Sonntag, 27. Oktober 2019

Wenn der Herr mit seiner Katze ...


… schon mal vorgeht:

Aus der Haustür raus, den Vorgarten links liegen lassen und 
zielstrebig nach rechts. Nun wollte Finja aber wirklich 
ganz schnell raus. Und sie wußte auch ganz genau, wo sie 
heute Spazierengehen wollte …

Foto: S.Schneider


ganz nah und kuschelig


Finja entwickelt sich jetzt anscheinend immer mehr 
zur Kuschelhöhlen-Katze. Denn als Wolfgang sich 
morgens aus dem Bett erhob, schlüpfte sie sogleich 
unter die Bettdecke an den vorgewärmten Platz, und 
war die nächsten 4 Stunden nicht mehr zu sehen.

Und als ich ihr abends gegen 20 Uhr die Decke anlüpfte, 
nahm sie das Angebot freudig an:

Bitte nicht stören!

Aber so ein unscharfes Handyfoto von der trauten Zweisamkeit 
musste dann doch sein ...

Foto: W.Hein


Samstag, 26. Oktober 2019

Das Mauswiesel ist wieder da!


Wenn Flo plötzlich im Bett die Öhrchen spitzt …

unser Haus-Mauswiesel jetzt wieder über dem Bett.

Foto: S.Schneider


Wäschepause


So hatte ich mir das nicht vorgestellt: 
2 Körbe voller Wäsche, die ich mal eben schnell 
in der Kleiderkammer zusammenlegen wollte …

Aber bevor ich soweit war, war plötzlich 
ein Wäschekorb mit Krümel belegt.

Also musste ich nach der ersten Wäscheladung 

Fotos: S.Schneider


Dann doch wieder Garten ...


Es dauerte keine 10 Minuten bis Krümel die zweite Wäschewanne
freigegeben hatte, denn allein wollte sie dort wohl nicht sein.


Foto: S.Schneider


Efeu-Knospen


Während es an der Südseite der Korkenzieherweide schon 
vor 2 Wochen im Efeu wieder brummte und summte, ...

sind die Blütenkugeln im Schatten noch knospig.

Wie gut, dass die Fluginsekten hier in der Weide 
durch die besonnten bzw. schattigeren Bereiche 
über einen längeren Zeitraum Nahrung erhalten.

Fotos: S.Schneider


Und wer nun mal genauer schauen möchte, welche Insekten 
auf Efeublüten fliegen, der sollte jetzt zum Blog 'Günstig Gärtnern
wechseln. Denn dort brummte und summte es bereits im September 
an den 'Kugeln am Stiel' 


Wo ist meine Wanne?


irgendwann ziemlich müde. Krümel kam also zurück 
ins Haus und wollte sich gerne wieder dort hinlegen, 

Doch die beiden Wäschewannen waren plötzlich weg.

Unsere Kleiderkammer sieht nach dem Tod von Allegra 
im hinteren Teil noch immer ziemlich wüst aus. Denn 
Winter 2017 als Lagerraum für kleine Mäusewelten genutzt
Und so gibt es dort ein wildes Gemisch aus Kartonstapeln, 
Gartenkleidung in Taschen und nachgenutztem Versand- 

Foto: S.Schneider


Im Schein der Taschenlampe ...


Da Finja uns nach einigen recht entspannten Tagen 
nun doch wieder eine schlaflose Nacht beschert hatte 
und erst gegen 9 Uhr morgens nach Hause kam, 
wollten wir sie abends nicht mehr alleine rauslassen. 
Gegen 20:15 Uhr wurde sie jedoch so knurrig und 
schlecht gelaunt, dass es mal wieder allerhöchste Zeit 
für einen gemeinsamen Abendspaziergang war 

Doch heute war es natürlich schon so dunkel, dass 
es recht schwierig geworden wäre Finja bei all' ihren 
kleinen Abenteuern in den dunkelsten Ecken aus den 
Leinenverwicklungen zu befreien. Denn Nachtfalter, 
Mäuschen und Markierungen von allerlei Getier sind 
auch bei einem Katzenspaziergang an der Leine von 
größtem Interesse. Wie gut, Wolfgang hatte noch 
rechtzeitig die Taschenlampe in seine Jacke gesteckt, 
bevor wir loszogen. Denn heute waren für Finja die
 langen Hecken und besonders auch die Rasenflächen 
in den Vorgärten der Reihenhäuser ganz besonders 
aufregend.

