Donnerstag, 24. Oktober 2019

Wo ist die Maus?


Was für eine Freude, kurz nach 21 Uhr klingelte es 
im Treppenhaus, und gleich darauf erklang Finjas Maunzen 
an der Tür zum Wohnraum. Wolfgang sprang freudig auf 
und öffnete ihr die Tür. Aber schon bald kam mir etwas 
am Halsband klimperte nicht wie sonst üblich am Futternapf. 
Stattdessen kamen aus der Küche leicht dumpfe verspielte 
Geräusche. Und Krümelchen, die gerade noch ganz entspannt 
auf dem Bett lag, spitzte die Öhrchen, sprang plötzlich auf 
und lief in die Küche …

Sie setzte sich unter den Tritthocker vom Küchenfenster 
und beobachtete Finja, die hinter dem Grastopf in der 
Gardine schwer beschäftigt war. Bald darauf erblickte 
ich hinter dem Küchentisch die kleine entwischte Maus.

Wir sollten uns für unsere grauen Katzenmädchen wohl 
sicherheitshalber eine genauere Türkontrolle angewöhnen. 
Denn beim freudigen Türöffnen hatte Wolfgang die winzige 
Maus in Finjas Maul nicht bemerkt. Und Finjas Beuteruf 
klingt dem 'Laß mich rein!' leider so ähnlich, dass wir 
die beiden Laute kaum voneinander unterscheiden können.

Bis wir einen Pappkarton griffbereit hatten, den wir über 
das verstörte Mäuschen hätten stülpen können, erwischte 
Finja die Maus auf freier Fläche und verschleppte sie zur 
Küchenzeile. Krümelchen und wir hinterher. Finja ließ 
das arme Tierchen zum Spielen dann ausgerechnet zwischen 
der Gardine und der Küchenzeile wieder fallen, so dass es 
um ein Haar im schmalen Spalt zwischen den Heizungsrohren 
und dem Sockel der Küchenzeile verschwunden wäre. 
Diese Lücke sollten wir endlich mal wieder schließen ... 

Denn auch unsere keine Maus brachte in ihren letzten 
Lebensjahren gerne mal eine Maus nach oben in den 
Wohn-/Schlafraum. Und ein Mäuschen rettete sich durch 
diesen kleinen Spalt hinter die Küchenzeile. Doch nach 
ein paar Tagen mit spannendem Katzenradio lag es dann 
plötzlich tot im Mülleimer.

Aber dieses Abend-Mäuschen wurde zum Glück von 
Krümelchen erwischt, so dass Wolfgang schnell Katz' mit Maus 
ergriff und eilig mit beiden Richtung Garten lief. Nur heute 
verlief diese Aktion leider mal wieder anders als geplant, denn 
Krümel ließ ihre Beute im Wohnraum fallen. Und blitzschnell 
verkroch sich das Tier hinter den beiden Schlafboxen neben 
dem Bett. Doch schon bald befand es sich wieder in Krümels 
Mäulchen, und Wolfgang trug beide an den Wiesenrand. Auch 
dort entließ Krümelchen die Maus wieder aus dem Maul, ich 
schnappte mir Krümel und Wolfgang schloß hinter uns 
die Gartentür.

Foto: S.Schneider


Mittwoch, 23. Oktober 2019

Kuschelkante


Während Finja schon seit 5:30 Uhr im Garten ist, …

genießt Flo nach einem kleinen Frühsnack 
lieber nochmals die Kuschelkante im Bett.

Foto: S.Schneider


Krümel steht auf


Gestern dauerte es wieder ziemlich lange, bis Krümelchens 
Abendspaziergang endlich beendet war. Darum genoß sie heute 
wohl noch einige Zeit das Vogel-TV vorm Küchenfenster.

Erst kurz nach 8 Uhr erhob sie sich aus ihrem Backofen-Korb.

Foto: S.Schneider


Startklar


Vogel-TV, aufstehen, fressen, noch ein Weilchen 
aus dem Gartenfenster in den Morgen schauen und 
dann auf zur Kratzwand ...

Jetzt ist Krümelchen startklar für ihren ausgiebigen Spaziergang 
durch die sonnigen Herbstgärten.

Foto: S.Schneider


Vom Autodrama-Einkauf zurück ...


Nur mal kurz gemeinsam zum Einkaufen fahren - das war 
der Plan um 14 Uhr bei schönstem Sonnenschein. Flo und 
Krümel waren schon seit dem frühen Morgen im Garten 
unterwegs. Und Finja zog auch heute nochmals den Platz 
auf der Bettdecke neben dem erkälteten Wolfgang vor. 
Sie blieb sogar im Haus, als wir losfuhren.

