Sonntag, 10. November 2019

Mit Füßen getreten ...



Ich staunte nicht schlecht, als ich auf Fotosafari quer
durch unseren Garten vor Friederikes Rosen-Hochbeet 
diesen gefächerten Pilz entdeckte.

der Hochbeet-Umrandung, die dieses ungewöhnliche Pilzgebilde hier
entstehen ließen? Oder war irgendetwas im Mulchmaterial - mit dem 
ich den schmalen Bewirtschaftungspfad vor dem Hochbeet häufiger 
abstreue? Jedenfalls scheint dieser Pilzart die Pflanzgemeinschaft 
Denn das Gebilde breitete sich auf etwa 20cm Fläche aus.

Und da ich mir diesen rehbraunen Pilz gerne einmal auf einem stark 
vergrößerten Foto genauer angeschaut hätte, bat ich Wolfgang näher 
zu kommen, um mit seinem besseren Kameraobjektiv ein weiteres 
Bild von ihm zu machen. Doch mit der Frage 'Wo denn?' - machte er 
einen großen Schritt ins Beet und landete mit dem Fuß leider genau 
auf dem gewünschten Motiv ...

Und das blieb dann davon übrig.

Manchmal ist er eben doch zu groß für diese kleine Gartenwelt. 
Er sollte wohl doch besser bei seinen felligen Miniaturwelten 
auf der Betonfläche bleiben 

Fotos: S.Schneider


Und da dieser namenlose Pilz für mich mal wieder so ein 
ganz besonderes Gartenerlebnis ist, schicke ich ihn zur Linkparty


Swany reicht schon bis zur Eule



Inzwischen habe ich offensichtlich verlernt die Blüten 
unserer weißen Rosensammlung auseinander zuhalten.
Denn im ersten Moment, als ich diesen Blütenbuschel
fotografierte, war ich fest davon überzeugt, dass es 
die Bodendeckerrose Snow Ballet gleich neben dem 

Erst später entdeckte ich dann ihre über 1,5m lange Ranke, 
die sich im Gewirr von wild-wucherndem Grün von der Swany 
bis zur Eule schlängelte.

Foto: S.Schneider


Von den Blättern befreit ...



So früh im Lenzrosenjahr hatte ich noch nie die grünen Blätter 
an den getopften weißen Hellebori entfernt. Zwar sahen viele 
noch ganz gut aus, und nur teilweise zeigte sich an ihnen die 
Schwarzfleckenkrankheit, aber bei dem herrlich milden Wetter 
erachtete ich es heute trotzdem als sinnvoll. Denn schon längst 
sollte dieser Teil meiner Lenzrosen-Sammlung am Lenzrosenweg 
wohnen. Nur, wann kommt es bei uns schon mal wie geplant?

Die befallenen Blätter kamen in den Hausmüll, und die Töpfe 
kommen nun bald wieder ans Haus. Denn an einigen zeigen sich 
bereits Knospen. Leider hatte der Sommer fast ohne Aufsicht 
sie bisweilen arg geschwächt. Nun bekommen sie wieder häufiger 
zerkrümelte Eierschalen, mehr Fürsorge und je nach Wetter 
vielleicht schon bald eine erste Düngung …

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 6. November 2019

Ach Flo ...



… was bin ich froh, Dich wieder in den Händen zu halten, 
Dir die Öhrchen zu wärmen, und dass Du jetzt endlich 
wieder Da bist!