Und natürlich auch wieder die Fußwege! Sich mitten 
auf den Weg zu werfen, sich freudig hin und her zu rollen, 
das ist Finjas liebste Beschäftigung bei einem gemeinsamen
Spaziergang. Und wenn sie dann noch ausgiebig am Boden 
gekrault wird, ist das Katzenglück perfekt.

Im Gegensatz zu den vorhergegangen Leinengängen 
wollte sie heute kaum getragen werden, sondern lieber 
alleine laufen. Erstaunlicherweise kamen wir auch gar 
nicht so weit wie sonst. Und nach etwa 45 Minuten trat 
sie freiwillig den Heimweg bis zur Haustür an.

Fotos: S.Schneider


Freitag, 25. Oktober 2019

entspannte Rückenlage



Morgens im Bett - eine Flo lang ausgestreckt.

Foto: S.Schneider


Klingelalarm


Was für ein aufregender Morgen …
Um 5:14 Uhr durfte Finja endlich alleine in den Garten. 
2 Stunden später wurden Flo und Krümel dann ebenfalls 
so unruhig, so dass ich auch ihnen die Tür zum Garten 
öffnete. Und da Krümelchen oftmals die Angewohnheit hat 
freudig maunzend alle paar Minuten rein oder raus zu laufen, 
entfernte ich schnell die Katzenklingel vor der Gartentür. 
Denn der Daueralarm wäre in den frühen Morgenstunden 
kaum zu ertragen gewesen. Und da im schlimmsten Fall 
nun bald auch ein Cäsar hereinspazierten würde, um mal 
wieder die Futterbar zu stürmen, durfte schon jetzt 
die Tür zum Garten einen Katzenspalt breit aufbleiben. 

Denn ich hatte ganz bestimmt nicht erwartet, dass 
bald darauf Krümelchen ihren Beuteruf ausstieß und mich 
mit einem Mäuschen im Maul im Treppenhaus erwartete. 
Wahrscheinlich führte ihr erster Weg sogleich in die Wiese 
am Haus, wo sie gestern Abend Finjas verschlepptes 
Mäuschen fallen ließ …

Also wurde Krümel wieder geschnappt und samt Maus 
vor die Tür gesetzt. Das Mäuschen entwischte bald darauf 
unter die Rose am Steg. Und ich stellte wegen der wieder 
verschlossenen Gartentür erneut die Katzenklingel auf. 
Doch es dauerte nicht lange, bis es permanent an der Tür 
bimmelte. Krümel hatte die Maus anscheinend aus ihrem 
Versteck herausgefischt, zur Tür getrieben und bat nun 
mit der Maus im Maul um Einlaß. Das Katzenspiel mit dem 
immer wieder flüchtenden Mäuschen war nicht zu ertragen. 
Und so schnappte ich mir schon bald die eifrige Mäusejägerin, 
die Maus entwischte abermals, und Krümel bekam Hausarrest.

Etwa eine Stunde konnte ich Krümelchen nach diesem 
kurzen Jagdabenteuer noch im Haus halten, aber dann 
musste sie ganz dringend raus und weitersuchen.

Wieder gab die Klingel mehrfach Daueralarm, denn 
zwischen der Gießkanne, der Zinksäule und den 
Windlichtern am Haus hatte sich die Maus auch 
häufiger versteckt. Also die Klingel wieder weg. 

Krümelchen war noch einige Zeit am Haus beschäftigt. 
Aber die Maus hatte sich anscheinend nun unerreichbar 
unter dem Steg verkrochen. Und irgendwann schweifte 
Krümels Blick immer mehr in die Ferne des Gartens.

Also wieder Klingel raus, und Tür zu.

Zwischenzeitlich kehrte Finja von ihrer Morgenrunde heim, 
und schon bald klingelte Krümel wieder an der Gartentür

Fotos: S.Schneider