gar nicht - uns wurde erst vor einer Weile bei hellichtem Tage ein Fahrrad geklaut, angeschlossen vor der Haustür ... die kennen nix, auch mal eben ins Haus zu dringen und auch bei Anwesenheit! Trotz Polizei ringsumher. Es gibt wirklich abgebrühte Zeitgenossen! Und ich möchte das nicht erleben. Es geht nicht um großartige materielle Werte, aber die ideellen Werte, die unwiederbringlich sind! Ich weiß mich zwar zu wehren und habe auch keine Angst vor Einbrechern, da ich das alles schon erlebt habe - so leicht schreckt mich da nichts mehr ... aber es ist einfach nicht schön, wenn Fremde ins Haus eindringen und Sachen mitnehmen oder einen bedrohen!
Naja und unser Haus ist ein neueres mit einer speziellen Isolierung, das wird sehr schnell sehr unangenehm innen, so dass wir dadurch gezwungen sind, die Fenster im Sommer bei starker Hitze dicht zu machen. Ich mag das auch nicht, aber es ist nur auf diese Weise erträglich hier. Ich lüfte sonst rund um die Uhr, auch im Winter sind die Fenster zumindest der Schlafräume immer geöffnet (abschließbar in unserem Falle!) und im Sommer hätte ich das auch gerne ständig so, ist aber mitunter einfach nicht machbar, da wir in dem Falle kaum schlafen könnten bei der Hitze der vergangenen Jahre.
Wenn Dir die Hitze im Sommer zu viel ist, wäre das ja vielleicht doch auch für Dich eine Lösung, selbst wenn es nicht schön aussieht oder einen von außen abschottet, aber es wird erträglicher und man kann viel besser schlafen! Die transportable Klimaanlage ist da wirklich Gold wert. Wir stellen sie nur an wenigen Tagen im Jahr in der heißesten Zeit abends an, sie bläst die heiße Luft hinaus und dann bleibt es einige Stunden angenehm, auch wenn wir die Anlage zum Schlafengehen wieder abstellen, denn sie erzeugt ja auch Lärm.

Sara - Waldgarten hat gesagt…

(3)
Da beiße ich also lieber in den sauren Apfel - es ist ja nur eine kurze Zeit, wo es derart heiß ist, das kann ich verschmerzen, wenn ich da nicht hinausblicken kann, was ich ohnehin nicht aus allen Fenstern kann, da wir an der Straßenfront sonst voll einsehbar wären. Wer sitzt schon gerne wie im TV im Big-Brother-Haus auf dem Präsentierteller??? Wenn ich mal die Film-Diva machen will, gerne mit übergeschlagenen Beinen und eng anliegendem Röckchen, aber doch nicht ständig ... hier kann wirklich jeder ALLES sehen und das muß ich nicht haben, so eine Rampensau bin ich nicht. Dabei könnte ich mich überhaupt nicht entspannen. Denn hier kommen viele Passanten vorbei, es ist keine ruhige Ecke! Auch Autos ...
Ich wollte ja nicht ohne Grund gleich wieder wegziehen ... nur immer umziehen ist halt auch nicht die Lösung und so haben wir eben diesen Kompromiss geschlossen, einen von vielen, um das Haus und die Gegend zu überlisten sozusagen ... wobei ich nach wie vor sage, es ist nicht "für immer" - gerade wurde im Nachbargarten einiges abgeholzt, nun ist die Terrasse ganz frei einsehbar. ... Auch da werden wir uns nun eine Lösung einfallen lassen müssen ... Das Leben ist eben kein Wunschkonzert!

Ja, an den Perlschweif erinnere ich mich, ich fand den sehr schön! Würde mich auch noch interessieren. Wir haben hier zu viel Löwenzahn. Wenn er höher wachsen würde, würde ich ihn verarbeiten, so aber treten wir ihn gezwungenermaßen mit Füßen, das ist nicht so angenehm.
Eine cremefarbene Christ- oder Lenzrose hatte ich auch mal, die war mir dann aber eingegangen. Obwohl in der Nähe andere dauerhaft stehen. Vielleicht sind solche zu empfindlich?

An Deko denke ich derzeit gar nicht, habe nun fast alles weggepackt. In nächster Zeit werde ich etliche Termine haben und dann auch kaum zuhause sein und wenn, dann für notwendige Arbeiten und Relaxen. Da mache ich mir dann keine zusätzliche Arbeit mit Deko. Aber das kann sich natürlich spontan wieder ändern, wenn sich die Verhältnisse ändern ... aber Ostern ist auch schon eine Reise geplant und ich würde sogar davor auch noch alleine für eine Woche wegfahren. Mal sehen, was sich davon realisieren läßt.