Etwa 1 1/2 Stunden nach unserer Rückkehr war es eine 
schreckliche Vorstellung, dass Flo vielleicht irgendwo 
im Haus verunglückt wäre. Denn erst vor einigen Tagen 
erinnerte ich mich beim Schreiben dieses Posts zufällig 
an das abenteuerlustige Katzenkind Flo, das sogar einmal 
in den Heizkessel geklettert war. Und als wir Flo trotz 
ziemlich verzweifeltem Rufen und Suchen noch immer 
nicht im Haus fanden, schickte ich Wolfgang nochmals
in den Keller, um sicherheitshalber auch im Heizkessel 
nachzuschauen. Aber dort war unsere kleine zierliche 
Graukatze zum Glück auch nicht …


Kurz vor 8 Uhr mussten wir heute früh das Haus verlassen, 
um mit dem Zug nach Berlin zu fahren. Und da zu dem 
Zeitpunkt so gar nicht fest stand, wann wir wieder zurück 
sein könnten, sperrten wir Finja sicherheitshalber getrennt 
von Flo und Krümel oben im Wohn-/Schlafraum ein. 

Denn morgens kurz vor 5 Uhr spannte sich die Lage 
bei uns im Haus allmählich wieder an … 

Finja hat sich zum Glück inzwischen daran gewöhnt 
zusammen mit Wolfgang - oder auch mit mirhäufiger 
eine bis zu 45-minütige Abend- bzw. Nachtwanderung 
an der Leine zu unternehmen. Normalerweise nahm sie 
in den letzten Monaten gegen 16 Uhr - oder auch später 
am Nachmittag, ihr Abendmahl an der Futterbar ein, und 
ging dann allein auf Tour durch die Gärten. Im Idealfall 
erschien sie gegen Mitternacht wieder am Haus. Doch 
im Laufe des Jahres war es dann häufiger auch mal 2 Uhr 
morgens. Im Sommer blieb sie oftmals über 12 Stunden 
verschwunden und kam meist erst zwischen 6 und 11 Uhr 
total hungrig und übermüdet wieder nach Hause. Danach 
kam für uns die schrecklichste Zeit, in der wir recht häufig 
abends oder morgens zum Grundstück der 'Villa Gurke' 
gehen mussten, um sie dort mehrmals zu rufen. Denn sie 
kam immer seltener freiwillig zu uns zurück. Und nur 
manchmal kam sie dann nach einigen bangen Minuten 
aus anderen Gärten der Umgebung freudig auf das 
verlassene Grundstück gehoppelt, so dass wir sie für 

Doch seitdem es den Abendspaziergang an der Leine gibt, 
frißt sie danach noch etwas an der Futterbar, putzt sich 
ausgiebig und legt sich entspannt aufs Bett. Meist wacht 
sie gegen 2 oder 3 Uhr wieder auf, futtert wieder etwas 
und möchte dann alleine ihre Nachtwanderung durch die 
umliegenden Gärten antreten. Je nach Wetter und Laune 
erscheint sie dann zwischen 5 oder gar erst gegen 14 Uhr
 wieder müde und hungrig im Haus.

Daher war schon klar, dass wir mit der Fahrt nach Berlin - 
der ungewohnt langen Abwesenheit und dem langen
Einsperren der 3 Teilzeit-Freigängerinnen - unser inzwischen 
sehr mühevoll erarbeitetes Zusammenleben erheblich 
gefährden würden.

Denn gegen 5 Uhr wollte Finja raus. Sie reagierte 
bald darauf so gestresst auf Flo und Krümel, dass wir sie 
sicherheitshalber allein im Wohn-/Schlafraum einsperrten. 
Das verstand Flo nun überhaupt nicht. Sie stand ständig 
vor der verschlossenen Wohnraumtür und wollte zurück 
in 'ihren' Raum. Krümelchen ergab sich - wie immer, wenn 
es Stress zwischen Flo und Finja gibt - ihrem Schicksal, 
und setzte sich in der Kleiderkammer wieder auf 

Doch, dann saß kurz vor 8 Uhr auch noch Cäsar 
wieder vor der GartentürEr verstand seine kleine 
Katerwelt nun gar nicht mehr. Denn seit Einführung 
der Katzenklingel kann er sich morgens entspannt 
vor die Glastür setzen, damit die Klingel auslösen, 
und schon bald öffnet sich für ihn die Tür zum Haus. 
Er wird zunächst freundlich begrüßt, geht schon mal 
durch den Flur zur Haustür vor und bekommt dort 
auf der Fußmatte des Hauseingangs das Restefutter 
der Mädchen serviert 

