Dienstag, 30. Oktober 2018

Herbstfenster ...



Zur Zeit mal ganz ohne DekoGerümpel. Denn seit einigen Tagen
 sind es nun unsere drei Katzenmädchen, die das Gartenfenster  
immer häufiger für sich beanspruchen. Einerseits wegen der 
wärmenden Leuchte in der Fensterbank. Und andererseits haben 
sie von hier aus einen recht guten Blick auf den Steg, zur Wiese 
mit dem Gartentisch und dem dahinterliegenden Wäldchen. So 
können sie vor dem Gartenspaziergang oftmals besser beurteilen, 
ob der ziemlich aufdringliche und leider auch inzwischen recht 
angriffslustige schwarze Nachbarskater Cäsar nun wirklich schon 
ihren Garten verlassen hat. Der saß nämlich heute früh bereits
vor 9 Uhr ganz erwartungsvoll vor der geschlossenen Gartentür 

Foto: S.Schneider


15 Kommentare:

Ein Garten in der Steiermark hat gesagt…

Das ist ja ein tolles Fenster... Die Katzen sind die schönste Deko :-)

Elfenrosengarten hat gesagt…

Liebe Silke,
hab dich jetzt hier gefunden :-)
Ein tolles Fenster und so süß die beiden, wie sie da so sitzen!
Die Fairy hab ich ja schon und bis jetzt hat sie alles überstanden.
Aber natürlich mit ordentlich Winterschutz. Auch die anderen herbstlichen
mussten ja immer noch ein wenig extra Schutz haben.
Sind eben leider keine Gallicas :-) Aber man muss halt
Kompromisse machen und nun wollte ich mal noch ein paar moderne Rosen
und schau mal, wie sie sich so machen zwischen meinen alten Damen :-)
Liebe Grüße aus dem Harz
von der Urte

Alpha hat gesagt…

So niedlich, die grauen Damen! Wie genau sie das anstellen, weiß ich auch nicht, aber wenn Möhrchen zugegen ist, dann ist alles sogleich viel behaglicher. Wundermittel Katze eben ;-)...

heinwerken hat gesagt…

@ Alpha
Ja, wenn sie denn da sind ;-((( Finja ist jetzt schon wieder seit 18 Stunden verschwunden. Inzwischen kann ich meine Suche wohl auf 2 Parallelstraßen ausdehnen und auf etwa 8x4 1000qm Grundstücke + ein paar bei uns auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Ich wollte ja schon Visitenkarten für Finja haben. Aber nun machen wir wohl doch lieber Ausdrucke für die Laternepfähle auf 3 Straßen. Denn es ist unwahrscheinlich, dass sie nicht irgendwo einen bequemen menschenbezogenen Unterschlupf hat. Nur, da wir uns fast jede zweite oder dritte Nacht wegen ihr mit wechselnden Nachtwachen um die Ohren schlagen, wäre es wirklich nett, wenn sich der Katzenfreund mal outet. Inzwischen ist sie ja auf 2 Straßenzügen schon so bekannt wie ein bunter Hund ...
Und bei Krümelchen konnten wir kurz nach 6 Uhr endlich aufatmen. die war heute Nacht auch on Tour. Da Finja gestern abends nicht an Land kam, haben wir Flo & Krümel wider besseren Wissens nochmals die Tür geöffnet. Flo kam gegen 24 Uhr und schlief dann in der tiefen neuen 'Filz'-Faltbox auf Packpapier in Organza gehüllt. Und eine total müde Krümel unter der Leuchte versüßt uns nun den Blick in den morgendlichen Garten.
Flo ist seit 6 Uhr on Tour. Und wo ist Finja ...? Andere gehen Gassi und ich ...
Dabei sind gestern so schöne Bilder von den drei Mädels, vom Garten, einem nicht so ängstlichen Eichhörnchen und noch viel mehr Fotos zu anderen Themen entstanden. 'Wundermittel' Katze - ich soll mich wohl mehr bewegen ;-(
LG Silke, die mal wieder am falschen Laptop sitzt ...

heinwerken hat gesagt…

@ Alpha
Eben kam Finja ziemlich kalt und hungrig an ...

