Es gab noch so viel KI-Material, das nicht in das offizielle Weihnachts-Video passte. Hier also der Nachschlag zum geheimen Leben von Santa und den Elfen.
Beim Testen der KI ist es spannend, was die KI macht … und was sie nicht macht.
Einige weitere Beispiele:
Eine KI hat zum Beispiel überhaupt kein Problem damit, hemmungslosen Reichtum zu zeigen. Wenn Weihnachtsmänner wie früher die Oligarchen in Moskau feiern und protzen.
Traveller sollten sich allerdings nur bedingt auf die Ortskenntnisse der KI verlassen und versuchen, sich damit im verschneiten Dubai zurecht zu finden.
Eine KI hat auf jeden Fall keine Ahnung von Technik im Allgemeinen und von Fahrzeugen im Besonderen, wenn dies ein Hundeschlitten sein soll.
Die KI gendert gern, viele Santas werden automatisch weiblich.
Atemberaubend ist hier, was für eine Kombination aus Sitzbadewanne und Reifrock diese Santisse von Welt trägt. Einfach einen alten weißen Mann, der nach getaner Arbeit entspannt und unbekleidet in der Badewanne liegt, bekommt man so jedenfalls nicht.
Die KI hat auch kein Problem bei homoerotischen Beziehungen und ist ohne Ansage sehr divers. Wann welche Hautfarbe ins Bild kommt, bleibt immer eine Wundertüte.
Erotik funktioniert aber nur in Andeutungen. Eindeutigere Anweisungen werden schlichtweg ignoriert. Wobei es schon interessant wird, sich hier ihre entsprechende Dreifach-Beinarbeit vorzustellen, wenn der Weihnachtsmann dabei die gewünschten langen Strümpfe im Nachtclub trägt.
Die KI hat (k)einen Sinn für Doppeldeutigkeiten, wenn "Santa mit seinen Hühnern im Pool" sitzt. (Es ist übrigens vollkommen unmöglich, einen dekorierten Weihnachtsbaum kopfüber von der Decke abzuhängen oder in weitem Bogen in den Pool zu werfen, damit er dort im vollen Ornat schwimmen kann.)
Eine KI kann milden Horror. Aber ein 'Kettensägenmassaker' am Nordpol wird es mit Ihrer Hilfe nicht geben.
Dafür ist es einfach ziemlich merkwürdig, was in der Steampunk-Wichtelwerkstatt passiert, wenn "die gemeinen Guerilla-Hasen den Nordpol angreifen und sich die Elfen dagegen verteidigen müssen".











2 Kommentare:
Alles einen schmunzeln wert. Die halben Zugtiere sind besonders gelungen. Der Image Creator, mit dem ich bisher arbeite, ist sehr streng und sperrt einen sofort, wenn man nur harmlose Begriffe wie "geblümte Bluse" eingibt. Hat aber keine Probleme einem bei "junger Frau" ein freizügiges Dekoltee offenzulegen. Da werd einer schlau draus. Viel Spaß noch mit den Einfällen der Bildgeneratoren.
LG Christiane
Liebe Christiane,
Es bleibt ein großes Rätsel, was die KI-Generatoren zulassen und welche Begriffe von den Filtern durch gelassen werden. Selbst wenn man die EIngaben auf Englisch macht. Wenn wir Deine Ergebnisse ansehen, scheint Image Creator von Microsoft weniger Unsinn mit der Anatomie zu treiben als Firefly von Adobe. Oder du feilst länger an den ersten Vorschlägen. Hier haben wir die Vorgaben zwar bisweilen noch mal nachgearbeitet, aber die Fehler waren hier durchaus gern gesehen. Wobei einen sauber von Rentieren gezogenen Weihnachtsschlitten haben wir nie herausbekommen. Auch bei echten Businessmotiven von brauchbaren LKWs auf Autobahnen oder in Werkstätten zeigte sich, dass eine KI von Technik und perspektivischer Logik noch weitgehend befreit ist. Und das liegt nicht nur an einem amerikanischen Blick auf Europa. Aber der Image Creator funktioniert aktuell wohl in der Apple-Wlt noch nicht. Sonst wäre es ein interssanter Vergleich, was aus identischen Vorgaben in verschiedenen Programmen wird. Wie werden bei Dir mit großem Intersse weiter schauen.
LG Wolfgang
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