Dienstag, 26. Februar 2019

Endlich habe ich ein Kind von ihr!



Schon seit vielen Jahren beneide ich meine Mutter 
um diese namenlose üppige Helleborus orientalis, 

Und heute, als ich mich nach der Gartenarbeit dann doch 
noch in die Nähe ihrer roten üppig blühenden Hasel traute, 
entdeckte ich in einiger Entfernung - links unten im Bild, 
einen nahezu farbgleichen Sämling. Der musste natürlich 
noch ganz schnell mit. Und morgen bekommt er einen Platz 

Fotos: S.Schneider


Am Winterling-Weg


Eigentlich wollte ich mir als Unterpflanzung für 
heute noch ein paar Winterlinge aus dem Garten 
meiner Mutter mitnehmen. Doch nach fast 3 Stunden, 
die ich mit dem Aurikelversäubern, Kübelrücken vom 
Wintergarten wieder zurück in den Garten und dem 
Rückschnitt des Sommerflieders, der 3 Hibiskus- und
diverser Hortensien-Sträucher verbrachte, hatte ich 
dann wirklich die Nase voll. Direkt unter der zur Zeit
sehr blühfreudigen roten Hasel wollte ich dann 
keine Winterlinge mehr ausbuddeln ...

Auch wenn einige von ihnen mitten im Weg stehen.


Fotos: S.Schneider


Montag, 25. Februar 2019

Auf Stippvisite ...



Das ist zwar eher ein Zitronenfalter-Suchbild, aber 
der erste Schmetterling des Gartenjahres ist trotzdem 
immer wieder ein ganz besonderes Erlebnis. Leider 
hatte er so gar keine Zeit und flatterte vom Efeu an 
der Teichmauer gleich weiter Richtung Norden. Für 
den endlich blühenden Winterjasmin interessierte 
er sich überhaupt nicht.


Später sah ich ihn noch einen kurzen Moment lang 
auf dem Südhof. Doch dort gibt es zur Zeit nur 
eine kleine halbgeöffnete weiße Scilla-Blüte und 
reichlich frisches Gras …

Fotos: S.Schneider


So grünes Wasser!



Wahrscheinlich haben Teichbakterien doch ein Verfallsdatum …

Schon Anfang und Mitte Februar hatte ich sogar etwas überdosiert 
Klarwasser-Teichbakterien und Teichschlamm-Abbauhilfe in das 
noch ziemlich kalte Wasser gegeben. Denn in den vergangenen 
Jahren hatte sich das oftmals bewährt. Doch in diesem frühen 
Frühjahr ist das Wasser erstaunlich grün. Allerdings liegt auch 
schon wieder ein leichter Schmierfilm auf der Wasseroberfläche. 
Meist fällt uns das an windstillen Tagen im März/April auf, wenn 
der Taxus überall staubt. Aber selbst der verteilt stellenweise 
erste gelben Wolken in die Frühlingsluft. So kann es zur Zeit 
also auch an den Pollen liegen, dass unser Teichwasser am Haus 
so grün erscheint. Oder ist das Wasser noch zu kalt für Teich-
bakterien? Allerdings sind die Posthornschnecken ziemlich aktiv. 
Und die Wasserlinse verteilt sich seit Wochen wieder munter 
zwischen den stehen geblieben Halmen. Also liegt es vielleicht 
doch daran, dass unsere Teichbakterien angeblich im Juni 2017 
ihr Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht hatten und nun nicht 
mehr wirken können.

Eine kleine Krümel stört das jedoch überhaupt nicht. 
Ihr schmeckt das grüne Wasser anscheinend besonders gut. 
Und da sowohl für Krümel als auch für Flo der Teich eine 
beliebte Wasserstelle im Garten ist, habe ich heute nun 
zum dritten Mal die abgelaufene Teichschlamm-Abbauhilfe 
zugesetzt. Und demnächst werden wir nun doch wieder 
eine Teichpumpe installieren und den mechanischen Filter 
einsetzen, denn dieses Zubehör ist schließlich noch aus 
den Teichanfängen vom Frühjahr 2001 vorhanden, und 
der Kunststoff wird mit den Jahren sicherlich nicht besser.

Und außerdem haben wir am letzten Wochenende erfahren, 
dass unsere Flo im letzten Sommer bei unseren östlichen 
Nachbarn am Teich leider fremdfischen war. Sie brachte 
uns nämlich morgens mal einen goldfischgroßen toten Fisch 
in den Schiffskeller, den wir bis dahin keinem Nachbarteich 
zuordnen konnten. Da sollten wir ihr lieber ein paar schnelle 
Moderlieschen oder Gründlinge als Katzen-TV bei uns bieten.

