Sonntag, 3. März 2019

Helleborus foetidus und Kinder



Endlich, an einem grau-feuchten Tag ist es mir gelungen 
unsere letzten 4 blühenden Helleborus foetidus Stauden 
so zu fotografieren, ...

dass sie im wirren Beinwell-Feld erkennbar sind.
Denn inzwischen haben sich neben und sogar in ihnen 
reichlich Brennesseln, Liguster und Waldgeißblatt 
breit gemacht. Und es wird spannend, ob ich ihnen 
noch rechtzeitig Saat abnehmen oder ihre Kinder 
später retten kann. Denn diese Fläche hinter dem 
Frederike-Hochbeet und der durch Friederike im 
Januar 2018 gekappten Mirabelle bzw. der seitlich 
geschädigten Zwetschge soll im Herbst nun endlich 
einer weiteren gepflasterten Betonfläche weichen. 
Aber bis dahin sollen Beinwell, Scilla, Gedenkemein, 
große Sternmiere sowie der stinkende Nieswurz 
aus diesem Bereich in andere Flächen umziehen.
Nur diese 4 blühenden Stauden werden an dem 
inzwischen nun viel zu sonnigen Standort wohl 
leider bald eingehen.

Da trifft es sich gut, dass an einer anderen Stelle -
am Rande des Beinwell-Feldes, sich einige Nieswurz-
Sämlinge schon recht gut entwickelt haben. Und 
sobald meine Haselnase, das Wetter und all' die vielen 
dringend zu erledigenden Gartenvorhaben es zulassen, 
werden die Kinder und die herrliche Rose Viridiflora 
hier schon mal ausziehen 

Fotos: S.Schneider


Nachtrag, Dienstag 5. März 2019:
Und da der Post zeitlich nun gerade so schön passt, 
verlinke ich hier gleich mal zu einem Naturstandort 
geht es in dem Post auf dem Blog 'Mein Waldgarten
um die Märzenbecher-Blüte dort im Wald 


Es duftet schon nach Waldmeister



Das ist zwar der Waldmeister vom Vorjahr, aber wahrscheinlich 
sprießen die jungen Triebe schon im Untergrund. Denn am Rande 
des Beinwell-Feldes hat sich noch etwas Waldmeister gehalten. 
Kaum vorstellbar, dass er einmal diverse Quadratmeter unter 
den alten Obstbäumen einnahm, und die Walderdbeeren aus der 
Fläche vertrieb. Nun ist es ihm ohne den alten Efeu-Apfelbaum 
wohl viel zu sonnig geworden, und er zeigt sich nur noch ganz 
vereinzelt. Dass ich ihn jahrelang zu unseren schlimmsten 
Unkräutern zählte, das war einmal …

Foto: S.Schneider


unfertige Ecken ...



Der Totholz-Haufen auf der Nordseite vor dem Grenz-Paravent 
gehört auch zu den Ecken, die noch lange nicht fertig sind.

Hier tobt schon bald wieder der Hopfen am Spalier, 
überall windet und klammert demnächst bestimmt 
die wilde Waldrebe, und die restlichen freien Plätze 
teilen Quecke und Brombeer-Ranken unter sich auf.
Aber für ein Krümelchen ist das trotzdem ein ganz toller
Abenteuer-Spielplatz. Denn Katzen sehen einen Garten 
nun mal mit ganz anderen Augen 

Fotos: S.Schneider


Beim Gartenspaziergang ...


Wie schön, dass ich inzwischen wieder oftmals 
beim Gartenspaziergang graue Begleitung habe:

Kaum hatte ich den Korb mit Shreddermaterial 
an der Grenze verteilt, war er auch schon wieder 
gefüllt …

Foto: S.Schneider


Samstag, 2. März 2019

Wo sind die nur?



Krümel schaut sehnsuchtsvoll zum Gründach, aber 
weder eine Flo noch eine Finja sind zu sehen. 
Jetzt ist es schon wieder über 90 Minuten her, dass 
Flo und Finja den Garten verlassen haben ...

Und Krümelchen ist es allein so langweilig!

Fotos: S.Schneider


Ach ja


Jetzt ist es bald 2 Jahre her, dass unser Tierarzt uns darauf 
am Teich verbringen konnte 

Und jetzt sitzt an ihrer Stelle eine Flo auf der Bank.

Eine bessere Nachfolgerin hätten wir uns nicht wünschen können.
Und manchmal glaube ich, dass die Maus ihr - von wo auch immer - 
ein paar Tipps für ein angenehmes Katzenleben gibt. Auf jeden Fall
hat uns die kleine Maus in all' den Jahren so perfekt um die Pfote 
gewickelt, dass Flo, Finja und Krümel dank ihr nun schon fast 
den Himmel auf Erden haben 

Fotos: S.Schneider


Mal wieder farblos ...


Nachts sind alle Katzen grau und die 3 Mädels ganz besonders. 
Daher haben wir in der Dunkelheit auch häufiger Probleme 
herauszufinden wer da mit auf der Bettdecke liegt, oder wer 
sich nachts mit wem die Langeweile durch Spielen oder etwas
miteinander Kämpfen vertreibt. Tagsüber, wenn die 3 grauen 
Katzenmädchen aber Teilzeit-Freigängerinnen sind, tragen sie 
normalerweise ein sehr elastisches Halsband. Krümel in Schwarz
Flo hat Blau, und bei Finja habe ich nach dem letzten Halsband-

Doch nur 3 Stunden in den Gärten reichten aus, und Finja 
erschien mal wieder ohne ihr farbiges Kennzeichen im Haus.