Der kleine Einkauf verlief um diese Zeit schnell, und 
wir freuten uns schon auf unser frisches Nachmittagsbrot 
mit Aufschnitt und Käse. Auch für die drei grauen Mädchen 
sollte es wieder einen frischen besonderen Snack geben … 

Doch vor Wolfgangs Auto stellte ich mich noch ziemlich 
dusselig an und schaffte es nicht die Heckklappe zu öffnen. 
Also übergab ich ihm seinen Schlüssel. Als der Einkauf 
im Auto verstaut war, brachte ich schnell den Einkaufswagen 
weg und sah auf dem Rückweg wie Wolfgang gerade seine 
Jacke auszog, im Kofferraum verstaute und die Heckklappe 
schloß. Und der Autoschlüssel? Nach vielen Jahren Smartfahren 
war nun das eingetreten, was Wolfgang immer befüchtet hatte: 
Der Autoschlüssel befand sich in seiner Jacke im Kofferraum, 
und alle Türen waren verschlossen. Toll, und wo mochte nun 
wohl der Zweitschlüssel liegen, den er noch nie benötigt 
hatten? Wolfgang, der ohne Portmonnaie und Papiere mit-
gefahren war - denn sein Führerschein befindet sich zur Zeit 
ja noch beim Ordnungsamt - gab ich etwas Geld und schickte 
ihn ins Café des Einkaufcenters. Denn ohne seine Jacke 
hätte der nun notwendige Herbstspaziergang Wolfgangs 
allmählich abklingende Erkältung sicherlich verschlimmert.

Auch ich war für einen längeren Spaziergang im warmen 
Sonnenschein eigentlich nicht richtig angezogen und kam 
nach etwa 20 Minuten ziemlich durchgeschwitzt Zuhause an. 
Glücklicherweise fand ich den Schlüssel recht schnell und 
begab mich schon bald auf den Rückweg. Diese Strecke 
fand mein linkes Knie jedoch gar nicht mehr angenehm, 
so dass ich heilfroh war, als ich endlich wieder am Auto 
ankam. Zum Glück ließ sich die Fahrertür mit dem 
batterielosen Zweitschlüssel tatsächlich öffnen, und wir 
konnten mit den verderblichen Gütern endlich losfahren.

Zuhause angekommen, war Finja ausgeschlafen. Flo und 
Krümel erschienen schon bald an der viel zu lange 
verschlossenen Gartentür. Und bevor wir dann endlich 
unser verspätetes Mittagessen einnehmen konnten, 
gab es Roastbeef für Drei:

Finja war die Erste, die auf dem Bett etwas ins Mäulchen bekam.

Dann waren endlich Flo und Krümel vor dem Bett dran,

während Finja in den Fütterungspausen immer 
ganz erwartungsvoll zu Wolfgang schaute ...

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 22. Oktober 2019

Finja ganz verspielt ...


Es ist schon einige Wochen her, dass Finja die Spielsucht 
im Haus packte. Aber heute griff sie plötzlich zur Sisalrolle:

Als dann zeitweilig noch die Katzenangel ins Spiel kam, 
war sie ganz von der Rolle.

Nur leider erschien Flo plötzlich an der Kratzmatte.

Finja was not amused.

Flo blieb zum Glück auf Abstand und verließ 
bald darauf den Raum ...

Fotos: S.Schneider


kurze Pause



Zwischen 2 Streifzügen legte Flo mal eine kurze Pause 
auf den Futterboxen in der Küche ein.


Fotos: S.Schneider


Finja macht Musik



Bong, Bong, Bong ….

Während Flo es mit einer Pfote schafft den Laptop zum Drucken 
zu bringen oder total zu verstellen, setzt sich Finja so perfekt 
auf die Tastatur, dass fast immer ein dumpfer Dauerton erklingt.

Foto: S.Schneider


Flobesuch


Die meiste Zeit des Tages verbringt Flo im Garten, 
aber mehrmals kommt sie auf einen Snack vorbei.
Und da Wolfgang auch heute wegen seiner Erkältung 
im Bett lag, machte sie einen kurzen Abstecher 
über die Bettdecke:

Viel weiter traut sie sich jedoch nicht an uns heran, 

Foto: S.Schneider


Flohbesuch der anderen Art brachte uns Flo Anfang September 
dann leider auch mit ins Bett. Wahrscheinlich hatte sie einen 
prima Igel-Schlafplatz irgendwo in den Gärten entdeckt, so dass 
ich ab und an trotz Spot-on-Parasitenschutz Flöhe fing. Aber 
nach dem Wechsel des Präparates normalisierte sich zum Glück
die Lage.


Katzensofa


So entspannt war Finja schon lange nicht mehr …

In diesem Sommer gab es nur wenige Momente, die sie 
ganz nah bei uns schlief. Meist war sie viel zu erschöpft. 
Oftmals verzog sie sich in den Schrank hinter dem Bett oder 
Kommt sie im Herbst endlich etwas zur Ruhe? Nach wie vor 
reagiert sie auf die nahe Anwesenheit Flo oder Krümelchen 
leider ziemlich genervt. Aber vielleicht war es auch nur 
der erkältete Wolfgang-Schutzwall auf dem Bett, der ihr 
heute Flo-Sicherheit vermittelte, so dass sie mit kurzen 
Unterbrechungen den Nachmittag auf dem Schoß verschlief.

Foto: S.Schneider