Dienstag, 9. April 2019

Die Baumpäonie zeigt weiß



Also damit hätte ich heute beim Gartenspaziergang 
wirklich noch nicht gerechnet. Schon jetzt zeigt sich 
an einer der 6 Baumpäonien-Knospen etwas Weiß.

Aber nach den Bildern vom 15. März 2019 ist es eigentlich 
doch nicht verwunderlich, dass sie jetzt schon so weit ist.

Wie gut, dass ich vor einigen Tagen den knorrigen und 
fast am Boden liegenden Strauch etwas aufgerichtet habe.

Im Schatten der Magnolie zieht er sich berechtigter-
weise immer wieder weit nach vorn zum Licht …


Fotos: S.Schneider


Große Sternmiere



Zarte Blüten auf zerbrechlichen Stengeln.

Doch in diesem Jahr klettern sie besonders hoch.

und schützt sie vor dem ausufernden Beinwell-Feld …

Fotos: S.Schneider


Ideal für Hummeln ...


… zum Tummeln:

Aber fast keine kommt.

Früher, als es noch den herrlichen Efeu-Apfelbaum 
und die üppige Mirbelle gab, haben wir den Beinwell 
zu Beginn unseres Wildwuchs-Blogs als 'Bienenweide 
im Schatten' bezeichnet. Damals - im Frühjahr 2007 
blühte er auch schon im April. Obwohl seine Blütezeit 
auch recht häufig erst im Mai lag. Und ob die üppigen 
Beinwell-Felder im April 2015 noch gut von den Bienen 
besucht wurden, daran kann ich mich leider nicht  
erinnern. Aber schon oft hatte ich in den vergangen 
Jahren festgestellt, dass es trotz idealer Wetter-
bedingungen immer weniger Blütenbesucher gab.

Dieser Beinwell scheint jedenfalls eine Kreuzung aus unseren 
niedrigen creme-roten und den weiß-blauen Blütenglocken 
zu sein. Und diese Variante haben wir entweder den Hummeln 
oder den Bienen zu verdanken.

Besonders reizvoll ist, dass es zwischen den Beinwell-
Varianten noch immer eine ungewöhnliche räumliche 
Trennung gibt. Denn der Ast vom zusammengebrochen 
Efeu-Apfelbaum bildete plötzlich eine Schranke zwischen 
dem vorderen Sämling und dem dahinterliegenden Feld.

 Nur hier, wo vor einiger Zeit noch Nieswurzkinder wohnten,
und Viridiflora noch auf ihren Umzug wartet, da könnten sie 
einen Sommer lang ineinander wachsen …

Fotos: S.Schneider


Elfenblume an Sonnenröschen



Im Schatten der Kübelpflanzen haben sich binnen weniger Tage 
die hellgelben Elfenblumen entwickelt. Normalerweise brauchen
die Blätter etwas länger. Aber auch sie können es kaum abwarten.

Jetzt muss sich das Sonnenröschchen sputen, denn sonst 
wird es bald von den rötlich-grünen Blättern überwuchert.

Fotos: S.Schneider


Weiß vor rot-braunen Knospen


Jedes Jahr ist es ein anderes faszinierendes Schauspiel
wann die Sauerkirsche blüht und in welchem Stadium 
sich die Blutbuche im Nachbargarten dann befindet ...

Heute steht unsere Sauerkirsche in voller Blüte 
und die Blutbuche hat auffällig pralle Blattknospen.
So schade, dass trotz perfektem Flugwetter nur ab 
und an eine Hummel unseren Obstbaum entdeckt.

Foto: S.Schneider


ungepflegtes Blühwunder



Dieser herabhängende Zweig unserer Zwetschge 
sollte eigentlich schon im Winter verschwinden.

Auch diese unteren Triebe stören mich schon lange 
am efeubewachsenen Stamm.

Aber auch wenn es hier zwischen Efeu & Hedi Grimm Rose
 jetzt ziemlich wild aussieht, möchte ich dieses Blütenmeer 
im Moment nicht missen.

Doch unten herum bekommt die Zwetschge gleich 
nach der Blüte dann endlich den geplanten Formschnitt. 
Schließlich kam es uns auf den Ertrag bei diesem alten - 
mit dem Garten geerbten Baum nie an. Und oben in der 
Baumkrone müssen wir wohl noch etwas länger abwarten, 
wie sich die Äste im Laufe des Sommers entwickeln. 
Denn von dem Einschlag der alten mächtigen Kiefer, die 
uns Friederike aus dem Nachbargarten links auf sie warf, 
hat sie sich noch immer nicht gut erholt.

