Mittwoch, 23. Oktober 2019

Startklar


Vogel-TV, aufstehen, fressen, noch ein Weilchen 
aus dem Gartenfenster in den Morgen schauen und 
dann auf zur Kratzwand ...

Jetzt ist Krümelchen startklar für ihren ausgiebigen Spaziergang 
durch die sonnigen Herbstgärten.

Foto: S.Schneider


Vom Autodrama-Einkauf zurück ...


Nur mal kurz gemeinsam zum Einkaufen fahren - das war 
der Plan um 14 Uhr bei schönstem Sonnenschein. Flo und 
Krümel waren schon seit dem frühen Morgen im Garten 
unterwegs. Und Finja zog auch heute nochmals den Platz 
auf der Bettdecke neben dem erkälteten Wolfgang vor. 
Sie blieb sogar im Haus, als wir losfuhren.

Der kleine Einkauf verlief um diese Zeit schnell, und 
wir freuten uns schon auf unser frisches Nachmittagsbrot 
mit Aufschnitt und Käse. Auch für die drei grauen Mädchen 
sollte es wieder einen frischen besonderen Snack geben … 

Doch vor Wolfgangs Auto stellte ich mich noch ziemlich 
dusselig an und schaffte es nicht die Heckklappe zu öffnen. 
Also übergab ich ihm seinen Schlüssel. Als der Einkauf 
im Auto verstaut war, brachte ich schnell den Einkaufswagen 
weg und sah auf dem Rückweg wie Wolfgang gerade seine 
Jacke auszog, im Kofferraum verstaute und die Heckklappe 
schloß. Und der Autoschlüssel? Nach vielen Jahren Smartfahren 
war nun das eingetreten, was Wolfgang immer befüchtet hatte: 
Der Autoschlüssel befand sich in seiner Jacke im Kofferraum, 
und alle Türen waren verschlossen. Toll, und wo mochte nun 
wohl der Zweitschlüssel liegen, den er noch nie benötigt 
hatten? Wolfgang, der ohne Portmonnaie und Papiere mit-
gefahren war - denn sein Führerschein befindet sich zur Zeit 
ja noch beim Ordnungsamt - gab ich etwas Geld und schickte 
ihn ins Café des Einkaufcenters. Denn ohne seine Jacke 
hätte der nun notwendige Herbstspaziergang Wolfgangs 
allmählich abklingende Erkältung sicherlich verschlimmert.

Auch ich war für einen längeren Spaziergang im warmen 
Sonnenschein eigentlich nicht richtig angezogen und kam 
nach etwa 20 Minuten ziemlich durchgeschwitzt Zuhause an. 
Glücklicherweise fand ich den Schlüssel recht schnell und 
begab mich schon bald auf den Rückweg. Diese Strecke 
fand mein linkes Knie jedoch gar nicht mehr angenehm, 
so dass ich heilfroh war, als ich endlich wieder am Auto 
ankam. Zum Glück ließ sich die Fahrertür mit dem 
batterielosen Zweitschlüssel tatsächlich öffnen, und wir 
konnten mit den verderblichen Gütern endlich losfahren.

Zuhause angekommen, war Finja ausgeschlafen. Flo und 
Krümel erschienen schon bald an der viel zu lange 
verschlossenen Gartentür. Und bevor wir dann endlich 
unser verspätetes Mittagessen einnehmen konnten, 
gab es Roastbeef für Drei:

Finja war die Erste, die auf dem Bett etwas ins Mäulchen bekam.

Dann waren endlich Flo und Krümel vor dem Bett dran,

während Finja in den Fütterungspausen immer 
ganz erwartungsvoll zu Wolfgang schaute ...

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 22. Oktober 2019

Finja ganz verspielt ...


Es ist schon einige Wochen her, dass Finja die Spielsucht 
im Haus packte. Aber heute griff sie plötzlich zur Sisalrolle:

Als dann zeitweilig noch die Katzenangel ins Spiel kam, 
war sie ganz von der Rolle.

Nur leider erschien Flo plötzlich an der Kratzmatte.

Finja was not amused.

Flo blieb zum Glück auf Abstand und verließ 
bald darauf den Raum ...

Fotos: S.Schneider


kurze Pause



Zwischen 2 Streifzügen legte Flo mal eine kurze Pause 
auf den Futterboxen in der Küche ein.


Fotos: S.Schneider


Finja macht Musik



Bong, Bong, Bong ….

Während Flo es mit einer Pfote schafft den Laptop zum Drucken 
zu bringen oder total zu verstellen, setzt sich Finja so perfekt 
auf die Tastatur, dass fast immer ein dumpfer Dauerton erklingt.

Foto: S.Schneider


Flobesuch


Die meiste Zeit des Tages verbringt Flo im Garten, 
aber mehrmals kommt sie auf einen Snack vorbei.
Und da Wolfgang auch heute wegen seiner Erkältung 
im Bett lag, machte sie einen kurzen Abstecher 
über die Bettdecke:

Viel weiter traut sie sich jedoch nicht an uns heran, 

Foto: S.Schneider


Flohbesuch der anderen Art brachte uns Flo Anfang September 
dann leider auch mit ins Bett. Wahrscheinlich hatte sie einen 
prima Igel-Schlafplatz irgendwo in den Gärten entdeckt, so dass 
ich ab und an trotz Spot-on-Parasitenschutz Flöhe fing. Aber 
nach dem Wechsel des Präparates normalisierte sich zum Glück
die Lage.


