Sonntag, 30. März 2025

Heute vor 8 Jahren ...

 ... gab unsere kleine Maus kurz nach Mitternacht einen letzten lauten Maunzer im Bett von sich, atmete aus - und hatte es danach geschafft.


Erst am frühen Morgen hob Wolfgang den leblosen kleinen Körper aus unserem Bett, und brachte sie auf ihr Schaffell in den grünen Sessel im Treppenhaus. 

Denn vielleicht wollte sich Allegra noch von ihr verabschieden. 

Doch nach all' den gemeinsamen Jahren, die Maus & Allegra bei uns zusammen verbrachten, waren wir sicher, dass sie zumindest ahnte, was in der Nacht geschehen war ...

Einige Stunden später wollten wir Maus in ihrem Garten begraben. Und wickelten sie in ihr geliebtes Schaffell ein.

Mit dem damals extra für die Katzenmädchen angeschafften Schaffell war sie am 9. November 2001 ins Haus gekommen, ...

... und verließ damit am 30. März 2017 für immer das Haus. 


Sie bekam am frühen Morgen im Hochwald - dort wo sie immer so gerne den Mäuschen lauschte, ihr Grab.

Und eine ihrer so wichtigen alten Kratzmäuse ...

wurde es im Laufe des Tages ihr Grab-'Stein'.

Fotos: S.Schneider


3 Kommentare:

Ein Garten in der Steiermark hat gesagt…

Ach, was für ein stiller, liebevoller Abschied...
Deine Zeilen haben mich sehr berührt – man spürt in jeder einzelnen, wie tief die Verbindung zu eurer Maus war und wie viel Platz sie in eurem Leben und Herzen eingenommen hat.

So ein kleiner, pelziger Begleiter wird mit den Jahren ein Teil der Familie – fast wie ein leiser, aber treuer Schatten, der immer da ist. Und wenn er dann geht, bleibt diese eigenartige Stille zurück, die niemand anderes so füllt wie eben genau dieses eine Tier.

Wie schön und tröstlich zugleich, dass sie in ihrem Schaffell gehen durfte – eingehüllt in etwas, das sie ihr ganzes Leben begleitet hat. Und dass ihr ihr ein Stück Heimat mitgegeben habt: den Hochwald, die Kratzmaus, den Lieblingsplatz... Es klingt nach einem wirklich würdevollen und liebevollen Abschied.

Und Allegra – sie wusste es sicher. Tiere haben dieses besondere Gespür. Vielleicht war es kein Zufall, dass sie sich nicht mehr verabschieden musste, weil sie schon längst verstanden hatte, dass Maus jetzt woanders weiterzieht.

Danke, dass du diesen sehr persönlichen Moment geteilt hast. Manche Seelen hinterlassen winzige, aber leuchtende Spuren – und man merkt, dass Maus genau so eine war.

Ganz liebe, mitfühlende Grüße

SchneiderHein hat gesagt…

Danke für Deine Zeilen, denn sie motivieren mich den Post doch noch - wie heute früh eigentlich geplant - um einiges zu ergänzen. Doch irgendwie fehlte heute früh die Kraft und noch ein Foto von den 2 Büchern, die ich in der Gegenwart der Maus damals las, als sie sich allmählich von ihrem Erdendasein verabschiedete ...
Und da ich endlich auch noch die Magnolie posten wollte, schob ich sie hier, auf Insta und YouTube ein. Denn bei so einem ekelig feuchten grau-kalten windigen Wetter tat Vogelgezwitscher mit ersten Sonnenstrahlen so gut :-)
Nun ist es schon spät, und ich bin vom Tag ziemlich platt. Außerdem habe ich das Bücherfoto zwar gemacht, aber noch nicht ausgewählt und bearbeitet. Dieses Hin und Her zwischen den Betriebssystemen, Geräten und Accounts nervt bisweilen. Vielleicht findet die Ergänzung vom Leben mit der Maus nun erst morgen statt.
Und die restlichen Entenvideos in der Insta-Story verschiebe ich nun zum Ende der nächsten Woche. Ab morgen oder Dienstag gibt es noch ein anderes hoffentlich erfreuliches Thema, dass uns zur Zeit noch beschäftigt :-)
LG Silke

SchneiderHein hat gesagt…

So, nun gehe ich es langsamer an. Die Ergänzungen für diesen Post mit der Maus liegen mir noch immer am Herzen. Doch bedingt durch die Ausstellung im Museum, fehlt mir im Moment die Zeit - und auch die nötige Ruhe.
Vielleicht nehme ich die Arbeit an diesem Post erst im Mai wieder auf - oder fange dann sogar noch einen zweiten Post zu diesem Thema hier an. Denn damals war ich leider kaum bzw. gar nicht in der Lage noch das zu schreiben, was ich mir bereits in den letzten Tagen vor dem Tod der Kleinen Maus vorgenommen hatte. Es gab in der Zeit so viele bewegende und intensive Momente. Und so traurig das alles war, so möchte ich die Erfahrungen mit ihr nicht missen. Und es war so schön, dass mich manche bei dem Vorgehen unterstützen - oder mir zumindest nicht ein schlechtes Gewissen eingeredet hatten, dass wir die Maus 'einfach' in ihrem Tempo sterben ließen ...