Da in der Halsband-Box nun jedoch kein weiteres vorbereitetes 
violettes Band - ohne Glöckchen, dafür aber mit ausgefülltem 
Adressanhänger - lag, war es wieder Zeit für Orange. Allerdings 
dauerte es heute gerade mal 4 1/2 Stunden, bis ihr Halsband 
an der Haustür abgegeben wurde. Diesmal lag es im östlichen 
Nachbargarten. 

Auch wenn einige der Halsbänder den Weg nach Hause finden, 
so wird es wohl allmählich Zeit für Finja & Flo mal ihre Farben 
nachzubestellen. Krümel hat anscheinend weniger Probleme. 
Doch eines ihrer Halsbänder hat Wolfgang versehentlich am 
letzten Wochenende kurz vor Einbruch der Dunkelheit einfach
geshreddert. Solche undurchdringlichen Grünschnitt-Berge 
sind für Krümelchen unheimlich spannend 

Foto: S.Schneider


im Dornengestrüpp


Kein Wunder, dass die 3 grauen Katzenmädchen 

Für Flo scheint es ganz normal zu sein unter den wehrhaften 
Deko-Zweigen des NoName-Ramblers, hindurch zu tauchen. 
Deko im Wandel - der alte Mirabellenzweig und die noch immer 
mit Hagebutten besetzten Ranken sind samt Lichterkette fast 
aus der rostigen Metallschale von der Säule gefallen. Aber abends 
ist die Lichtverteilung nun sogar interessanter als zuvor. Und 
unsere 3 Mädchen finden den Weg durchs Gestrüpp zu ihrem 
Mäuschen-Lausch-Sessel jetzt sogar noch viel aufregender.

Foto: S.Schneider


Ein paar kleine Reste ...


Es ist wirklich ein sonderbares Gartenjahr. Denn 
normalerweise erscheinen im frühen Frühjahr - 
meist schon im Februar, erste kleine Blüten am 
Lungenkraut, dem cremeweißen Beinwell, am 
himmelblauen Gedenkemein, und der Schneeglanz 
zeigt zumindest grüne Spitzen. Stattdessen blüht 
und heute an einem recht grau-kühlem Tag öffnete 
 das Lungenkraut nun endlich die ersten Blüten:

Liegt es am fehlenden Regen, dass es sich so lange Zeit ließ?

Oder ist den Pflänzchen der Standort zwischen Lenzrosenweg 
und dem kleinen Metallteich im Sommer zu sonnig und trocken?

Oder haben ihnen in den letzten Jahren die Nacktschnecken 
so sehr zugesetzt, dass sie sich nicht mehr versamen konnten,
bzw. die auflaufenden Sämlinge dann sogleich ein Opfer 
der gefräßigen Schnecken wurden?

Inzwischen hat sich unser Garten so stark verändert, dass sich 
das Lungenkraut leider wohl nur noch in diesem kleinen Beet 
zwischen Metallteich und Weg halten kann. Aus allen anderen 
Flächen ist es anscheinend verschwunden …

Fotos: S.Schneider


Freitag, 1. März 2019

Jetzt Augentrost für zwei?



'Ach Flo, was hast du denn schon wieder angestellt?'

Unsere Flo ist bisweilen eine zu perfekte Nachfolgerin 
der kleinen Maus. Denn die Maus hatte leider recht häufig 
im Frühjahr oder sogar im Sommer Augenprobleme, die wir 
oftmals mit Augensalbe oder Tropfen behandeln mussten.
Glücklicherweise gab uns unser Tierarzt irgendwann einmal
den Tipp es mit Augentrost-Tee-Kompressen zu versuchen. 
Seitdem konnten wir bei Maus & Allegra Kullertränchendie 
sich häufiger beim Liegen über der Heizung bildeten, oder 
entzündete Augen nach einer ausgiebigen Mausejagd im Efeu 
schnell und unkompliziert behandeln - und somit eine fiese
Bindehautentzündung abwenden.

Und auch meine roten Augen profitieren seit einigen Jahren 
von den Augentrost-Tee-Kompressen, wenn mich mal wieder 
die Hasel- oder Birkenpollen-Allergie zu sehr erwischt. Nur 
meist denke ich viel zu spät an das hilfreiche Hausmittel, 
denn es befindet sich nicht in der Haus-Apotheke sondern 
griffbereit in der Katzen-Medikamenten-Box ...

Also setzte ich morgens Tee für zwei an. Aber zum Glück 
benötigte Flo nach dem Augentrocknen mittels Taschentuch 
keine weitere Behandlung. Und für meine Augen wurde es 
erst am Nachmittag erforderlich, als Flo nach dem x-ten 
Gartenspaziergang extrem kuschelbedürftig war. Denn da 
bracht sie eine geballte Pollen-Ladung in ihrem Fell 
mit nach Hause 

Foto: S.Schneider