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Wirklich ungewohnt! Aber trotzdem schön!
Na, so eine kleine Streunerin! Aber wenn sie schon bekannt ist, mußt Du Dich sicher nicht allzu sehr sorgen.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Trotzdem sind es schlaflose Nächte, in denen ich auf jedes Geräusch höre, um ihr - falls sie erscheint, die Tür zu öffnen. Und für Flo und Krümel ist es nachts richtig doof, da ihr Bewegungsraum arg eingeschränkt ist. Und ich glaube, Du wärst begeistert, wenn bei Dir nachts eine Tür einen Katzenspalt breit geöffnet wäre. Ich habe zwar den oberen Teil der Tür vom Bett aus im Blick, aber was da dann unten wieder an Schnecken, Schnegeln und Co einwandert, bekomme ich nicht mit. Außerdem stromert Cäsar auch gern durch die Nacht. Der saß gestern gegen 24 Uhr vor der Tür. Das ist auch nicht so toll, wenn er den unteren Teil des Hauses nachts durchmarkiert …
Außerdem heißt 'bekannt' nur, dass sie fast allen in letzter Zeit schon mal aufgefallen ist, die wir ansprechen. Nur wo sie hingehört, dass wissen die meisten noch nicht. Solange es noch so herbstlich angenehm ist, werden wir wohl alle paar Nächte auf sie warten müssen. Denn sie nachts auf den Straßen suchen und zu rufen, blieb bisher erfolglos ;-)

SchneiderHein hat gesagt…

@ Ein Garten in der Steiermark
Ja, wenn sie da sind, ist es die schönste Dekoration. Nur wir haben leider ziemlich oft schlaflose Nächte wegen Finja - sie @ Alpha ...

SchneiderHein hat gesagt…

@ Urte
Ja, nun treibe ich mich viel länger als geplant auf diesem Nebenblog rum … Aber zur Zeit wirft uns unsere Streunerin Finja ja eh' fast jede Tagesplanung über den Haufen :-((
Für Wildwuchs hätte ich auch einiges an Bildern, aber bedingt durch unser zweites, so ganz anderes Katzenjahr, komme ich nur zur zum Wegsortieren der Fotos. Zumindest freunde ich mich langsam mit dem Teil des Gartens hinter dem Wäldchen wieder an. Ohne Maus & Allegra war der Teil des Gartens plötzlich so sinnlos. Aber seitdem dort die 2 bis 3 Katzenmädchen durch die Gegend toben ... ;-)

The Fairy hatte damals auch bei uns noch guten Winterschutz. Und der große Strauch hatte sogar noch eine immergrüne Heckenkirsche neben sich - gegen den kalten Ostwind. Aber da kamen wohl so einige unangenehme Wetterphänomene zusammen. Denn bei mir im Vorgarten waren die rosa The Fairys auch eingegangen. Und die weiße Variante ist ja ohnehin empfindlicher. Aber wenn ich dann in 2 oder 3 Jahren mal wieder fast fertig mit den Aufräumarbeiten, der Umgestaltung und Nachverdichtung bin, dann sollte ich es vielleicht auch nochmals mit der weißen The Fairy versuchen. Sie ist ja wirklich wunderschön!

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

@Silke
Du meinst die Haustür? Das käme für mich tatsächlich nicht infrage! Ginge bei uns auch gar nicht, dafür wohnen wir in einer viel zu gefährlichen Gegend! Und ganz ehrlich, Nachbarn hören und sehen nix, wenns drauf ankommt! Hier vielfach erlebt!
Aber wir hatten früher im Resthof eine Katzenklappe, da konnte unsere damalige Minka auch ständig ein und ausgehen.
Bei uns wandert zum Glück kein Getier ins Haus - nur bei Mäusen muß ich achtgeben. Ab und an flitzt mal eine durch das Terrassenbeet. Wir haben aber die Vogelfütterung nach weiter hinten in den Garten verlegt, damit die Mäuse an der Terrasse kein Futter finden. Es gab auch eine Mahnung in einem örtlichen Blättchen, auch was Essensreste auf dem Kompost betrifft .... wie überhaupt ein Kompost hier nicht sehr gerne gesehen wird. Aber wir werfen eh nur Grünschnitt drauf.

Ja, ich hatte angenommen, sie sei bekannter als bekannt. :-) Mit der Zeit kennt man ja die Katzen in der Umgebung und kann sie den Besitzern dann doch zuordnen.

Es ist hier vielleicht wie bei Menschenkindern. Manchen wird der Trubel zu viel und sie setzen sich ab. Ich habe ja 3 und weiß, wovon ich spreche ... aber es kann natürlich auch ganz andere Gründe haben ...
Ich wünsche Euch jedenfalls, dass es nicht zu stressig wird!


heinwerken hat gesagt…

@ Sata
Quatsch!!! Vom Bett aus habe ich die Gartentür im Blick. Nur kleine Igel, Schnegel, Molche, Mäuse & Co kann ich von dort aus natürlich nicht sehen - das passt mit dem Winkel nicht, da bräuchte ich für den Bodenbereich einen Umlenkspiegel und wohl noch einen extrem wattlastigen Strahler ;-) Wir haben zwar an solchen Nachtwache-Tagen dann draußen und drinnen Licht an, aber Kleingetier lässt sich davon eh' nicht abhalten. Und gerade heute habe ich gelesen, dass sich ganz in unserer Nähe nun auch schon Waschbären rumtreiben :-(((