Das von den USA habe ich noch nicht gehört, aber ich kümmere mich auch nicht viel darum. Heute kann der Mensch das, was IST, kaum mehr genießen, das stört mich an dieser ganzen Debatte. Wer hat sich in früheren Zeiten, viel früheren Zeiten um all das gekümmert? Ich möchte ganz einfach leben und wenn es warm ist, freut mich das, wenn nicht, kann ich es auch nicht ändern, dann ist das eben so und den Winter 2010 fand ich ja sogar sehr schön, weil er eine Ausnahmeerscheinung war. Ich mochte auch den heißen Sommer mit der brüllenden Hitze, wenngleich mich die Dürre durchaus bedenklich stimmte. Aber für mich fällt das nicht unter Drama und ich bin auch überzeugt, dass sich das nun nicht jedes Jahr genauso wiederholt.

Da fällt mir gerade ein, ich hatte auf Instagram noch geantwortet. Ich antworte nicht immer unbedingt zeitnah, es kommt darauf an, wann ich die Kommentare sehe oder Zeit und Lust auf Instagram habe. Ob Du oder Wolfgang das warst ... die Liguster sind tatsächlich wohl unterschiedlich, es gibt immergrüne und laubabwerfende, und wir haben im Garten auch die laubabwerfende Form. Die, die ich da abgebildet hatte, sind in Salzgitter an einem See und auch völlig nackt, nur die Beeren daran, was aber auch sehr apart aussieht.
Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Mit der Blendempfindlichkeit habe ich fast nur beim Autofahren Probleme. da klappe ich auch bei bedecktem Himmel instinktiv ganz schnell die Sonnenblende beim Fahren runter.
Auch hätte ich keinen Wintergarten mit Glasdach, so wie meine Mutter ihn liebt. Allerdings hat sich ihr Sonnensegel unter dem Dach im Laufe der Jahre auch vergrößert …
Unsere Hoffenster liegen direkt im Süden, da knallt also vom Frühjahr bis zum Herbst die Sonne am späten Vormittag bis zum frühen Nachmittag richtig drauf. Da ich aber die Gartentür im Regelfall im Blick habe - bzw. jetzt die Klingel im Einsatz ist, und die weit geöffneten Fenster vergittert sind, können sie weit geöffnet bleiben. Das ist wirklich ein Luxus. Inzwischen habe ich ja nun im Katzenfenster einen blickdichten weißen Vorhang. Das hilft bei extremer Hitze doch etwas. Und notfalls ziehe ich im Katzenfenster dann auch mal bei über 35° die weißen Vorhänge bei geöffnetem Fenster vor. Notfalls könnte ich sie auch noch befeuchten. Aber das gab es bisher nur 2x in einem schon weit zurückliegendem Sommer.

Was ich nun gar nicht verstehe: Meine Mutter klagt im heißen Sommer, dass ihr Haus - mit 8cm Mineralwolle als Dämmung so kühl ist, dass sie die Fenster aufreißen muss, damit sie nicht friert. Und so habe ich das eigentlich positive Argument einer Dämmung bisher auch verstanden: Im Winter hält sie die Wärme im Haus und im Sommer sorgt die Dämmung dafür, dass die wärme nicht ins Haus dringt.
Das ist auch der Grund, warum ich - abgesehen von den Kosten so einer vernünftig erstellten - Wärmeschutzfassade eigentlich keine haben möchte. Denn mit den weit geöffneten Fenstern hatten wir zumindest bis jetzt auch in heißen Sommern fast immer ein sehr angenehmes luftiges Raumklima.
Daher halte ich mich im Sommer auch lieber im luftigen halbschattigen Haus auf, als draußen im stickig heißen Garten. Denn mein Lieblingsplatz vorm Treppenhaus im Schatten der Korkenzieherweide, ist dank unserer Nachbarn ja nicht mehr vorhanden. Wenn die Weide an der Grenze höher sein dürfte, dann hätte ich noch meinen geliebten Schattenplatz. Aber so ist es dort morgens ab 9 Uhr in heißen Sommern schon unerträglich und kühlt sich dann frühestens gegen 17 bis 18 Uhr dort wieder ab. Und dann ist fast schon wieder Zeckenzeit. Denn die kommen dann im schlimmsten Fall aus der Wiese zu uns gekrabbelt …