Heute kurz nach 8 Uhr, als es nun auch noch richtig 
unangenehm feucht-kalt war, ging die Klingel jedoch 
nicht an. Der Kater saß kläglich maunzend vor der 
abgeschlossenen Gartentür, und von drinnen starrten 
ihn 3 entsetzte Augenpaare an: Finja oben hinter der 
Glasscheibe im Gartenfenster, Krümel saß geduckt 
unter den Stuhl im Treppenhaus, und Flo war beim 
Erscheinen des schwarzen Katers gleich in den Spalt 
des Kellerfensters geflüchtet, um von dort aus den 
Feind ganz genau vor der Tür zu beobachten. 
Irgendwann ergab sich zum Glück der Moment, um 
blitzschnell die Tür zum Garten zu öffnen, dem 
beharrlich wartenden Katertier ein gut gefülltes 
Futterschälchen durch einen schmalen Spalt zu 
schieben und ganz schnell wieder die Tür abzu-
schließen. Jetzt wurde Flo mutig, kam aus ihrem 
Versteck hervor, schlich zur Glasfassade und schaute 
Cäsar beim Fressen zu. Als Cäsars Napf leer war, 
ging er bei dem ungemütlichen Wetter hoffentlich 
sogleich nach Hause auf sein Sofa.

Finja saß noch immer oben im Gartenfenster. Krümel befand 
ein feuchtes, waschreifes Handtuch im Schiffskeller plötzlich 
als Liegeplatz ideal. Und Flo lief wie ein Tiger im Käfig im 
restlichen Teil des Hauses umher - so, als ob sie irgendwo 
einen Weg nach draußen suchte, und maunzte die ganze Zeit
ziemlich verzweifelt 'Ich will raus!'.

Ausreichend Futter, Wasser und saubere Katzenklos gab 
es in beiden Katzen-'Abteilen' des Hauses, und wir mussten 
nun endlich los …


Um 22:15 Uhr, stellte ich dann endlich mein neues 
gebrauchtes - und schon so lange ersehntes – Ersatz-
Traumauto vor unserem Haus ab. Und wir freuten uns 
nach der langen anstrengenden Rückfahrt auf unsere 
warme Pizza, die wir noch weit vor Hannover bestellt, 
und auf dem Heimweg abgeholt hatten. Wir hofften, 
dass wir unsere erste warme Mahlzeit des Tages trotz 
der so lange vernachlässigten Katzenmädchen noch 
lauwarm genießen könnten. Doch dann kam alles 
anders als geplant:

Krümel begrüßte uns freudig beim Öffnen der Schiebetür 
zum Schiffskeller. Finja war sichtlich erleichtert, als 
Wolfgang zu ihr in den Wohnraum ging, und sie sogleich 
ihr Lieblingsfutter "Hühnchen in Suppe" von ihm serviert 
bekam. Vor lauter Aufregung durch das allein Eingesperrt-
sein hatte sie in den 14 1/2 Stunden offensichtlich nichts 
mehr gefressen. Deshalb brauchte sie gleich noch einen 
weiteren Minibeutel als Nachschlag. Als sie gesättigt war, 
blieb sie unausgeglichen, begann Krümel anzugreifen 
und knurrte auch uns an. Wolfgang nahm sich daher nur 
rasch ein Stück Pizza, zog seine Jacke wieder an, griff 
sich Flex-Leine und Taschenlampe, um mit Finja ganz 
schnell auf Nachtwanderung zu gehen.