Ich hatte Deinen Post dazu schon vor einiger Zeit gelesen. Nur manchmal fehlt mir die Lust alles zu kommentieren - zumal ich ja weiß, wie zwiespältig Du zur Vogelfütterung stehst. Bei uns kann sie wegen der Mädchen in den nächsten Jahren nicht stattfinden. Die Vögel sollten lieber hoch oben in den Bäumen bleiben und da Insekten & Früchte naschen. Aber Flo kann ja auch sehr gut klettern ...

Ich vermute inzwischen ganz stark, dass es sich bei Finja um ein organisches Problem handelt. Zumindest klären wir das jetzt ab. Da unser Tierarzt wohl leider noch länger krank ist, waren wir mit ihr vorgestern bei einer anderen Tierärztin mit mehr Diagnose-Möglichkeiten vor Ort. Jetzt hat sie zumindest ersteinmal ihre dringend erforderliche Nachimpfung. Und heute gab es die Wurmkur zusammen mit dem Flo & Zeckenschutz. Wir hätten ihr gern die Wurmkur etwas früher verabreicht, damit nicht zu viel Chemie auf einmal au sie zukommt. Aber die winzig kleine 1/2 Tablette hatte sie am Montag 2x ausgespuckt, so dass sie irgendwann nicht mehr brauchbar war. Nächste Woche kommt der Leukosetest und bei negativem Ergebnis dann auch gleich die Leukose-Impfung. Und wenn eh' Blut für den Test angenommen wird, dann muss sie sicherheitshalber noch etwas mehr hergeben. Bei der Tierärztin hat sie bis auf ihr entzündetes rechtes Auge zwar einen gesunden Eindruck gemacht, aber vielleicht hatte sie sich ja wirklich im Juli vergiftet, als sie ca. 10 Minuten Schaum vorm Maul hatte. Oder sie hatte schon als Katzenkind ein Problem, dass sich jetzt mehr bemerkbar macht. Und wer weiß, was für Mangelerscheinungen eventuell durch den Dauerdurchfall im letzten Jahr durch die Giardien und Kokziedien entstanden sind.
Und auch wenn Tollwut zur Zeit wohl nicht erforderlich wäre, so müssen die Mädchen da nun sicherheitshalber auch alle durch. Denn bei all' den fremdländischen felligen Einwanderern kann sich das wahrscheinlich auch schnell ändern. Denn laut dem Zeitungsartikel im Wochenblatt gibt es in Hannover jetzt neben Waschbären auch schon amerikanische Nerze, Füchse, Dachse und einen asiatischen Marderhund im Stadtgebiet. Da ist es spannend, wer demnächst alles zu uns ins Haus kommt. Vor ein paar Wochen war auch mal wieder ein Eichhörnchen im Treppenhaus. Vielleicht hat es gemerkt, dass wir im Gartenfenster eine Schale mit Wallnüssen haben :-)

LG von Silke, die keine Lust hat den anderen Laptop anzuschmeißen ...

heinwerken hat gesagt…

@ Sara
Ich meinte Deine Terrassentür wegen Vogelfutter & Mäusen ...

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Um Gotteswillen, nein! Das ist fast noch schlimmer, als wenn die Haustür einen Spalt breit aufbleibt, aber nicht wegen Vogelfutter oder Mäusen ... ich möchte hier nur nicht zu deutlich werden. Aber wir leben in einer gefährlichen Ecke, es wäre kriminell, nachts die Tür, ja selbst tagsüber, offen stehen zu lassen! Das würde ich nicht mal mit Waffe wagen ...

Sara von Buelsdorf hat gesagt…

Huch, jetzt sehe ich noch einen Kommentar von Dir.
Wie gesagt, so ängstlich bin ich nicht, was Tiere betrifft. Die kann man schließlich wieder aus dem Haus befördern. Mäuse könnten bei uns eh nicht überleben, ist ja kein altes Fachwerkhaus mit Holzdielen. Und jegliche Vorräte sind in Behältnissen.
Trotzdem mag ich sie nicht in Hausnähe, wenn sie auch niedlich aussehen. Es geht hier eher um Mäuse und Ratten als Krankheitsüberträger. Sowas braucht kein Mensch! Was das Offenlassen betrifft - geht es mehr um die menschliche Spezies. Und bei uns wacht ja auch niemand nachts .... außer wir bleiben mal lange auf. Wir müssen hier alles immer sehr gut zu halten, also abschließen und dennoch kann man nie ganz sicher sein ... es gibt keine Außenjalousien, aber zumindest sind wir von Polizei umgeben mit deren "Wach"hunden. ;-)

