Unsere 5 grauen Katzenmädchen, dazu ein bisweilen ziemlich aufdringlicher schwarzer Nachbarskater, DekoGerümpel, Plüschtiere und andere Sammlungen, zwei Gärten und noch einiges mehr ...
Was am Wegesrand stört, kommt bei uns in die Gartenvase:
Das waren Mitte Mai ein paar Glockenblumen, die leider mal wieder zu Grenzgängern auf unserem heißen Südhof wurden.
Danach war es lange Zeit so verregnet, dass ich den Nacktschnecken dort oben kein schmackhaftes Futter anbieten wollte ...
Aber Mitte Juni waren die Wicken in der Vorgarten-Hecke jedoch wieder so üppig, dass ich lieber einige Blütenranken entfernte. Denn wahrscheinlich hätte es sonst von der Stadt nochmals - wie im Corona-Sommer 2020 - eine Abmahnung gegeben. Damals reichte unsere blüh- und wuchsfreudige Hecke zu sehr über den Fußwegraum. Und hier machten die Triebe jetzt viel mehr Freude.
Einer Holzbiene war es anscheinend auch egal, ob sie im Vorgarten oder hinter dem Haus an der Gartenvase eine Wickenblüte vernaschte.
Einige Pflanzen zogen schon wesentlich früher in die Gartenvase ein. So wie die Weidenröschen, etwas stinkender Storchschnabel, diverse Rosen- und Hartriegel-Stecklinge und so einiges andere an Pflanzen, was ich plötzlich mal in der Hand hatte. Hier ist also ein munteres Kommen und Gehen, je nachdem was wann gedeiht ...
Und wegen dieser gefräßigen Besucher hätte ich die noch knospigen Wickenblüten in diesem Jahr lieber an der Hecke gelassen. Denn auch die Pfirsichblättrigen Glockenblumen vom Mai wurden an einigen feuchten Tagen radikal von ihnen abgefressen.
Einige Tage später wußte ich dann auch wie sie es machen. Denn jeden Tag sammelte ich dort oben in der Vase an Regentagen 5 bis 7 der rot-braunen gefräßigen Schleimer ab ...
Daher ließ ich es bei dem feuchten Wetter auch einige Zeit bleiben dort ständig frische Schnittblumen vom Wegesrand in die beiden alten Würstchengläser zu stellen. Außerdem machte sich der kleine Storchschnabel in der feuchten Zwischenschale auch recht gut.
Einige der vermehrungsfreudigen Weidenröschen hatte ich in der Zwischenzeit schon mehrfach runtergeschnitten, so dass es ab und an mal wieder oben in der Gartenvase rosa blühte.
Am 25. Juli zeigte die hoch oben in der Schale schon seit Jahren beheimatete Wasserminze ihre herrlichen violetten Puschel.
Am 31. Juli war nun frühmorgens das Seifenkraut zusammen mit der Wilden Möhre hier eingezogen. Beide drängten wieder zu sehr auf den Fußweg. Und wahrscheinlich wären sie irgendwann nur mit Füßen getreten worden. Da kamen sie hinter dem Haus viel schöner zur Geltung. Nur die Freude währte nicht lange, da ab und an die Mittagssonne so stark auf sie schien, dass sie schnell verblüten. Und nach dem Regen habe ich dann auch wieder häufiger Nacktschnecken aus der Gartenvase gefischt ...
Fotos: S.Schneider
Doch zum Glück darf es in Hannover inzwischen auch üppige wilde Blühstreifen am Wegesrand geben. Und Hannover hat sogar schon seit einigen Jahren einige spezielle Blütenmischungen für diese Flächen am Straßenrand, dem Kreisverkehr, anderen Grünflächen oder auch für Hundewiesen. Mehr von dieser sommerlichen Blütenpracht in der Stadt, an Feldrändern und in einigen Vorgärten im Großraum Hannover ist in unserem neuen Entspannungs-Video 'Am Wegesrand II' zu sehen
Endlich wissen wir, wo die kleine Flo im Sommer einen Teil des Tages verbringt, wenn sie nicht bei uns oben im Wohn-/Schlafraum liegt, aber auch nicht irgendwo draußen rumstromert ...
Kein Wunder, dass ich sie wochenlang im Haus gesucht hatte, denn unter dem Foto-Tisch im Treppenhaus ist sie wirklich gut getarnt.
Und anscheinend mag sie mal wieder einen Platz auf der schiefen Ebene, denn eigentlich war das alte Plüsch-Körbchen von Maus & Allegra dort einfach mal so weggestellt.