Während Wolfgang mit Finja über eine Stunde 
spazieren ging, suchte ich weiter nach Flo. Es war mehr 
als ungewöhnlich, dass uns die kleine Katze nicht sogleich 
mit vorwurfsvollem Maunzen hinter der Tür empfing. 
Bei der Suche folgte mir Krümelchen in den Keller und
 flitzte dabei wild umher. Sie musste nun ganz dringend 
ihren Bewegungsdrang im ganzen Haus ausleben. Im Vorrats-
keller angekommen, wunderte ich mich plötzlich über 
den ungewöhnlichen Durchzug und die durcheinander 
gewirbelten Ölflaschen auf dem Regalbrett direkt darunter. 
Zum ersten Mal war der drehbare Stein im Glasbaustein-
Kellerfenster weiter als sonst üblich geöffnet. Ein idealer 
Eingang für Mäuse, um vom aufgeschichteten Totholz-
Haussockel auf dem Südhof ganz bequem in den Keller 
zu gelangen. Daher drehte ich den Stein schnell wieder 
zurück in die Ausgangsstellung, bis nur ein winziger 
Belüftungsschlitz offen blieb.

War unserer Haus-Mitbewohnerin oder ihrem Partner 
Flo vielleicht beim Öffnen der Kellertür aus dem Haus 
entwischt? Nein, dann hätten wir sicher eine Nachricht 
von ihnen erhalten. Ich war ratlos. Inzwischen waren 
Finja und Wolfgang wieder zurück. Etwa 15 Minuten 
später, als ich bereits erschöpft im Bett lag, schickte 
ich Wolfgang nochmals in den Keller, um den oben 
genannten Heizkessel zu inspizieren. Und plötzlich 
erinnerte ich mich wieder an den ungewöhnlich weit 
geöffneten Stein im Kellerfenster. Sollte sich Flo durch 
den noch nicht einmal katzenkopf-breiten Spalt nach 
draußen geschlängelt haben? Schließlich hatte sie als 
aus der Katzenkinderstube unternommen. Schnell ging 
Wolfgang nun zur Gartentür, um die Katzenklingel 
aufzustellen. Und da erwartete ihn schon eine aufrecht 
stehende Flo aufgeregt maunzend an der Scheibe.

Wortlos schlich sie geradewegs zur Futterbar, fraß 
die Näpfe leer und kam sogleich unter die wärmende 
Leuchte ins Bett. Unsere kleine Ausbrecherkönigin ...


Fotos: W. Hein


Dienstag, 5. November 2019

Morgens am Wiesenrand



Ein erstaunlich entspannter Morgen: Flo und Krümel waren
 seit 7:30 Uhr im Garten unterwegs. Und etwa 5 Minuten später 
stand auch Finja der Sinn nach einem Spaziergang. Doch heute 
ging sie es wesentlich gelassener an. Sie schaute mal hier, 
schnupperte da, wanderte zur Garage und wieder zurück. 
Und erst nach einiger Zeit schlenderte sie gemütlich zur 
südlichen Grenze, um im Nachbargarten zwischen unserem
 Maschendrahtzaun und der hohen Holz-Sichtschutzwand 
die Katzen-Autobahn gen Osten zu nehmen 

Ja, und auch in unserem Wildwuchsgarten liegt noch 
reichlich Laub vor dem Treppenhaus und in der Wiese. 
So, wie jedes Jahr um diese Zeit. Nur den Weg zur Garage 
und die Fläche vorm Haus, könnte ich demnächst mal 
wieder fegen. Doch bis die Korkenzieherweide all' ihre 
Blätter abgeworfen hat, vergeht noch viel Zeit. Und 
im Moment benötige ich das Laub auch noch nicht 
so dringlich als Winterschutz-Material.

Foto: S.Schneider


Ich gebe zu, dass ich zur Zeit etwas amüsiert bin, denn 
im Bloggerland häufen sich die Beiträge und naturnahen 
Meinungen über weniger 'saubermachen' und das lieber 
mehr stehen lassen im herbstlichen Garten, sowie über 
das nützliche Laub. So konnte ich bei 'Günstig Gärtnern
vor einigen Tagen etwas zum Thema 'Was ist winterfest?'' 
lesen. Auf dem Blog 'Ein Garten in der Steiermark' gab es 
Ende Oktober den Post 'Blätterregen'. Und bei 'Ein Fach-
werkhaus im Grünenfand ich heute malerische Laubbilder 
und dazu einige Tipps.