Katzensofa


So entspannt war Finja schon lange nicht mehr …

In diesem Sommer gab es nur wenige Momente, die sie 
ganz nah bei uns schlief. Meist war sie viel zu erschöpft. 
Oftmals verzog sie sich in den Schrank hinter dem Bett oder 
Kommt sie im Herbst endlich etwas zur Ruhe? Nach wie vor 
reagiert sie auf die nahe Anwesenheit Flo oder Krümelchen 
leider ziemlich genervt. Aber vielleicht war es auch nur 
der erkältete Wolfgang-Schutzwall auf dem Bett, der ihr 
heute Flo-Sicherheit vermittelte, so dass sie mit kurzen 
Unterbrechungen den Nachmittag auf dem Schoß verschlief.

Foto: S.Schneider


Ein Nachmittag am Laptop


Was für ein wundervoller Nachmittag:
Auch wenn das herbstliche Wetter eigentlich viel zu schön 
zum Stubenhocken war, so leistete ich dem stark erkälteten 
Wolfgang beim Betthüten gern Gesellschaft. Und dabei wurde 
ich von Finja fast die ganze Zeit als Katzensofa genutzt …

Doch als Finja bei einsetzender Dämmerung dann wieder 
zur Nachtwanderung aufbrechen wollte, unternahmen wir 
auch heute nochmals einen Spaziergang an der Leine. Nur
den Fußweg vor 'Villa Gurke' und den der anderen Katze 
sparten wir dann lieber aus.

Foto: S.Schneider


Montag, 21. Oktober 2019

Beinkuscheln


Gegen 9 Uhr kam Finja nach einer langen Nacht 
endlich mal wieder Zuhause an ...

 Und nachdem sie gesättigt war, hatte sie sogar 
noch etwas Zeit zum Kuscheln auf Wolfgangs Beinen.
Doch danach verschwand sie schnell zum Schlafen 
in der zweite Etage vom Schrank hinter dem Bett.

Foto: S.Schneider


Wenn Finja knurrt ...


2 Tage in Folge verbrachte Finja die Nacht irgendwo draußen. 
Heute früh kam sie gegen 9 Uhr etwas verschreckt nach Hause, 
füllte sich den Bauch an der Futterbar und verschlief dann 
wieder einmal den größten Teil des Tages im Wohnraum. 

Kurz nach 17 Uhr erschien sie ausgeschlafen auf der Bildfläche. 
Geradewegs ging es zur Futterbar und anschließend wollte sie 
natürlich aufbrechen. Doch noch eine weitere unruhige Nacht 
mit einer aushäusigen Graukatze wollten wir uns nicht antun.
Nur ohne einen Abendspaziergang wäre es mit einer extrem 
schlecht gelaunten knurrigen Finja sicherlich auch eine sehr 
unruhige Nacht geworden. Also entschieden wir uns als 
abendliche Ausgangs-Alternative mal wieder für einen 
Spaziergang an der Leine. Und auch heute ließ sie sich  
das Katzengeschirr problemlos anlegen.

  
Vielleicht ist es auch die Mischung aus einem katzengerechten ganz 
gemütlichem Leinengang und dem Getragenwerden, die sie schätzt, 
und die ihr Geborgenheit bzw. eine besondere Sicherheit vermittelt. 
Denn ohne uns würde sie den Weg um den halben Block bis zu ihrer
 'Villa Gurke' sicherlich nicht auf dem Fußweg entlang spazieren. Ihr 
Weg führt sie geradewegs durch die Gärten zu ihrem Zweitwohnsitz.

Doch heute geschah beim Dämmerungsgang etwas sehr Sonderbares:
 Sie hatte die Vorderpfötchen entspannt auf meinem Arm liegen und 
genoß mal wieder den erhöhten Blick in die Vorgärten der Parallel-
straße, an denen wir vorbeischlenderten. Als wir jedoch das Haus 
erreichten, in dem seit einigen Monaten eine Katze wohnt - mit der 
Finja inzwischen wahrscheinlich Probleme hat - fing sie plötzlich 
an zu knurren. Schnell gingen wir weiter, und sie beruhigte sich 
kurz wieder. Nur vor der Hecke der 'Villa Gurke' begann das Knurren 
erneut. Sie wurde sogar so unruhig, dass ich sie schnell auf den 
Boden setzten. Gleich darauf wechselte sie die Straßenseite. 

Ist diese andere Katze vielleicht auch der Grund, warum wir 
Finja auf unserer Suche morgens oder abends immer seltener 
an der 'Villa Gurke' antreffen? Denn im Idealfall kommt sie 
in letzter Zeit freudig aus anderen Gärten angehoppelt, 
wenn wir sie auf dem verlassenen Grundstück rufen 

Schade, dass die GPS-Halsband-Sender für Katzen wohl 
an einen Jahresvertrag gebunden sind und angeblich auch 
recht häufig einfach abfallen. Wir würden sicherlich nachts 
etwas ruhiger schlafen, wenn wir wüssten, wo Finja nun 
ihre Nächte verbringt. Und eventuell würden wir sie dann 
wieder häufiger dort rufen und gegebenenfalls abholen.

Unsere wegen Finja angeschaffte Nacht-Katzenklingel 
vor der Gartentür nutzt übrigens überwiegend Cäsar 
der NachbarskaterEr hat schnell festgestellt, dass er 
uns ganz bequem aus dem Bett klingeln kann, wenn in 
seinem Zuhause nachts der Futterservice nicht stimmt. 
Aber zum Glück müssen wir nicht jede Nacht wegen 
einer aushäusigen Finja, Flo oder Krümel die Klingel 
mit dem Bewegungsmelder vor die Tür stellen 

Foto: W.Hein