nun doch wieder eine schlaflose Nacht beschert hatte
und erst gegen 9 Uhr morgens nach Hause kam,
wollten wir sie abends nicht mehr alleine rauslassen.
Gegen 20:15 Uhr wurde sie jedoch so knurrig und
schlecht gelaunt, dass es mal wieder allerhöchste Zeit
Doch heute war es natürlich schon so dunkel, dass
es recht schwierig geworden wäre Finja bei all' ihren
kleinen Abenteuern in den dunkelsten Ecken aus den
Leinenverwicklungen zu befreien. Denn Nachtfalter,
Mäuschen und Markierungen von allerlei Getier sind
auch bei einem Katzenspaziergang an der Leine von
größtem Interesse. Wie gut, Wolfgang hatte noch
rechtzeitig die Taschenlampe in seine Jacke gesteckt,
bevor wir loszogen. Denn heute waren für Finja die
langen Hecken und besonders auch die Rasenflächen
in den Vorgärten der Reihenhäuser ganz besonders
aufregend.
Und natürlich auch wieder die Fußwege! Sich mitten
auf den Weg zu werfen, sich freudig hin und her zu rollen,
das ist Finjas liebste Beschäftigung bei einem gemeinsamen
Spaziergang. Und wenn sie dann noch ausgiebig am Boden
gekrault wird, ist das Katzenglück perfekt.
Im Gegensatz zu den vorhergegangen Leinengängen
alleine laufen. Erstaunlicherweise kamen wir auch gar
nicht so weit wie sonst. Und nach etwa 45 Minuten trat
sie freiwillig den Heimweg bis zur Haustür an.
Fotos: S.Schneider