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 24. Februar 2019

Einer der Übeltäter ...



Trotz des ungewöhnlich warmen Wetters blühen die Haselsträucher 
noch immer und scheinen bis jetzt auch noch kein Ende zu finden. 
Für die wenigen Bienen bei uns im Garten ist das sicherlich auch 
sehr gut so. Aber nach dem gestrigen Gartentag hatte ich trotz des 
wundervollen Frühlingswetters heute nun so gar keine Lust mich 
weiterhin den Pollen auszusetzen. Und so sehr ich mich auch über 
die 7 recht großen Haselsträucher bei uns und den 8. im nördlichen 
Garten freue, würde ich sie zur Zeit am Liebsten alle entfernen.
Denn meine Haselallergie scheint nun von Jahr zu Jahr schlimmer 
zu werden. Und hoffentlich fängt nicht gleich danach die Birke an!

Foto: S.Schneider


Samstag, 23. Februar 2019

Helleborus torquatus 'Schneeeule JP'



Helleborus torquatus 'Schneeeule JP' ….

hat das Topfdasein seit einigen Tagen endlich hinter sich.

Allerdings bin ich erstaunt, dass die kleinen Blüten 
anstatt rosa überhaucht nun eher altrosa erscheinen.

Und auch wenn sich Blüten und Blätter nun allmählich erholen, 
so scheint auch sie leider unter einem Schädling zu leiden, der 
stellenweise Lochmuster produziert …

Fotos: S.Schneider


sprungbereit ...



'Krümel warte, ich muss doch erst auf den Stuhl steigen!'

Wenn eine kleine Krümel ruft, dann erwartet sie den Katzenlift, 
um bequem vom Garagendach nach unten befördert zu werden. 
Doch da sie meist recht ungeduldig, aber inzwischen auch ziemlich 
sprungsicher ist, landet die kleine Katze meist schon auf meinem 
Rücken, bevor ich ihr die Schulter als Katzenleiter anbieten kann.
Das wird im Sommer ohne dicken Pulli sicherlich unangenehm ...

Foto: S.Schneider


Auf dem Katzenlift


Wenn ein Krümelchen die Dachlandschaft ausgiebig 
ganz energisch nach dem Katzenlift …

Und heute ist Wolfgang mal wieder für diesen 
ganz speziellen Katzenservice zuständig.

Meinen Rücken nutzt Krümelchen meist nur für 
den Zwischensprung vom Dach auf die Betonplatten. 
Aber Wolfgangs Katzenbuckel bietet anscheinend 
eine so hervorragende Aussichtsplattform, dass sie …

das Spielchen 20 Minuten später mit ihm wiederholte.

Fotos: S.Schneider


Und die hätt' ich auch gern geschnitten ...


Leider ist so ein Gartentag mit Haselallergie viel zu kurz. 
Denn nachdem ich mich heute damit beschäftigt hatte 
im Wäldchen die Rosa multiflora von den toten Trieben 
zu befreien, die Ilexspitzen diverser Sträucher zu kappen 
und an einigen anderen Rosen die zu langen Triebe zu 
entfernen, protestieren nach 5 Stunden Augen & Nase.

Also bleibt der Rückschnitt der Himalaya-Zeder 
am Lenzrosenweg noch einige Tage auf meiner 
Gartenarbeits-Wunschliste …

Foto: S.Schneider


Gartentag beendet


Während Flo schon seit einiger Zeit total erschöpft 
auf der Decke im Bett lag. Und Krümelchen sich in 
die graue Box im Treppenhaus verzogen hatte, …

war Finja nun auch endlich bereit den Heimweg anzutreten.

Das war von etwa 8 Uhr bis 17 Uhr wieder ein langer und 
teils auch recht aufregender Gartentag. Denn morgens, 
als sie über den südlichen Zaun freudig nach Hause kam, 
hatte sie leider Cäsar nicht rechtzeitig bemerkt. Er saß 
gerade vor dem Treppenhaus und griff sie sofort an. Als 
ich dann schnell versuchte dazwischen zu gehen, konnte sie 
ihm glücklicherweise nach hinten in den Garten entwischen 
und flüchtete für einige Zeit wieder in die Nachbargärten. 
Offensichtlich betrachtet Cäsar Haus & Garten inzwischen 
als sein Zweit-Revier …

Foto: S.Schneider