Samstag, 26. Oktober 2019

Im Schein der Taschenlampe ...


Da Finja uns nach einigen recht entspannten Tagen 
nun doch wieder eine schlaflose Nacht beschert hatte 
und erst gegen 9 Uhr morgens nach Hause kam, 
wollten wir sie abends nicht mehr alleine rauslassen. 
Gegen 20:15 Uhr wurde sie jedoch so knurrig und 
schlecht gelaunt, dass es mal wieder allerhöchste Zeit 
für einen gemeinsamen Abendspaziergang war …

Doch heute war es natürlich schon so dunkel, dass 
es recht schwierig geworden wäre Finja bei all' ihren 
kleinen Abenteuern in den dunkelsten Ecken aus den 
Leinenverwicklungen zu befreien. Denn Nachtfalter, 
Mäuschen und Markierungen von allerlei Getier sind 
auch bei einem Katzenspaziergang an der Leine von 
größtem Interesse. Wie gut, Wolfgang hatte noch 
rechtzeitig die Taschenlampe in seine Jacke gesteckt, 
bevor wir loszogen. Denn heute waren für Finja die
 langen Hecken und besonders auch die Rasenflächen 
in den Vorgärten der Reihenhäuser ganz besonders 
aufregend.

Und natürlich auch wieder die Fußwege! Sich mitten 
auf den Weg zu werfen, sich freudig hin und her zu rollen, 
das ist Finjas liebste Beschäftigung bei einem gemeinsamen
Spaziergang. Und wenn sie dann noch ausgiebig am Boden 
gekrault wird, ist das Katzenglück perfekt.

Im Gegensatz zu den vorhergegangen Leinengängen 
wollte sie heute kaum getragen werden, sondern lieber 
alleine laufen. Erstaunlicherweise kamen wir auch gar 
nicht so weit wie sonst. Und nach etwa 45 Minuten trat 
sie freiwillig den Heimweg bis zur Haustür an.

Fotos: S.Schneider


4 Kommentare:

Elke Schwarzer hat gesagt…

Ihr bloggt ja doch noch, lange nichts gehört. Ist denn meine Post angekommen mit dem Lauch?
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Ja, ich war aus diversen Gründen lange abgetaucht und habe nun binnen einer Woche die Lücke seit Mai nahezu aufgefüllt …

Ich wollte mich in den nächsten Tagen bei Dir auch wieder melden, da ich Deinen Efeu-Post so schön fand! Dann ist mein Kommentar zum Lauch mit meiner Frage wohl leider bei Dir untergegangen. Und kurz danach packte mich die Blog-Unlust ...

Elke Schwarzer hat gesagt…

Aahhhh, jetzt, wo ich noch mal alle Kommentare durchgeschaut habe, habe ich es gefunden. Komisch, aber ich habe oft Probleme, dass Blogger keine Emailbenachrichtigungen verschickt, wenn ein Kommentar kommt. Dann ist ja alles gut und die Zwiebelchen sind gut angekommen. Bestimmt zeigen sich da Blätter im Frühjahr. Bei mir zeigen sich immer mehr Helleborus-Babies. Und eine große Lenzrose fällt mir in letzter Zeit auf, die ich ganz lange übersehen haben muss, weil sie wohl nicht so schnell wuchs wie die anderen, die ich von dir habe. Kein Wunder, Kommentare übersehe ich ja auch... ;-)
VG
Elke

SchneiderHein hat gesagt…

@ Elke
Kommentare schaue ich mir lieber in der Liste im Dashboard an. Daher kenne ich dieses Problem nicht …

Schön, dass in recht kurzer Zeit aus den Babies bei Dir so prachtvolle Kinder bzw. Erwachsene wurden :-)
Meine haben wieder sehr gelitten: Trockenheit, überwuchert und wahrscheinlich der Dickmaulrüssler. Das Gartenjahr fing bei mir so hoffnungsvoll an, aber es endete plötzlich Ende Mai. Und da ich schon vor Wochen vom Haus aus erahnen kann, was der Buchsbaumzünsler bei uns schon angerichtet hat, mochte ich gar nicht mehr über den Steg nach hinten gehen. Mal schauen, ob sich das jetzt, wenn es nun kälter wird, endlich wieder ändert. Sonst haben wir dort hinten bald nur noch Hopfen, Brennesseln, Brombeeren, Kletten-Labkraut, Schlingknöterich, Scheinakazienkinder und abgeerntete Buchsbäume ...