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara - Teil 2
Wie sich das Wetter nun weiter entwickelt, interessiert mich schon. Und es war wohl eher Kanada, wo der Winter jetzt ganz plötzlich kam. An das Wetter kann ich mich anpassen und nehme es für mich persönlich wie es kommt. Ebenso ist es unseren Katzen wohl auch ziemlich egal, ob sie nun in den Teich schauen, um den Fisch zu sehen oder übers Teicheis laufen. Beides hat seine Reize. Nur, wann ich nun was im Garten mache, das finde ich schon wichtig. Denn in den letzten Jahren hat sich so vieles zum Negativen verändert, dass ich für die paar Jahre, die wir hier noch wohnen wollen/können den Garten nun endlich bald mal wieder genießen möchte. Sonst lohnt sich der finanzielle und auch der schon recht erhebliche Arbeits- /Zeitaufwand nicht mehr. Und da ist es schon entscheidend wann ich was pflanze oder zurückschneide, damit die Bäume und Sträucher nicht noch mehr leiden. Daher interessiert mich schon, wie das Wetter in ein oder zwei Wochen ist, und vor allem auch, welche Prognosen es für den Sommer im Moment gibt. Denn da sich unser Garten nun ohnehin schon weit vom früheren Ideal entfernt hat, möchte ich die nächste Überarbeitung dann wenigstens den neuen Umständen anpassen. Und das auch unter der Einbeziehung der wahrscheinlich aufkommenden nachbarschaftlichen Grenzprobleme. Denn im Gegensatz zu Dir, sind Haus - und Garten mein überwiegender Lebens- und Arbeitsraum.

Ich habe mir Wolfgangs zweites Insta-Profil gekapert, da es sonst nutzlos anlegt war. Da sammele ich z.B graue russische Katzen. Irgendwann werde ich mir wohl selbst ein Profil mit SchneiderHein anlegen, aber noch habe ich kein Smartphone - und das wird wohl auch noch etwas dauern, bis ich dann Wolfgangs übernehme. Denn eigentlich bräuchte ich es wirklich nur um auf Instagram Katzenbilder und Filme zu posten. Ansehen würde ich mir Bilder & Co ohnehin nur auf dem Laptop. Ich hasse den keinen Fummelkram.

Bei uns haben beide Liguster noch Blätter. Der Winter war bis jetzt zumindest bei uns einfach zu mild. Allerdings die Vorgartenhecke in BS und auch die Liguster, die ich dort eher strauchig wachsen lasse sind dort auch noch ziemlich grün.

Sara - Waldgarten hat gesagt…

@Silke
So geht mir das auch beim Autofahren. Und bei Sonne hilft oft nicht mal eine Sonnenbrille im Hochsommer, da brauche ich zusätzlich so eine Sonnenblende auf dem Kopf. Aber das alles hatte ich vor ca. 10 Jahren oder als wir in das jetzige Haus zogen, noch nicht! Man kann sich vieles vorher nicht vorstellen, was nicht heißen muß, dass es jedem zwangsläufig so ergeht! Aber Augenärzte sagen, dass der Graue Star heute jeden trifft, den einen früher, den anderen später, also rosige Aussichten ... wobei das noch die harmloseste der Augenerkrankungen ist ... meine Mutter brauchte die letzten Jahre eine orangegelbe Kantenfilterbrille - ziemlich hässlich so ein Teil. Sie hatte wenigstens ein schönes Gestell, auch wenn sie selbst das kaum mehr gut erkennen konnte! Ohne diese Brille hätte sie es vor Schmerzen und Mißempfindungen kaum ausgehalten und zwar auch drinnen!

Unser Haus ist ja groß, ich bin mal da und mal dort, je nach Erfordernis und könnte von daher nie die Türen im Blick haben. Einbrecher sind ja heute sehr einfallsreich, da kann die Tür auch ruhig geschlossen sein, wenns danach geht ... das weiß ich auch. Selbst Gitter bedeuten da kein Hindernis mehr.
Weiße Vorhänge von I*ea hatten wir anfangs auch, die waren aber zu hitzedurchlässig, daher haben wir dann die grauen Hitzeschutzvorhänge gekauft, denn wir wollten hier nicht noch Rolläden einbauen. Die Vorgänger hatten ihre nämlich ausgebaut und mitgenommen. ;-)

Wir haben scheinbar Styropor in der Dämmung. Was noch oder ob überhaupt, weiß ich nicht, aber es ist eine sehr unangenehme Dämmung, soviel ist klar! Das hat nicht nur mit warm und kalt zu tun sondern generell mit dem Feeling und Befinden. Schon deshalb brauche ich eigentlich ganzjährig offene Fenster und zwar möglichst ganztägig. Immer ist das ja leider nicht möglich. Dann lüften wir stoßweise oder über längere Zeit.