Morgens um 8:30 Uhr geht der Blick über das Gründach zu unserem Wäldchen. Viel mehr Natur geht wohl kaum in einem Siedlungsgarten, wenn fast alle Gartenbesitzer Angst haben, dass ihnen die Bäume in die Baumschutzsatzung wachsen, und dann vielleicht nicht mehr nach eigenen Vorstellungen gestutzt oder gefällt werden dürfen.
Als Wolfgang im August 1995 das erste Mal hinter dem Haus in den Garten kam, dachte er nach dem kleinen Rasenstück rechts und links hinter dem Mini-Goldfischteich gleich neben dem weißen Kunststoff-Wintergarten sei der Garten bereits zu Ende. Denn schon damals schauten wir dahinter gegen eine grüne Wand. Kleine immergrüne Gehölze und Weihnachtsbäume - mit einem zweiten Leben nach dem Fest - waren seit Ende der 60er allmählich aus den Fugen geraten und hatten eine grüne, scheinbar undurchdringliche Mauer gebildet. Nur ein schmaler Pfad in der Mitte des Grundstücks führte damals durch den großen Nutzgarten ganz nach hinten zum Komposthaufen direkt am Ostzaun.
Aus "Ich glaube, ich stehe vorm Wald" wurde wirklich unser kleines Wäldchen: Als unteren die Zweige der alten meterhohen Bäume im Frühjahr 1996 entfernt wurden, und die Stämme plötzlich ganz eigene Durchblicke nach hinten in den neu zu bepflanzenden geplanten Wildwuchsgarten ermöglichten. Zusammen mit der Blutbuche im nördlichen Nachbargarten sind die Bäume im Laufe der Jahrzehnte immer höher und üppiger geworden. Einige hat uns Fredericke bei ihrem stürmischen Kurzbesuch am 18. Januar 2018 genommen, und andere sind inzwischen durch die vielen schwierigen Sommer vertrocknet. Doch durch die Überlebenden ist es noch immer unser "Wäldchen" mitten in der Siedlung geblieben.
Da bietet der Deister oberhalb von Barsinghausen schon ganz andere Dimensionen. Und hier kann man stundenlang im Wald spazieren gehen, bevor man wieder den Waldrand erreicht. Auch einen kleinen plätschernden Bachlauf würden wir inzwischen nur noch schwer in unserem Garten unter bekommen. Diesen großen Wald kann man dafür im Entspannungs-Video "Flinkes Wasser im schattigen Grün" genießen. Freunde haben uns vor einigen Tagen mitgenommen auf eine ihrer Lieblingstouren zum Bullerbach oberhalb von Barsinghausen - in der Nähe von Hannover ...
Diesen Post von unserem kleinen Siedlungswäldchen und dem Besuch im Deister - einem Höhenzug fast vor unserer Haustür, schicke ich kurz vor Schluß noch schnell zum Naturdonnerstag bei Elke bzw. Elkes Blog, der heute die Tiere im Garten und den Regenzum Thema hat ...
... hieß es häufiger auf unserem Instagram-Account, als ich dieses Reel von Finja dort vor einigen Tagen veröffentlichte.
Unsere Nachtschwärmerin, hatte ausnahmsweise morgens mal Zeit.
Video: S.Schneider
Während Wolfgang gerade das Frühstück zubereitete, und ich versuchte noch einige ruhige Videos mit Originaltönen von unserem Wildwuchsgarten zu drehen, saß Finja erstaunlich entspannt auf unserem Foto-Tisch im Treppenhaus.
Hinter den seit einigen Tagen sichergestellten Aurikeltöpfen, die mir bei dem sommerlichen Wetter an der Ostwand des Hauses auf der Aurikel-Leiter fast verbrannt wären. Und neben dem alten Katzengras, das wir demnächst noch für die maritime Deko brauchen werden. Auf dem Tisch steht außerdem noch immer der wundervolle Metall-Hahn - ein Erbstück von meiner Schwiegermutter, der noch immer viel zu schön zum Verpacken ist. Und dahinter der inzwischen zerknitterte Foto-Hintergrund, der aber vor der Entsorgung noch einige Aufgaben hat ...
Unseren besonderen Morgen-Moment mit Finja auf dem Tisch schicke ich jetzt zum 14. Maunztag zum Blog 'Neue Doseninhalte' - wo es heute in die Erinnerung zweier Freigänger geht. Diese kostbaren Momente vor 10 Jahren wurden noch mit einer 'großen' Kamera aufgenommen. Und es lohnt sich wirklich die Bilder dort im 'Leuchtkasten zu betrachten ...