Ich füttere aber die Vögel auch jetzt wieder. Sogar an der Terrasse hängt Futter, aber das ist nicht so viel, dass viel daneben fällt und für Mäuse übrig bleibt. Das Häuschen steht jetzt hinterm Terrassenhang. Dort können wir es vom Haus aus auch noch beobachte. Mäuse wird man nie ganz fernhalten können, aber doch deutlich in Schranken. Nachbarn haben sogar ihre Gartenhäuser abgerissen wegen der Mäuse und solche aus Metall hingestellt. Es ist schon ein Problem, das niemand möchte!
Uih, da ist ja was los bei Euch! Nerze und Dachse sogar ... hier habe ich vor einer Weile mal einen Wolf gesehen, ansonsten nur mal einen Fuchs (aber nicht im Garten!) und der Iltis damals war das Äußerste, was sich zu uns verirrt. ;-)
Eichhörnchen hätte ich ja auch gern bei uns, aber die werden zu uns wohl kaum kommen, dazu gibt es im Umkreis zu wenig höhere Bäume. Und extra aus dem Kilometer entfernten Wald werden sie nicht nur kommen, um ausschließlich unseren Garten zu besuchen.

Es bleibt also spannend - und ich wünsche Dir und Finja, dass es nichts Gravierendes ist!

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ja, Blogger geht bisweilen wohl etwas nach ;-) Ich bekomme manche der Kommentare erst mit ziemlicher Verspätung angezeigt …

Ohne 'Nachtwache' geht das natürlich nicht! Da ist es ein Vorteil, dass Wolfgang und ich ziemlich versetzt leben: Er schläft meist zwischen 2 und 4 Uhr morgens ein, und dann wache ich oftmals gerade auf, wenn er sich zur Seite dreht. Und wenn irgendwann hoffentlich mal der Steg wieder begehbar ist, würde ich für solche Katzen-Nachtwachen wohl auch den Steg und das Wäldchen direkt beleuchten. Doch vielleicht wird es Finja nachts jetzt bald zu feucht-kalt. Außerdem kommt jetzt zunächst mal die Weihnachtsdeko. Und da wünsche ich es mir in diesem Jahr auch mal wieder etwas heller im Wintergarten. Nur dafür müssen wir zuvor den Ilex, den NoName-Rambler, den Hartriegel, Die Hasel und die Weide an der Grenze schneiden bevor es dort Lichterketten-Licht und Weihnachtsdeko gibt. Und wir brauchen nicht nur dringend einen neuen Steg, auch die Tischplatte vom Gartentisch bricht bald zusammen. Die wird dann gleich mit dem Stegholz mitgeliefert. Alles ist irgendwann vergänglich …

Das mit der wohl verletzten Jungratte im Haus hatten wir ja schon im letzten Jahr. Aber da war es wohl Allegras Futterbar, die wir noch ebenerdig im EG hatten. Und das Folgeproblem mit den Flöhen im Haus, die gegen das Mittel vom Tierarzt schon resistent waren :-(( Aber Flöhe und Zecken bringen nun auch mal verschleppte Mäuse mit ins Haus - ebenso wie Igel & Eichhörnchen auf Stippvisite. Doch im Idealfall sind unsere gegen Parasitenbefall behandelten Katzen ja dann die 'Staubsauger'
Eine Katzenklappe möchte ich nicht haben. Solange wir unser Treppenhausdach nicht komplett neu machen, müssen wir gerade im Winter eine Dauerlüftung haben, damit es besonders bei Frost schön kalt im Raum ist. Du erinnerst Dich - bei Frost nur 4° Unterschied zur Außentemperatur wegen Tauwassergefahr im Dach. Und bei den letzten Sommern genieße ich die Querlüftung vom der Küchenfenster zum Garten und ebenso vom Bad zum Garten. Zwar hat sich Allegra wohl genau durch diesen Durchzug auf den Betonplatten liegend eine Lungenentzündung zugezogen. Aber sie hätte trotzdem genug Bereiche im Haus gefunden, die luftig und trotzdem zugfrei gewesen wären.

Übrigens Dein Igel freut sich auch über heruntergefallenes Vogelfutter! Ich hatte im Frühjahr mal einen Igel unter der Futtersäule im Wäldchen gesehen, der labte sich entweder an den Erdnüssen oder den Sonnenblumenkernen, mit denen die Säule befüllt war.