Und auch hier, bei dieser überschäumenden Blütenpracht,
schaue ich lange nach oben und sehe trotz herrlich warmem 
und fast windstillem Wetter so gut wie keinen Flugverkehr. 
Nur unten im Beinwell tummeln sich ein paar Hummeln ... 

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 7. April 2019

Bevor die ersten verblühen ...



Doch, hier fühlen sich die frühen violetten Aurikeln 
auch wohl … 

Ich hatte vor einigen Wochen noch einen weiteren Topf 
aus dem Wintergarten meiner Mutter mitgenommen. 
Denn die Aurikel-Leiter unter der Korkenzieherweide 
im Braunschweiger Garten konnte eigentlich schon im 
letzten Jahr keine weiteren Töpfe mehr aufnehmen. 

Nur schade, dass es bei diesem warmen Frühlingswetter 
wahrscheinlich nicht mehr lange dauert, bis die ersten 
Blüten an ihnen verwelken.


Doch ein Kind von 'Merlin Stripe' und 'Café de Lait' 
stehen in der 2. Etage meiner kleinen Aurikel-Leiter 
schon in den Startlöchern. Und nach der Blüte hole 
ich mir für die untere Etage der Leiter noch ein paar 
Aurikel-Ableger aus dem Garten meiner Mutter …

Fotos: S.Schneider


Als ob es kein anderes Gras gibt ...



Hätten wir damals vor über 20 Jahren geahnt, wie beliebt 
alle Arten von Grünzeug für unsere grauen Katzen sind, dann 
wäre diese sehr scharfkantige und ausbreitungswütige Segge 
wohl niemals in unsere Teichlandschaft gekommen. Aber nun 
ist sie da, und lässt sich auf dem hinteren Hochbecken nur 
mit extrem hohem Aufwand wieder ausrotten.

Nicht nur Maus & Allegra verlockte ausgerechnet dieses frische 
zähe Grün immer wieder zum Grasen. Auch Krümelchen und
ihre beiden Schwestern können nicht davon lassen. Dabei 
haben sie reichlich Katzengras im Haus. Und ich habe extra 

Fotos: S.Schneider


kommen und gehen ...



Die Sauerkirsche fing heute früh mit einer ersten Blüte an,

Foto: S.Schneider


paarweise ...


Schon vor einigen Tagen machte es am kleinen Metallteich 
häufiger Platsch, wenn ich den Steg verließ und gleich darauf 
den mittleren Teil des Gartens betrat. Und auch unsere drei 
Katzenmädchen mussten häufiger ziemlich genau am kleinen
Teich nachschauen …

Heute - am frühen Nachmittag konnten wir nun auch von 
unserem Sitzplatz vor dem Treppenhaus erahnen, warum 
Flo & Finja seit einigen Tagen ständig neben den beiden 
Lenzrosen-Töpfen in den Teich schauten:

Links neben dem Igelkolben sonnten sich an der Steilwand 
ein kleiner und ein ziemlich großer Frosch - meist saßen sie 
dabei ziemlich dicht beieinander.

Also hat es auch hier mal wieder Vorteile, wenn Plan 
und Wirklichkeit so gar nicht zueinander passen … 

Denn eigentlich sollte schon vor 2 oder 3 Wochen die 
noch von früher vorhandene Teichpumpe mit dem Filter 
für ein paar kleine Schwarmfische installiert werden. 
Aber wegen der Teichmolche hatten wir ohnehin ein 
ungutes Gefühl. Denn bei diesem älteren Pumpenmodell 
wurden ab und an Molche eingesaugt, oder die Tierchen
 verkrochen sich ungünstig im Pumpenkörper. Außerdem 
musste diese Baumarkt-Pumpenvariante im Laufe eines 
Sommers häufiger zum Reinigen aus dem Teich geholt 
werden. Es gab damals also gute Gründe auf ein teureres 
und nahezu wartungsfreies Modell umzusteigen. Nur das 
ging uns im Winter 2010/2011 dann mal kaputt.

Und nun haben unsere Katzenmädchen vorerst 
auch genug anderes Teich-TV!

Fotos: S.Schneider