Nicht nur wenn wir aus dem Gartenfenster schauen, haben wir nach der üppigen Rosenblüte einfach nur einen Blick ins Grüne. Auch unser Teich läßt uns - wie jedes Jahr - die Frage stellen, wann wir mal wieder Wasser sehen:
Endlich ist es so weit, dass auch wir am 'Wochenblatt' auf dem Blog 'Fotomomente und anderes' teilnehmen. Doch nur ein Blatt - wie beim aktuellen Titel-Blatt Nr. 11 von einer Zucchini - wollte uns leider nicht gelingen. Denn immer drängten sich weitere schmale Blätter mit aufs Bild. Und auch, wenn das Schilf bei uns im Teich eigentlich schon lange ein extremes Unkraut ist, kamen wir zum Abschneiden eines fotogenen Halmes nicht dicht genug dran. Also werden unsere Schilfblätter hier nur aus einiger Ferne betrachtet:
Wenn endlich der Sommer kommt, wird es für zwei Winterkinder – wie wir es sind – schnell viel zu heiss. Da könnten unsere zwei Gartenteiche Frische und Abkühlung versprechen ...
Denn so ein Instant-Swimmingpool kommt uns nicht in den Wildwuchsgarten. Auch wenn gefühlt in jedem zweiten Garten dieser Siedlung inzwischen einer dieser raumgreifenden Plastiktümpel steht. Und dank Google können wir uns von oben ganz einfach in allen die Nachbargärten umschauen. Aber wir wüssten nicht, woher wir die Mengen an Wasser für so einen Pool nehmen sollten. Denn Trinkwasser wäre uns dafür viel zu schade. Wir haben zwar noch ein etwa 5m tiefes Brunnenrohr mit dem Garten geerbt, aber da der Grundwasserspiegel in den vergangenen Sommern teilweise so sehr gesunken war, gehen wir inzwischen wesentlich sparsamer mit dem kostbaren Gut Wasser für unseren Garten um. Und die Verordnungen zur Bewässerung der Gärten sowie Grünflächen werden in den letzten Jahren in Hannover auch immer schärfer.
Im - vor über 20 Jahren - angelegten Gartenteich hat sich viel Natur ausgebreitet, die uns jedoch im Sommer jeden Zugang zu einem kühlem Ufer versperrt. Und im Teich sorgen die vielen Krebsscheren dafür, dass der Grund nur noch zu erahnen ist.
Außerdem drängt das Schilf von zwei Seiten so sehr in die Teichmitte, dass wir im Sommer eigentlich nur noch überall grünes Wasser sehen. Wir müssen also wieder auf den späten Herbst warten, um mehr als einen zufälligen Fisch irgendwo im Grünen zu erspähen.
So gesehen würden wir bei einer neuen Teichplanung mit dem Wissen von heute vieles ganz anders machen. Denn die kleinen - am Rand eingesetzten Wasserpflanzen-Körbe, die das Schilf eigentlich bändigen sollten, sind auf keinen Fall ein Hindernis für invasiv wuchernde Wasserpflanzen, deren Ausläufer schon längst die Rosenbeete hinter dem Teich erobern wollen.
Unser Schilf steht im Sommer jedenfalls meist mit nassen Füßen im und am Teich. Und wir müssen uns unsere Abkühlung bei Hitze woanders suchen: Eine Möglichkeit ist dabei immer noch im Haus mit weit geöffneten Fenstern zu bleiben, die Vorhänge notfalls mit Wasser zu befeuchten, und auf einen leichten Wind zu hoffen ...
Fotos: W.Hein
Auf dem Monitor läuft drinnen aktuell unser neues Entspannungsvideo "Versteckte Flüsse und Seen".
Wir ahnten vor einigen Wochen nicht, dass wir diese erfrischenden Momente quasi direkt vor der Haustür - in der Leinemasch - unter Bäumen an Bächen und Teichen entdecken könnten.
Es ist für Flo nur ein kleiner Katzensprung von der Fensterbank auf die alte Hof-Kommode ...
Aber nachdem Flo nun lange überlegen mußte, wie sie am Besten von der Kommode auf den Hof springen konnte, war es an der Zeit ihr den Weg endlich mal wieder frei zu machen:
Doch kaum drinnen angekommen, stand ihr der Sinn nach der Aussichtsplattform. Oder doch lieber wieder rein?
