Statt …
Ein Konzert zu besuchen statt Radio zu hören.
Sich mit Freunden treffen statt telefonieren oder mailen.
Weihnachtskarten basteln statt kaufen.
Eine Kerze anzünden statt den Lichtschalter betätigen.
Einen Waldspaziergang statt Einkaufsbummel.
Plätzchen selber backen statt kaufen.
Aber mein 'statt …' sieht ganz anders aus:
Ich mag die Stille der Nacht, so dass ich gerne dem Wunsch
unserer drei Katzenmädchen nachgebe und um 2 Uhr für sie
aufwache, sie mal Futter fangen lasse oder mit ihnen spiele.
Und Finja - falls gewünscht, schon in den Garten entlasse ...
Viele, mit denen ich mich verbunden fühle - oder zumindest
in Teilbereichen auf einer Wellenlänge bin, wohnen nicht
in unserer direkten Nähe. Daher gibt es übers Jahr verteilt -
und nicht nur zur Weihnachtszeit, einige Telefonate und
vom Herbst bis zum Frühjahr wieder mehr Mail-Verkehr.
selbst erledige ich meine Post am Liebsten zum Jahreswechsel
also ganz in Ruhe erst nach Weihnachten …
Kerzen mag ich sehr gerne, aber offenes Kerzenlicht hatten
wir schon 2001 wegen Maus & Allegra abgeschafft. Denn unsere
kleine Maus verbrannte sich bereits im ersten Weihnachtsjahr
ihre Schnurrhaare an den Teelichtern, als sie sich bei unserer
Haus-Mitbewohnerin im Wohnzimmer aufhielt. Seitdem gab es
echten Kerzenschein nur in hohen Windlichtern oder Laternen.
Und durch unser graues Mädchen-Trio-Infernale sind selbst
lebt an weniger schönen Gartentagen noch gefährlich ...
Einen Waldspaziergang? Ja, ab und an machen ich den auf
'unseren Ländereien'. Und es ist herrlich Krümelchen dann
zu beobachten, wie sie voll Freude durch den Garten flitzt.
Einen ganz anderen Spaziergang mache ich voll Freude
fast jeden Morgen im Ebay-'Erzgebirge'. Denn das, was
es dort in der Weihnachtszeit zu sehen gibt, das kann mit
keinem Einkaufsbummel in irgendeiner Stadt mithalten.
Ich liebe diese Reise in vergangene Zeiten.
Ja, selbstgebackene Plätzchen schmecken wirklich
viel besser als viele der gekauften aus dem Supermarkt.
Und ich erinnere mich auch noch gerne an die Zeiten
der Weihnachtsbäckerei mit Teig naschen zurück. Aber
unser Backofen in der Küchenfensterbank ist dafür
nun mal nicht groß genug …
Foto: S.Schneider
Auch der miesi-Adventskalender hält heute hinter
Leinenstück bereit. Ob nun Oberbekleidung oder
lieber Nachtwäsche, das muss jeder für sich selbst
entscheiden ...

2 Kommentare:
Zumindest backe ich Plätzchen ausschließlich selber schon wegen der gesünderen Inhaltsstoffe. Sie schmecken natürlich auch viel besser. Dann habt Ihr also gar keinen "richtigen" Backofen?? - Und mit Freunden treffe ich mich regelmäßig, telefoniert wird natürlich trotzdem oder der Messenger genutzt, denn mailen ist schon out unter Freunden.
Zum Weihnachtskartenbasteln kriegt mich keiner, dafür habe ich keine Geduld. Aber ein Waldspaziergang oder Naturwalk immer ...
Radio höre ich leider nur im Auto und bei einem Konzert war ich vor zig Jahren das letzte Mal. ;-) Meist ist es mir da zu laut.
Mit der Weihnachtspost finde ich es auch immer stressig. Viel Post verschicke ich daher auch nicht mehr. Nur an den engsten Kreis.
Ich hab noch keine Post fertig, aber die wenigen erwarten sie zu Weihnachten. Manchmal wirds auch bei mir später. Es geht nur, was geht.
Liebe Grüße
Sara
@ Sara
Als wir das Haus renovierten, da hatten wir die Räume als Wochenend-/Ferienhaus und zum Feiern geplant. Da brauchten wir einen Backofen nur zum aufbacken von Pommes für die Gartenfeiern. Und für den Zweck nutzten wir dann halt den Herd unserer Haus-Mtbewohnerin, denn sie feierte ja bei solchen Events auch immer mit …
Nein, mit Freunden treffen ist ein echtes Problem geworden. Da passen die Terminkalender viel zu selten zueinander. Und wenn sich dann doch mal ein Termin in weiter Ferne findet, dann kommt meist etwas unvorhergesehenes dazwischen: Einer wird krank oder fühlt sich unwohl, ein wirklich wichtiger Geschäftstermin, oder Finja kommt nach x-Stunden mal wieder nicht an Land. Dann mag ich auch nicht das Haus verlassen. Und zu uns können wir auch niemanden mehr einladen, da der Küchentisch und auch das Sideboard in der Küche seit Jahren mein Heimbüro ist. Es hat sich viel verändert, und die Spontanität der Studentenzeit war einmal …
Also für Konzerte kann ich mich schon lange nicht mehr begeistern, da ich Massenveranstaltungen am Liebsten meide. Und das mit der Lautstärke war mir schon vor Jahren im Kino aufgefallen. Da hätte ich gerne eine Fernbedinung gehabt, da mir der Film einfach zu laut war. Und dann ist so ein Film für mich eher eine Belastung als eine Freude.
Weihnachtspost im klassischen Sinn bekommt nur noch die Freundin meines verstorbenen Vaters in Dresden. Denn seitdem er gestorben ist, sind es die Feiertage, zu denen wir uns etwas schenken und den Kontakt halten. Und anschließend telefonieren wir dann zum Fest oder kurz danach miteinander. Das ist in dem Fall eine schöne Tradition. Und wenn das am Wochenende bestellte Weihnachtsgeschenk bei mir eintrudelt, dann schicke ich es bald auf den Weg. Dann kann sie selbst entscheiden, ob sie es gleich oder erst zu Weihnachten öffnet. Das ist je nach Lust und Laune bei uns beiden ganz unterschiedlich …
Die meisten bekommen inzwischen irgendwann ausführlichere Mails, wobei der Weihnachtsgruß oder der Gruß zum Jahreswechsel nur nebensächlich ist. Stress mache ich mir deswegen jedenfalls nicht.
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