Sonntag, 29. Dezember 2019

29. Dezember 2019




Ertappt …

Da schrieb ich gestern früh etwas empört über die Micro-
erstaunlich kurze Brenndauer haben. Und ein paar Minuten 
später - als ich dann endlich mit der Kalender-Aussendung 
beginnen wollte - stand plötzlich unser routiniertes und 
somit oftmals auch gedankenloses Handeln ganz präsent 
auf unserem Küchentisch: Wie in jedem Jahr haben wir 
noch ganz schnell vor Weihnachten die passenden kleinen
Luftpolsterumschläge für den sicheren Versand bestellt ...

Es gibt vieles, bei dem es sich lohnt mal etwas genauer 
sein Handeln zu überdenken. So, wie es bei Loretta und 
Wolfgang im Fachwerkhaus im Grünen in diesem Jahr 

Foto: S.Schneider


4 Kommentare:

Mascha hat gesagt…

Guten Morgen erstmal (noch schnell vorm Abflug)
ja, man musz vieles überdenken, manches läszt sich verbessern, anderes nicht... Ich hebe immer alle Luftpolstertüten auf und verwende sie für eigne Post weiter. Das benötigt natürlich dann wieder ganz realen Speicherplatz und ist nicht Kondo-konform ;-)
(aber da prallen sowieso zwei sehr unterschiedliche Welten aufeinander - )
Einen entspannten Sonntag ohne nötige Suchaktionen
wünscht Euch
Mascha

heinwerken hat gesagt…

@ Mascha
Das mache ich natürlich auch - Verpackungs-/Versandmaterial aller Art aufzuheben, um es weiterzuverwenden. Und manchmal bin ich in letzter Zeit wirklich frustriert, dass es anscheinend viel zu viel Klebeband in der Welt gibt. Bei manchen Kartons brauche ich bis zu 5 Minuten, um all' die Klebebänder zu entfernen, bevor sie dann zur Sammelbox für Altpapier werden. Und wahrscheinlich landen in Hannover dann der Altpapierkarton und die abgefummelten Klebebandreste aus der Restmülltonne sowieso in der Müllverbrennungsanlage ;-(
In dem Fall waren aber alle Umschläge verbraucht - bzw. die gesammelten Umverpackungen zu groß, und das hätte dann mehr Transportraum und Porto gekostet. Aber wahrscheinlich werden wir uns wundern - falls es noch einen Kalender 2021 geben sollte, was uns dann ökologisch vertretbarere Verpackungen kosten werden. Denn schon vor Jahren hatte ich mal versucht welche in der Innenstadt zu bekommen. Das kostete mich nur über 4,- € U-Bahnfahrt hin und zurück, denn die erforderliche Menge bekam ich nicht. Gut, heute gibt es solche Shops für Bürobedarf am Stadtrand. Doch da setze ich mich dann auch ins Auto und fahre hin. Alles gar nicht so einfach ...

Karen (Allegrias Landhaus) hat gesagt…

Liebe Silke,
ich habe seit Jahren keine Luftpolsterumschläge mehr gekauft. Bekomme ich Sendungen im Luftpolsterumschlag, werde diese weiter verwendet. Gleiches passiert mit Verpackungsmaterial aus Kartonsendungen. Nur das zerknüllte Papier landet im Altpapier. Oft habe ich mich darüber gefreut, noch Verpackungsfolie für bruchsicheren Versand gebunkert zu haben.
Hör mir bloß auf mit dem Klebeband! Manches Paket ist achtmal umklebt.
Liebe Grüße
Karen

SchneiderHein hat gesagt…

@ Karen
Sonst brauchen wir auch keine und die wenigen, die ins Haus kommen hebe ich auf. Aber die Post geht leider so ruppig mit der Kalender-Spiralbindung um, so dass ein Schutz notwendig ist. Denn früher hatte ich mal zu dünne Papierumschläge verwendet, das war auch keine gute Idee. Gar nicht so einfach. Aber mal abwarten, ob es überhaupt noch einen 10. Kalender gibt. Dann hätte sich das Problem eh' erledigt ...
Es ist jedenfalls gut, dass ein Umdenken stattfindet. Wolfgang hat mir leider in dem Zuge für unsere Umsatzsteuerunterlagen nochmals weiße, viel zu dicke Umschläge mitbestellt - total gedankenlos, so wie ich bei den 30 Lupo-Umschlägen einfach nicht weiter nachgedacht habe :-( Wo doch selbst unser Steuerberater seit einem Jahr keine weißen Umschläge mehr verwendet, die früher sogar noch extra in Folie eingeschweißt waren. Es dauert leider einige Zeit bis sich Routinen ändern - vor allem auch bei Geschäftspapieren.
Aber wie Mascha ja so treffend schrieb. Es Ist mindestens 12:30Uhr und nicht mehr 5 vor 12, denn die Fehler der Vergangenheit liegen schon weit weit zurück - eigentlich hätten wir schon vor 30 Jahren oder gar noch früher anders handeln müssen. Aber plötzlich war ja das graugrüne Recyclingpapier wieder aus Schulheften, Blöcken, Toilettenpapier etc verschwunden. Es heißt zwar immer noch so, damit der Konsument ein weniger schlechtes Gewissen hat, aber da wird inzwischen wohl munter gebleicht, damit es wieder netter aussieht.
Richtig irritiert bin ich, wie gern inzwischen Küchenrolle als Versand-Verpackungsmaterial verwendet wird. Bei uns wird sie dann zwar verwendet, aber merkwürdig finde ich es schon, dass so verschwenderisch und gedankenlos mit dem Material umgegangen wird.
Ich suche immer noch verzweifelt eine Nachnutzung für all' die Verpackungs-Schaumflocken, die bei uns jetzt in gelben Säcken im Keller hängen. Denn so viel verschicken wir gar nicht. Und als Winter-Isomaterial für Gartenkübel eignen sie sich doch nicht, da Mäuse dann gern darin wohnen und auch daran knabbern. Zunächst hatten wir einige Säcke voll in der Garage ausgelagert. Die wurden angefressen und waren voller Mäusekot - also Müll. Aber es tut mir in der Seele weh, wenn das Material, was sich nun schon wieder angesammelt hat, nun einfach nur noch in die Wertstofftonne wandert und dann wohl 'thermisch verwertet' wird ...