Vielleicht wäre eine Katzenwäsche im Freien jetzt angebracht ...
Und danach ersteinmal die Aussicht genießen:
Jetzt tut eine Rückenmassage richtig gut:
Und danach?
Vielleicht etwas Gras knabbern?
Und wie schmeckt eigentlich Feinstrahl?
Danach verläßt uns Flo und diese herrlich entspannte Morgenidylle. Schließlich warten in der Nachbarschaft einige andere interessante und katzengerechte Gärten auf sie …
Videos: SchneiderHein
Auch heute sind wir mit unserem Beitrag zum Maunztag auf dem Blog 'Neue Doseninhalte' leider schon wieder einen Tag später dran.
Aber da wir seit Coronabeginn viele unserer Geschichten von den drei grauen Katzenmädchen sowie dem schwarzen Nachbarskater Cäsar, dem DekoGerümpel und unserem Wildwuchs - inzwischen fast ohne Aufsicht - auf Instagram verlagert haben, und uns seit März 2024 nun auch noch mit Entschleunigungs-Videos auf auf YouTube versuchen, verlaufen unsere Tage zur Zeit so ganz anders als erwartet. Daher tat uns so ein ganz leiser und sehr entspannter sonniger Maunztag mit Flo am 18. Juni 2024 richtig gut.
Der Feinstrahl oder das Berufskraut ist längst auf dem Gründach vor dem Balkon angekommen. Der einzige Beruf des Berufskraut ist für uns, dass die kleinen feinen Blüten sich jeden Morgen wieder öffnen und sich tagsüber sanft im Winde wiegen.
Das Gründach ist unser Highland und es ist - im Vergleich zum Garten auf Normalniveau - auch einigermaßen schneckensicher. Im letzten Jahr blühte hier überall der violette Schnittlauch. In diesem Jahr ist er im Frühjahr fast vertrocknet und erst langsam erscheinen vereinzelte neue Stengel. Ein Teil des Raumes hat sich dafür der Feinstrahl genommen.
Die große Ernte an der Weinbeere ist in diesem Jahr leider ausgefallen. Die meisten Zweigen sind jetzt vertrocknet und damit auch viele der üppigen Blütenstände, bevor sich die Früchte bilden konnten. Allerdings sind diese Schäden aufgetreten, da die Weinbeere in ihrem Bottich im Frühsommer zu dauerfeuchte Füße bekommen hat. So gibt es in diesem Jahr nur ein paar winzige Schmackhappen.
Die alten vier Dekoschafe aus Keramik haben es inzwischen auf den Balkon geschafft. Eine überlebende Ranke der Weinbeere nimmt hier Kontakt zum liegenden Schaf auf.
Unsere Krümeline nutzt die Schafe um auf unserem Highland einen besseren Überblick zu bekommen. Die echten Highlands liegen natürlich in Schottland mit echten Schafen auf grünen Weiden und endlosen Weiten.
Fotos und Video: S.Schneider
Aber wir kommen mit unserem reisefaulen Haushalt nicht zum Original. Die drei grauen Katzenmädchen sind keine Reisekatzen und würden eine Urlaubsvertretung im Haushalt nur ziemlich gewöhnungsbedürftig finden. Und so ist dies hier eine Überleitung zum echten Schottland:
Wir haben für das nächste Entspannungsvideo "Von nebliger Küste zu sonnigen Hügeln – entspannte Bilder und Musik in 4k" unsere Freunde in die Fremde geschickt, um wunderschöne Bilder von Landschaften und Küsten mitzubringen. Sie haben den Trip nach Schottland sehr genossen, auch wenn das Wetter teilweise charakterbildend war.
Für den aktuellen Naturdonnerstag - DND auf Elkes Blog sind wir mit unserem sonntäglichen Gründach leider ziemlich spät dran. Wir bemühen uns schneller zu werden ...
Nach einem heißen Sommertag, den Krümeline mal lieber wieder oben unter dem Dach schmorte, legte sie sich am späten Nachmittag auf die von der Sonne erhitzten Betonplatten. Dort schlief sie im Hausschatten vor der japanischen Weinbeere noch etwas auf dem Balkon weiter.
Aber sie hatte anscheinend so tief und fest dort einige Zeit geschlafen, dass sie sich beim Aufwachen zunächst orientieren mußte. Und danach ganz viel Aufmerksamkeit brauchte ...