Schade, dass ich mich seit einigen Jahren nicht mehr traue 
das zusammengerechte Blutbuchenlaub aus dem nördlichen 
Nachbargarten abzunehmen. Damals, im Herbst sah es wirklich 
herrlich aus, wenn eine dicke rot-braune Laubschicht auf all'
den Flächen zwischen den Stauden verteilt wurde, und dadurch 
eine gewisse Ruhe und Ordnung in den Garten brachte. Doch 
leider sucht nicht nur nützliches Getier Schutz in dem Laub. 
Vermutlich haben wir uns noch zusätzlich zu unserem eigenen 
Zeckenproblem ein paar erwachsene Zecken, die winzigen 
Nymphen und vor allem auch die kaum sichtbaren Zeckenlarven 
damit in den Garten geholt. Doch trotzdem tut es mir jedes Mal 
wieder weh, wenn das Buchenlaub im Dezember von unseren 
Nachbarn vom Rasen und den Wegen grob zusammengerecht 
wird, und im extra dafür bestellten Container landet ...


Montag, 4. November 2019

Das Katzenhaus ...


… unter dem Küchentisch:

Genau so hatte ich mir das vorgestellt, als ich Wolfgang heute 
beim Räumen und Sortieren in der ehemaligen Kleiderkammer 
vorschlug das unhandliche Massivholz-Puppenhaus einfach als 
Katzenhaus unter den Küchentisch zu stellen. Denn in ziemlich
beengten Wohnverhältnissen führen diverse Sammlungen im 
Zusammenleben mit 3 unternehmungslustigen Katzen bisweilen 
zu kuriosen Einrichtungsideen. Doch meine Idee kam schon bald 
gut an. Finja inspizierte sogleich die Veränderung im Raum, und 
wenig später saß Krümelchen ganz selbstverständlich mittendrin.

Was für eine Veränderung im Vergleich zu dem noch 

Kurz nach dem Einzug der drei Mädchen brauchten wir
 links zwischen den beiden Südfenstern ein Regal für die 
immer noch wichtigen Saurier-, Motorsport- und Garten-
bücher. Denn vieles musste plötzlich katzenkindersicher
 im Schrank verstaut werden. Und Anfang letzten Jahres
kam rechts eine große Kratzwand hinzu, um Kofferecken
Stuhl-Rückenlehnen und Wände zu etwas schonen. Nun 
verdeckt das Katzenhaus gekonnt das dahinter befindliche 
Katzenklo. Ich hatte so sehr gehofft, dass wir das Klo nach 
Doch da wir nachts beim Warten auf Finja so manches Mal 
Krümel im Wohn-/Schlafraum einsperren, ist ein kleineres 
Katzenklo hinter dem Küchentisch weiterhin erforderlich.

Fotos: S.Schneider


Samstag, 2. November 2019

Katzenspuren


… oder warum wir seit 1 1/2 Jahren zusätzlich
für unsere 3 Teilzeit-Freigängerinnen eine große 

Nein, Krümelchen ist nicht die Kofferecken-Zerkratzerin
Sie stand heute am frühen Nachmittag nur recht dekorativ 
vor den Koffern. Finja, die Übeltäterin - lag derweil ganz 
gemütlich rechts neben dem Kofferstapel in der Gardine. 