Wenn Deine Mutter friert, hat es aber vielleicht auch etwas mit dem Alter zu tun? Ich friere z.B. auch sehr leicht, insbesondere, wenn ich viel sitzen würde, da wäre ich auch im Sommer nur noch am Frieren. Am Kopf wäre es mir dann zu heiß und der Körper friert ...
Dieses angenehm luftige Raumklima hatten wir auch nur im Waldgartenhaus und in L. in dem alten Haus, die hatten diese ollen Dämmungen nicht und das ist für mich auch genau das Richtige! Und auch noch einfach verglaste Fenster!

Wenn es extrem heiß ist, halte ich mich auch im Haus auf, aber sonst bin ich aber am liebsten draußen, da ich noch nie ein Drinnen-Mensch war. Schade, das mit der Weide ... ich hoffe, unsere bleibt! So gesehen ist ein freistehendes Haus mit großem Grundstück wirklich ideal, wie wir es vorher hatten. Wo der nächste Nachbar doch ein gutes Stück weit weg ist. Diese modernen Wohnverhältnisse, dicht beieinander, behagen mir gar nicht, weil es da zu vielen Reibereien kommen kann, denn häufig unterscheiden sich die Ansichten.

Sara - Waldgarten hat gesagt…

@Silke 2
Verändert hat sich in unserem Garten zwar auch manches, aber der Garten hält sich in überschaubaren Grenzen und ich bin ohnehin nicht mehr gewillt, da noch viel Geld hineinzustecken. Er hat sich jetzt eingewachsen und soll weitgehend selber zurechtkommen. Schade wäre es z.B. um die Hortensien, aber die bewässere ich und solange es kein ausdrückliches Verbot gibt, werde ich das auch weiterhin tun! Planen in dem Sinne tun wir da nichts mehr, es lohnt sich für uns auch nicht, da es ohnehin hier nicht für die Dauer ist ... ich hoffe, es kristallisiert sich bald heraus, wo wir hingehen werden.

Ah ok, dann warst Du das auf Insta. Ich finde das Ansehen auf dem Tablet zwar auch günstiger, da größer, aber das Tablet, obwohl relativ leicht, hat eben doch eine gewisse Größe ... und wenn ich auf dem Sofa liege, will ich nicht noch in ein anderes Zimmer laufen müssen, um extra das Tablet zu holen und anzuwerfen, da ich das Smartphone ja meist in meiner Nähe habe und es immer angeschaltet ist. Kommentieren auf dem tablet ist auch viel umständlicher als am Handy, weil das tablet eine seltsame Tastatur hat. Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert, aber schneller geht es am Handy, auch wenn da alles leider viel kleiner ist. Der Vorteil ist, mann kann wirklich lang ausgestreckt liegen mit dem Handy und sowas wie Insta mal kurz nebenbei zur Ablenkung anschauen. Sonst würde ich wohl kaum bei Instagram aktiv sein. Als ich damit mal anfing, war das noch anders, da ich mir den Account ja aufbauen wollte. Aber inzwischen schon lange nicht mehr, da nutze ich solche kleinen Auszeiten teilweise dafür und auch nur dann, wenn mir danach ist.

Hier fand ich auch noch etwas über die Liguster

https://www.heckenpflanzendirekt.de/heckenpflanzen-blog/ist-der-liguster-wintergrun.html

Es war ja so, dass wir in dieser Gegend durchaus mal einigen Frost hatten vor einiger Zeit. Keine -10 Grad, aber immerhin um die 5 oder 6 waren das nachts schon und das reicht vermutlich über ein paar Tage aus, dass die Blätter verlustig gehen, je nach Standort. Vermutlich seid ihr da doch "warm" eingepackt/eingebaut inmitten von Häusern und Gärten. Bei uns am Endhaus in der "Prärie" ist das nicht ganz so. Es gibt z.B. auch sog. Kaltluftzonen, das war in unserem vorigen Wohnort sehr ausgeprägt. Da ist es immer kälter als in der übrigen Umgebung und bei uns z.B. ist es immer windig, oft auch stärker ...

Was das Wetter ansonsten betrifft, schenke ich lang vorherigen Aussagen kaum Glauben, da ich der Ansicht bin, dass man das so lange im Voraus kaum bestimmen kann, was sich ja oft auch bewahrheitet, insbesondere auch was das Klima in kleineren und ländlichen Orten wie dem unseren betrifft, da lag die Vorhersage leider oft falsch.

Liebe Grüße
Sara