Leider kam Finja trotz all' der Kratzangebote im Raum 
schon als kleines Katzenkind auf die tolldreiste Idee 
statt der großen Bodenkratzmatte vor dem Katzenfenster 
auch an den Lederecken der Koffer ihre Krallen zu 
bearbeiten. Und erst vor einigen Tagen hatte ich sie 
wieder einmal dabei ertappt, sogleich geschnappt 
und an eine Ecke der großen Kratzwand gestellt. Aber 
ab und an muss sie trotzdem mal wieder die Koffer 
für sich markieren …

Und abends, als mir Flo - eigentlich schon viel zu müde - 
in den Keller folgte, erfuhr ich nun auch endlich, wer sich 
an der Rückseite unseres Warmwasserspeichers betätigt: 
Flo stand ganz selbstverständlich auf den Hinterpfötchen 
zwischen Heizkessel und der Kellerwand und kratzte 
 genüßlich am oberen Ende der dicken Styrodur-Isolierung. 
Inzwischen gibt es dort schon ein 'nettes' tiefes Kratzdekor. 
Und so manches Mal musste ich zwischen dem isolierten 
Speicher und der Wand den Besen schwingen, um all' die 
fisseligen grünen Kratzschnipsel von den Fliesen zu fegen. 

Aber zum Glück sind die gefährlichen Zeiten wohl vorbei, 
als Flo von hinten auf den Warmwasserspeicher sprang, 
zwischen den Elektrokabeln und Anschlüssen eine Lücke 
neben dem Gasbrenner fand, und plötzlich hinter den 
Lüftungsschlitzen der Heizkesseltür kläglich maunzte. 
Dort konnte ich sie damals unbeschadet nach dem Öffnen 
der Tür nach vorn herausziehen. Es hätte aber auch für Flo 
und die Heizung ganz anders verlaufen können: Denn bei 
der Heizungswartung erzählte mir unser Installateur, dass 
es schon Fälle gab, bei denen junge Katzen auf der Suche 
nach neuen Abenteuern den Heizkessel stillgelegt hätten.

Foto: S.Schneider


Freitag, 1. November 2019

Ach, wie ist das schön!



Seit heute ist unser Gartenblick endlich wieder so, 
wie er früher einmal war - mit Katze auf Kissen …

Maus - und vor allem Allegra lagen fast ihr Leben lang 
Und seit heute ist es nun ganz plötzlich Krümels Platz, 
von dem aus sie in den Garten schaut.

Lag es wirklich nur am falschen Kissen? Denn, nachdem 
wir Anfang August 2017 durch einen Ratten-Kurzbesuch 
plötzlich eine Flohplage in Allegras Keiderkammer bekamen, 
wurden die 4 dicken Federkissen zunächst einmal luftdicht 
in Tüten verpackt und ganz schnell in die Garage verbannt. 
Drei dieser Kissen lagerten damals nämlich ganz in der Nähe 
von Allegras Lieblingsnest unter der Heizung hinter den Hänge-
ganzjährig beheizte Kleiderkammer war der perfekte Patz 
für unsere alte graue Hausdame. Vor allem dann, wenn sie 
mal wieder ganz ungestört sein wollte. Daher hatten wir 
unser Parasitenproblem auch viel zu spät bemerkt: Beim 
Saubermachen und Einrichten des Katzenkinderzimmers, 
kam Allegra nach langer Zeit plötzlich wieder die Treppe 
hoch in den Wohn-/Schlafraum und genoss den früher 
so beliebten Patz im Küchenfenster. Und da sah ich dann 
zufällig einige kleine bräunliche Krümel auf dem frischen 
Fensterlaken. Ausgerechnet 3 Tage später zogen schon 
Flo und Finja bei uns ein 

Foto: S.Schneider


Übrigens sind ein Teil der Links nur für geladene Leser 
von unserem zur Zeit leider noch immer 'geheimen' Blog 
'Maus, Allegra und andere Katzen …' zu sehen.


Mach mal das Licht aus!



hell oder dunkel, warm oder kälter …

Eine kleine Flo muss sich entscheiden. Vielleicht hätte sie 
im Moment gerne dunkle Wärme. Alternativ könnte sie auch 
aufstehen, und sich etwas entfernt von der Wärmequelle 
neben mir aufs Bett legen. Aber dazu war sie nach diesem 
langen aufregenden Gartentag anscheinend viel zu müde.

Foto: S.Schneider